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China hohe Kupferimporte im Oktober erwartet
13.10.11 15:47
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Dynamik von Chinas Außenhandel hat im September eher enttäuscht, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Die Wachstumsraten der Ein- und Ausfuhren seien niedriger als zuvor und geringer als erwartet gewesen. Die Unternehmen seien zudem auch nicht mehr ganz so optimistisch gewesen. Allerdings hätten die Metallimporte eher positiv überrascht. Die Importe von Rohkupfer, Legierungen und Produkten seien im September auf über 380 Tsd. Tonnen gestiegen, das höchste Niveau seit 16 Monaten. Offensichtlich hätten die chinesischen Händler wieder opportunistisch auf den starken Preisrückgang im September reagiert.
Auch im Oktober sollten die Kupferimporte Chinas sehr hoch bleiben. So sei zuletzt zum einen die Anzahl der gekündigten Lagerscheine für Kupfer in den LME-Lagerhäusern in Singapur und Korea gestiegen. Zum anderen seien die Lagerbestände in Korea seit Monatsbeginn bereits um fast 20 Tsd. Tonnen zurückgegangen. Beides deute auf einen starken Importsog Chinas hin. Außerdem habe sich die Versorgungslage in China zuletzt etwas angespannt, nachdem ein Großteil der "versteckten" Lagerbestände wegen der hohen Weltkupferpreise aufgebraucht worden sei.
Nach Informationen des Chinesischen Verbandes der Nicht-Eisenmetallindustrie hätten die gesamten Lagerbestände einschließlich der Börsenbestände, der Strategischen Reserven und der Bestände bei Produzenten, Händlern und Konsumenten Ende 2010 bei umgerechnet 1,9 Mio. Tonnen gelegen. Dies sei zwar höher gewesen als vielerorts geschätzt. Aber der Großteil dürfte nicht zum Verkauf stehen. Die Analysten würden die gesamten zum Verkauf stehenden Lagerbestände aktuell auf nicht mehr als 500 Tsd. Tonnen Kupfer schätzen. (13.10.2011/ac/a/m)
Die Wachstumsraten der Ein- und Ausfuhren seien niedriger als zuvor und geringer als erwartet gewesen. Die Unternehmen seien zudem auch nicht mehr ganz so optimistisch gewesen. Allerdings hätten die Metallimporte eher positiv überrascht. Die Importe von Rohkupfer, Legierungen und Produkten seien im September auf über 380 Tsd. Tonnen gestiegen, das höchste Niveau seit 16 Monaten. Offensichtlich hätten die chinesischen Händler wieder opportunistisch auf den starken Preisrückgang im September reagiert.
Auch im Oktober sollten die Kupferimporte Chinas sehr hoch bleiben. So sei zuletzt zum einen die Anzahl der gekündigten Lagerscheine für Kupfer in den LME-Lagerhäusern in Singapur und Korea gestiegen. Zum anderen seien die Lagerbestände in Korea seit Monatsbeginn bereits um fast 20 Tsd. Tonnen zurückgegangen. Beides deute auf einen starken Importsog Chinas hin. Außerdem habe sich die Versorgungslage in China zuletzt etwas angespannt, nachdem ein Großteil der "versteckten" Lagerbestände wegen der hohen Weltkupferpreise aufgebraucht worden sei.
Nach Informationen des Chinesischen Verbandes der Nicht-Eisenmetallindustrie hätten die gesamten Lagerbestände einschließlich der Börsenbestände, der Strategischen Reserven und der Bestände bei Produzenten, Händlern und Konsumenten Ende 2010 bei umgerechnet 1,9 Mio. Tonnen gelegen. Dies sei zwar höher gewesen als vielerorts geschätzt. Aber der Großteil dürfte nicht zum Verkauf stehen. Die Analysten würden die gesamten zum Verkauf stehenden Lagerbestände aktuell auf nicht mehr als 500 Tsd. Tonnen Kupfer schätzen. (13.10.2011/ac/a/m)
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