Comgest Growth Europe-Fonds: Performance in einem noch nie da gewesenen Marktumfeld?


19.06.13 13:17
Comgest

Paris (www.fondscheck.de) - Die Investoren sind heute einem noch nie dagewesenen Investmentumfeld ausgesetzt, so die Experten von Comgest zum Comgest Growth Europe-Fonds.

Die unkonventionelle Zentralbankpolitik bringe eine ungezügelte und weltweite Geldschöpfung mit sich. Diese erstrecke sich auch auf die Notenbanken der Schwellenländer, um die Aufwertung ihrer Währungen zu vermeiden. Die Vermehrung der Geldmenge führe zu Rekordzuflüssen in den globalen Kapitalmärkten und somit zu einer Inflation aller Vermögensklassen, obwohl die Erosion der Renditen mittlerweile nur noch negative Realrenditen auf festverzinsliche Wertpapiere verspreche. Die Finanzmarktrepression - zugunsten der Banken und gegen private Anleger und Pensionskassen - dränge Investoren in immer risikoreichere und weniger liquide Anlageklassen. Paradoxerweise könne die Schöpfung hoher Liquidität durch die Zentralbanken mittelfristig zu einer Liquiditätskrise führen.

Die aggressive Notenbankpolitik habe bis jetzt nicht die erhoffte Wirkung auf die Realwirtschaft gezeigt. Das globale Wirtschaftswachstum habe sich in den letzten Quartalen tendenziell abgeschwächt. Nur die USA könne sich von diesem Trend absetzen, getrieben durch Schiefergasvorkommen sowie die privaten Haushalte, die nach einer Periode der Entschuldung wieder Spielraum zur Kreditaufnahme gefunden hätten.

Trotz der schwachen Fundamentaldaten und getrieben durch die hohe Liquidität würden die meisten Börsen - insbesondere in den entwickelten Ländern - weiter steigen. Dies sei zum Beispiel der Fall für die europäischen Börsen, die über das letzte Jahr mit +21,5 Prozent (vom 14. Juni 2012 bis zum 17. Juni 2013) gut abgeschnitten hätten, obwohl der Gewinn pro Aktie im selbem Zeitraum um -10,4 Prozent gefallen sei.

In den globalen Schwellenländern könne man trotz der Baisse der letzten Wochen die gleiche Entkopplung der Aktienkurse von den Fundamentaldaten beobachten. Die Hausse werde durch die Suche nach sichtbarem Wachstum getragen. Die Investoren hätten sich unter anderem dem Sektor der nichtzyklischen Konsumgüter zugewendet. Trotz der bisher guten Performance dieses Sektors würden die Bewertungen im langfristigen Vergleich mit Ausnahme der globalen Schwellenländer günstig bleiben. Heineken und Yum!Brands seien zwei Unternehmen aus den Industrieländern, die mit günstigen Bewertungen eine Exposure zum wachsenden Konsum in den Schwellenländern erlauben würden.

In diesem unsicheren Marktumfeld würden die Experten weiter in Unternehmen mit langfristigem und überdurchschnittlichem Gewinnwachstumspotenzial investieren. Unternehmen, die von Megatrends wie Alterung der Gesellschaft (Johnson & Johnson, Medtronic, Biomarin) oder Digitalisierung der Wirtschaft (Oracle, Adobe, Google) getragen würden, seien in ihren Fonds allokiert. Eine einmalige Positionierung des Unternehmens bleibe ihre wichtigste Voraussetzung bei der Einzeltitelauswahl: außergewöhnliche Produkte oder Dienstleistungen, ein starkes Geschäftsmodell (Technologievorsprung, Distributionsnetzwerk etc.) und eine schwache Sensibilität des Geschäftsmodells auf wirtschaftliche Zyklen.

Dieser Ansatz des Qualitätswachstums trage weiter seine Früchte. Von den insgesamt 34 bei Morningstar gerankten Fonds der Experten, seien 85 Prozent mit drei oder mehr Morningstarsternen ausgezeichnet. Die europäischen Fonds hätten über die letzten drei Jahre eine herausragende Performance geliefert. Eine jährliche Wertentwicklung von 14,52 Prozent über drei Jahre habe etwa der Comgest Growth Europe per 14. Juni 2013 vorzuweisen - im Vergleich zum Referenzindex MSCI Europe mit einer jährlichen Performance von 7,77 Prozent im gleichen Zeitraum. Der Ansatz habe es den Experten auch erlaubt, mit Erfolg zwischen den verschiedenen globalen Aktienmärkten zu navigieren.

So hätten sie frühzeitig in ihren globalen Aktienfonds die Schwellenländer untergewichtet - von 30 Prozent auf 15 Prozent zwischen März 2010 und März 2013 - sowie die Japangewichtung von 20 Prozent auf 30 Prozent erhöht. Japan zeige die höchsten prognostizierten Gewinnwachstumsraten im globalen Vergleich, verbunden mit hohen Profitabilitätsniveaus von Unternehmen wie Canon, Fanuc, Daikin oder Makita, die die Experten in Comgest-Fonds halten würden. (19.06.2013/fc/a/f)





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