Erweiterte Funktionen
Comgest Growth India-Fonds: Indien - Überzeugende Alternative für globale Diversifikation
04.12.24 14:00
Comgest
Paris (www.fondscheck.de) - Die Wahl Donald Trumps zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten sorgt für Unsicherheit - auch an den globalen Aktienmärkten, so die Experten von Comgest.
Die angekündigte Mischung aus restriktiven Maßnahmen wie Zöllen und Migrationsbeschränkungen einerseits und Steuersenkungen andererseits könnte zu mehr Volatilität führen. Gleichzeitig seien zwei andere wichtige Wirtschaftsblöcke - Europa und China - mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. In diesem Spannungsfeld rücke Indien als dynamisch wachsender Subkontinent in den Fokus. Bhuvnesh Singh, Portfoliomanager für indische Aktien bei Comgest, beleuchte die Anlagechancen in diesem Kontext.
Qualitätswachstumsunternehmen fänden sich weltweit, zunehmend auch abseits des Duopols der USA und Europas. Lange Zeit sei China von Investoren als einer der attraktivsten Schwellenländermärkte geschätzt worden und habe vielen als ideale Beimischung im Portfolio gedient. Seit der Coronapandemie kämpfe das Land jedoch mit schwachem Wirtschaftswachstum. Hinzu komme die Verschärfung des Konflikts mit den USA. Dagegen habe sich Indien in den vergangenen Jahren zu einer überzeugenden Alternative entwickelt.
Indien gehöre mittlerweile zu den vielversprechendsten Aktienmärkten außerhalb der westlichen Anlagehemisphäre. Unter Premierminister Narendra Modi erlebe Indien eine wirtschaftliche Blütephase, die sich in einer starken Binnenwirtschaft niederschlage. Neben vielen Reformen Modis sorgten vor allem demografische Faktoren für Wachstum, allen voran eine junge, technikbegeisterte Bevölkerung und eine wachsende Mittelschicht. Seit 2014 treibe die indische Regierung zudem mit ihrer "Make in India"-Initiative den Ausbau des einheimischen produzierenden Gewerbes voran.
"In einem solchen Markt ist es nicht schwer, wachstumsstarke Unternehmen aus verschiedenen Sektoren zu identifizieren - von Finanzdienstleistungen über Infrastruktur, Gesundheitswesen und Digitalwirtschaft bis hin zu Technologie und Industrie", betone Comgest-Portfoliomanager Singh. "Die Herausforderung besteht darin, gleichzeitig auch die entsprechende Qualität zu finden."
Für Comgest liege die Qualität eines Unternehmens unter anderem in der Fähigkeit, seine Gewinne über mehrere Jahre kontinuierlich zu steigern und dies voraussichtlich auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren fortsetzen zu können. "Deshalb berücksichtigen wir bei der Bewertung von Unternehmen neben den harten Finanzkennzahlen auch nicht-finanzielle Kriterien. Sie sind das Bindeglied zwischen Wachstum und Qualität und vermitteln uns ein besseres Verständnis für das langfristige Potenzial eines Unternehmens", so Singh.
So würden zum Beispiel Governance-Aspekte Aufschluss darüber geben, vor welchen möglichen Herausforderungen das Management eines Unternehmens stehe. Der Umgang mit sozialen Fragen liefere einen Hinweis auf die Qualität und die Motivation der Mitarbeiter. Ökologische Themen wiederum verrieten etwas über den sinnvollen Einsatz von Ressourcen und die gesellschaftliche Akzeptanz, ohne die ein Unternehmen langfristig nicht erfolgreich operieren könne.
Eine Position im Comgest Growth India sei PowerGrid, der größte Energieversorger Indiens. Hier machten erneuerbare Energieprojekte mittlerweile einen Anteil von über 80 Prozent im Auftragsbestand aus. Dabei versuche PowerGrid, die negativen ökologischen Auswirkungen des Ausbaus seiner Stromnetze zu minimieren oder zu kompensieren. Gezielte Investitionen in das Team hätten dazu geführt, dass PowerGrid eine starke Unternehmenskultur aufweise und Mitarbeiter langfristig an sich binden könne - vier Mitglieder des siebenköpfigen Vorstands seien seit vielen Jahren im Unternehmen beschäftigt.
Der IT-Dienstleister Infosys wiederum, der Unternehmen weltweit bei der digitalen Transformation unterstütze, verfüge mittlerweile in seiner Belegschaft über einen Frauenanteil von rund 40 Prozent. Das sei in einem Land, in dem die Beschäftigungsquote von Frauen bei rund 23 Prozent liege und tendenziell rückläufig sei, ein hoher Wert.
Auch der Lebensmittellieferdienst Zomato zeichne sich durch eine starke soziale Komponente aus und stelle seinen Vertragspartnern eine persönliche Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung zur Verfügung. Daneben setze Zomato im Liefergeschäft voll auf kunststoffneutrale Lieferungen, um die negativen Folgen des Verpackungsmülls zu minimieren.
