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China dürfte Aluminiumproduktion ausweiten
14.02.12 15:47
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Einschätzungen von Chinalco (ISIN AU000000CYU7/ WKN A0M161) zufolge, dem größten chinesischen Aluminiumproduzenten, dürfte die Aluminiumproduktion im Reich der Mitte in diesem Jahr um 10,5% auf 21,5 Mio. Tonnen ausgeweitet werden, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Da der Verbrauch "nur" um 6,6% zulegen solle, übersteige das Angebot die Nachfrage um 200 Tsd. Tonnen. Die hohe Produktion in China - das Land habe einen Marktanteil von rund 40% - trage dazu bei, dass der globale Aluminiummarkt überversorgt bleibe. Das Research-Institut Brook Hunt beispielsweise erwarte für 2012 einen Angebotsüberschuss von 1 Mio. Tonnen. Dieser könnte allerdings etwas geringer ausfallen, sollte es aufgrund der niedrigen Preise zu weiteren Produktionskürzungen kommen.
Der weltweit größte Aluminiumproduzent, RUSAL (ISIN JE00B5BCW814/ WKN A0YH7R) aus Russland, sehe in China Potenzial für Produktionskürzungen im Umfang von 1,2 Mio. Tonnen. Das Unternehmen selbst erwäge, in den nächsten 18 Monaten 6% seiner gesamten Produktion (entspreche rund 280 Tsd. Tonnen) zu reduzieren. Beim aktuellen Preisniveau von 2.200 USD je Tonne seien mehr als 25% der weltweiten Produktion unrentabel.
Der chinesische Datenanbieter Shanghai Metals Market (SMM) schätze, dass die marginalen Produktionskosten in China sogar bei umgerechnet 2.500 bis 2.600 USD je Tonne lägen. Die chinesischen Produzenten würden laut SMM aktuell einen Verlust von über 600 CNY (Chinesischer Yuan) je Tonne (rund 95 USD je Tonne) machen. (14.02.2012/ac/a/m)
Da der Verbrauch "nur" um 6,6% zulegen solle, übersteige das Angebot die Nachfrage um 200 Tsd. Tonnen. Die hohe Produktion in China - das Land habe einen Marktanteil von rund 40% - trage dazu bei, dass der globale Aluminiummarkt überversorgt bleibe. Das Research-Institut Brook Hunt beispielsweise erwarte für 2012 einen Angebotsüberschuss von 1 Mio. Tonnen. Dieser könnte allerdings etwas geringer ausfallen, sollte es aufgrund der niedrigen Preise zu weiteren Produktionskürzungen kommen.
Der weltweit größte Aluminiumproduzent, RUSAL (ISIN JE00B5BCW814/ WKN A0YH7R) aus Russland, sehe in China Potenzial für Produktionskürzungen im Umfang von 1,2 Mio. Tonnen. Das Unternehmen selbst erwäge, in den nächsten 18 Monaten 6% seiner gesamten Produktion (entspreche rund 280 Tsd. Tonnen) zu reduzieren. Beim aktuellen Preisniveau von 2.200 USD je Tonne seien mehr als 25% der weltweiten Produktion unrentabel.
Der chinesische Datenanbieter Shanghai Metals Market (SMM) schätze, dass die marginalen Produktionskosten in China sogar bei umgerechnet 2.500 bis 2.600 USD je Tonne lägen. Die chinesischen Produzenten würden laut SMM aktuell einen Verlust von über 600 CNY (Chinesischer Yuan) je Tonne (rund 95 USD je Tonne) machen. (14.02.2012/ac/a/m)
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