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Chinesische Kupferimporte im April auf 8-Monatstief gefallen
10.05.12 15:02
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - China hat gemäß Daten der chinesischen Zollbehörde im April 375,3 Tsd. Tonnen Kupfer importiert, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Dies seien fast 19% weniger gewesen als im Monat zuvor und stelle den zweiten Monatsrückgang in Folge dar. Sie hätten damit auch gut 26% unter dem Rekordhoch vom Dezember gelegen. Der abermalige Rückgang der Kupferimporte sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass es schon seit Monaten kaum noch attraktive Arbitragemöglichkeiten zwischen den Börsen in London und Shanghai gebe. Darüber hinaus seien zwischen Anfang Dezember und Mitte März die börsenregistrierten Kupfervorräte in China um 170 Tsd. Tonnen aufgestockt worden - China habe lange Zeit über Bedarf importiert - und auch die lokale Produktion habe sich bislang auf einem hohen Niveau gehalten.
Die Analysten würden auch in den kommenden Monaten rückläufige Kupfereinfuhren erwarten, da es nach wie vor keine attraktiven Arbitragemöglichkeiten gebe und zunächst die heimischen Lagerbestände reduziert werden dürften. An der SHFE sei mittlerweile seit vier Wochen ein Lagerabbau zu beobachten. Der Kupferpreis könnte kurzfristig betrachtet unter Druck bleiben, da in der Vergangenheit der Importbedarf Chinas über weite Strecken den Preis maßgeblich beeinflusst habe. Gestern sei Kupfer kurzfristig unter die Marke von 8.000 USD je Tonne und damit den tiefsten Stand seit drei Wochen gefallen, habe sich aber über Nacht wieder erholen können. Unter 8.000 USD je Tonne scheine verstärktes Kaufinteresse im Markt zu sein. (10.05.2012/ac/a/m)
Dies seien fast 19% weniger gewesen als im Monat zuvor und stelle den zweiten Monatsrückgang in Folge dar. Sie hätten damit auch gut 26% unter dem Rekordhoch vom Dezember gelegen. Der abermalige Rückgang der Kupferimporte sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass es schon seit Monaten kaum noch attraktive Arbitragemöglichkeiten zwischen den Börsen in London und Shanghai gebe. Darüber hinaus seien zwischen Anfang Dezember und Mitte März die börsenregistrierten Kupfervorräte in China um 170 Tsd. Tonnen aufgestockt worden - China habe lange Zeit über Bedarf importiert - und auch die lokale Produktion habe sich bislang auf einem hohen Niveau gehalten.
Die Analysten würden auch in den kommenden Monaten rückläufige Kupfereinfuhren erwarten, da es nach wie vor keine attraktiven Arbitragemöglichkeiten gebe und zunächst die heimischen Lagerbestände reduziert werden dürften. An der SHFE sei mittlerweile seit vier Wochen ein Lagerabbau zu beobachten. Der Kupferpreis könnte kurzfristig betrachtet unter Druck bleiben, da in der Vergangenheit der Importbedarf Chinas über weite Strecken den Preis maßgeblich beeinflusst habe. Gestern sei Kupfer kurzfristig unter die Marke von 8.000 USD je Tonne und damit den tiefsten Stand seit drei Wochen gefallen, habe sich aber über Nacht wieder erholen können. Unter 8.000 USD je Tonne scheine verstärktes Kaufinteresse im Markt zu sein. (10.05.2012/ac/a/m)
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