"Indem wir auch nicht-finanzielle Komponenten in die Unternehmensanalyse einfließen lassen, können wir aus einem Universum an Wachstumstiteln wirkliche Champions herausfiltern. Solche Kriterien machen oftmals den langfristigen Qualitätsunterschied aus und reduzieren mögliche Risikofaktoren für die künftige Wertentwicklung. Anleger können Indien als aufstrebende Region nutzen, um ihr Portfolio global breiter aufzustellen und sich unabhängig von einzelnen Marktzyklen und Regionen für jedes Umfeld zu positionieren", sage Singh abschließend. (04.12.2024/fc/a/f)
Die angekündigte Mischung aus restriktiven Maßnahmen wie Zöllen und Migrationsbeschränkungen einerseits und Steuersenkungen andererseits könnte zu mehr Volatilität führen. Gleichzeitig seien zwei andere wichtige Wirtschaftsblöcke - Europa und China - mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. In diesem Spannungsfeld rücke Indien als dynamisch wachsender Subkontinent in den Fokus. Bhuvnesh Singh, Portfoliomanager für indische Aktien bei Comgest, beleuchte die Anlagechancen in diesem Kontext.
Qualitätswachstumsunternehmen fänden sich weltweit, zunehmend auch abseits des Duopols der USA und Europas. Lange Zeit sei China von Investoren als einer der attraktivsten Schwellenländermärkte geschätzt worden und habe vielen als ideale Beimischung im Portfolio gedient. Seit der Coronapandemie kämpfe das Land jedoch mit schwachem Wirtschaftswachstum. Hinzu komme die Verschärfung des Konflikts mit den USA. Dagegen habe sich Indien in den vergangenen Jahren zu einer überzeugenden Alternative entwickelt.
Indien gehöre mittlerweile zu den vielversprechendsten Aktienmärkten außerhalb der westlichen Anlagehemisphäre. Unter Premierminister Narendra Modi erlebe Indien eine wirtschaftliche Blütephase, die sich in einer starken Binnenwirtschaft niederschlage. Neben vielen Reformen Modis sorgten vor allem demografische Faktoren für Wachstum, allen voran eine junge, technikbegeisterte Bevölkerung und eine wachsende Mittelschicht. Seit 2014 treibe die indische Regierung zudem mit ihrer "Make in India"-Initiative den Ausbau des einheimischen produzierenden Gewerbes voran.
"In einem solchen Markt ist es nicht schwer, wachstumsstarke Unternehmen aus verschiedenen Sektoren zu identifizieren - von Finanzdienstleistungen über Infrastruktur, Gesundheitswesen und Digitalwirtschaft bis hin zu Technologie und Industrie", betone Comgest-Portfoliomanager Singh. "Die Herausforderung besteht darin, gleichzeitig auch die entsprechende Qualität zu finden."
So würden zum Beispiel Governance-Aspekte Aufschluss darüber geben, vor welchen möglichen Herausforderungen das Management eines Unternehmens stehe. Der Umgang mit sozialen Fragen liefere einen Hinweis auf die Qualität und die Motivation der Mitarbeiter. Ökologische Themen wiederum verrieten etwas über den sinnvollen Einsatz von Ressourcen und die gesellschaftliche Akzeptanz, ohne die ein Unternehmen langfristig nicht erfolgreich operieren könne.
Eine Position im Comgest Growth India sei PowerGrid, der größte Energieversorger Indiens. Hier machten erneuerbare Energieprojekte mittlerweile einen Anteil von über 80 Prozent im Auftragsbestand aus. Dabei versuche PowerGrid, die negativen ökologischen Auswirkungen des Ausbaus seiner Stromnetze zu minimieren oder zu kompensieren. Gezielte Investitionen in das Team hätten dazu geführt, dass PowerGrid eine starke Unternehmenskultur aufweise und Mitarbeiter langfristig an sich binden könne - vier Mitglieder des siebenköpfigen Vorstands seien seit vielen Jahren im Unternehmen beschäftigt.
Der IT-Dienstleister Infosys wiederum, der Unternehmen weltweit bei der digitalen Transformation unterstütze, verfüge mittlerweile in seiner Belegschaft über einen Frauenanteil von rund 40 Prozent. Das sei in einem Land, in dem die Beschäftigungsquote von Frauen bei rund 23 Prozent liege und tendenziell rückläufig sei, ein hoher Wert.
Auch der Lebensmittellieferdienst Zomato zeichne sich durch eine starke soziale Komponente aus und stelle seinen Vertragspartnern eine persönliche Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung zur Verfügung. Daneben setze Zomato im Liefergeschäft voll auf kunststoffneutrale Lieferungen, um die negativen Folgen des Verpackungsmülls zu minimieren.
"Indem wir auch nicht-finanzielle Komponenten in die Unternehmensanalyse einfließen lassen, können wir aus einem Universum an Wachstumstiteln wirkliche Champions herausfiltern. Solche Kriterien machen oftmals den langfristigen Qualitätsunterschied aus und reduzieren mögliche Risikofaktoren für die künftige Wertentwicklung. Anleger können Indien als aufstrebende Region nutzen, um ihr Portfolio global breiter aufzustellen und sich unabhängig von einzelnen Marktzyklen und Regionen für jedes Umfeld zu positionieren", sage Singh abschließend. (04.12.2024/fc/a/f)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 63,78 $ | 64,40 $ | -0,62 $ | -0,96% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IE00B03DF997 | A0D9E5 | 79,35 $ | 58,21 $ | |


