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Chinesische Kupferimporte auf niedrigstem Stand seit November 2008
22.06.11 16:13
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die chinesische Zollbehörde hat gestern die endgültigen Import- und Exportdaten für Mai vorgelegt und dabei die vorläufigen Daten von Anfang des Monats bestätigt, berichten die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Bei Kupfer seien die Importe auf den niedrigsten Stand seit November 2008 gefallen. Dies sei zum einen auf den verstärkten Abbau lokaler Lagerbestände und zum anderen auf unattraktive Arbitragemöglichkeiten zwischen den Börsen in London und Shanghai zurückzuführen. Das staatliche Research-Institut Antaike schätze, dass die chinesischen Kupfereinfuhren im Gesamtjahr mit 2 Mio. Tonnen rund ein Drittel unter dem Vorjahr liegen könnten. Die Daten sollten jedoch nicht überbewertet werden. Nach dem starken Abbau der Lagerbestände - die Kupfervorräte in den Lagerhäusern der Börse Shanghai seien in den letzten drei Monaten halbiert worden - dürfte der Importbedarf Chinas in den nächsten Monaten wieder zunehmen.
Im Falle von Aluminium entwickle sich das Land aufgrund der rekordhohen inländischen Produktion wieder zu einem Netto-Exporteur. Die Einfuhren von Nickelerzen und -konzentrat seien dagegen im Mai auf ein Allzeithoch gestiegen. Dieses Material werde aktuell verstärkt zu sog. Nickel pig iron verarbeitet, einem Substitut von raffiniertem Nickel. Die massive Ausweitung der Nickel pig iron-Produktion dürfte dazu beitragen, dass der globale Nickelmarkt bereits in diesem Jahr wieder ausgeglichen sei und in den kommenden zwei Jahren einen Überschuss aufweisen werde. (22.06.2011/ac/a/m)
Bei Kupfer seien die Importe auf den niedrigsten Stand seit November 2008 gefallen. Dies sei zum einen auf den verstärkten Abbau lokaler Lagerbestände und zum anderen auf unattraktive Arbitragemöglichkeiten zwischen den Börsen in London und Shanghai zurückzuführen. Das staatliche Research-Institut Antaike schätze, dass die chinesischen Kupfereinfuhren im Gesamtjahr mit 2 Mio. Tonnen rund ein Drittel unter dem Vorjahr liegen könnten. Die Daten sollten jedoch nicht überbewertet werden. Nach dem starken Abbau der Lagerbestände - die Kupfervorräte in den Lagerhäusern der Börse Shanghai seien in den letzten drei Monaten halbiert worden - dürfte der Importbedarf Chinas in den nächsten Monaten wieder zunehmen.
Im Falle von Aluminium entwickle sich das Land aufgrund der rekordhohen inländischen Produktion wieder zu einem Netto-Exporteur. Die Einfuhren von Nickelerzen und -konzentrat seien dagegen im Mai auf ein Allzeithoch gestiegen. Dieses Material werde aktuell verstärkt zu sog. Nickel pig iron verarbeitet, einem Substitut von raffiniertem Nickel. Die massive Ausweitung der Nickel pig iron-Produktion dürfte dazu beitragen, dass der globale Nickelmarkt bereits in diesem Jahr wieder ausgeglichen sei und in den kommenden zwei Jahren einen Überschuss aufweisen werde. (22.06.2011/ac/a/m)
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