DNCA Invest Alpha Bonds Fonds: 08/2025-Bericht, Wertzuwachs von 0,24% - Fondsanalyse


22.09.25 15:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Alpha Bonds ist bestrebt, während des empfohlenen Anlagezeitraums von mehr als drei Jahren eine höhere Wertentwicklung nach Abzug aller Gebühren als der €STR-Index plus 1,40% zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Dieses Wertentwicklungsziel werde angestrebt, indem es unter normalen Marktbedingungen mit einer geringeren jährlichen Volatilität als 5% verbunden sei. Die Anleger würden darauf aufmerksam gemacht, dass der Verwaltungsstil diskretionär sei und ESG-Kriterien ("Umwelt, Soziales, Gesellschaft und Unternehmensführung") integriere. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Der August habe mit den Handelsabkommen zwischen den USA und den meisten ihrer wichtigsten Wirtschaftspartner begonnen. Auch wenn die Bedingungen nicht ganz zufriedenstellend seien, so hätten sie doch das Verdienst, die Wirtschaftsakteure zu entlasten, indem sie das Risiko einer Eskalation und eines Handelskriegs ausschlössen.

Vor diesem Hintergrund sei der Grundtrend ein langsameres Wachstum, das vor allem durch eine Abschwächung des US-Arbeitsmarktes gekennzeichnet sei, der in den letzten sechs Monaten deutlich weniger neue Arbeitsplätze geschaffen habe.

In Jackson Hole habe J. Powell trotz einer Inflation, die immer noch über dem Zielwert liege und leicht ansteige, eine notwendige geldpolitische Anpassung der Leitzinsen nach unten auf der nächsten Sitzung der FED im September gerechtfertigt. Die Frage, ob Präsident Trump die Kontrolle über die FED übernehmen wolle, gewinne durch seine wiederholten Angriffe auf die Mitglieder, die am zögerlichsten seien, die Zinsen zu senken (insbesondere Powell und Cook), an Brisanz.

Aufseiten der EZB verschaffe die Landung der Inflation bei rund 2% in den nächsten Jahren Lagarde eine Pause. Der Konsens, die Geldpolitik in der Nähe des neutralen Zinssatzes festzulegen, scheine auf kurze Sicht solide zu sein.

Die Anleihemärkte hätten den Tonwechsel von J. Powell mit einer allgemeinen Senkung der US-Zinsen begrüßt, insbesondere am kurzen Ende, was die Strategien für inflationsgebundene Anleihen, Schwellenländer- und US-Tendifikationsanleihen begünstigt habe. Die Möglichkeit für die Zentralbanken, die Zinsen zumindest im neutralen Bereich zu halten, schaffe in Verbindung mit der Wiederauffüllung der Terminprämien ein günstiges Umfeld für die Anlageklasse Anleihen, um die Geldmarktzinsen zu übertreffen. Aus diesem Grund liege die Duration des Portfolios weiterhin bei 6% und damit nahe der Obergrenze von 7%.

Die Spreadausweitung bei den meisten Ländern deute jedoch auf eine Zunahme der Risiken bei der Staatsfinanzierung hin. So habe der Stress um den britischen Haushalt die Kaufpositionen in Großbritannien belastet. Die Forderung von Premierminister Bayrou nach einem Vertrauensvotum habe sich hingegen nicht auf das Portfolio ausgewirkt, da das OAT-Exposure zu Beginn des Sommers gekappt worden sei. Diese politischen Episoden würden daran erinnern, dass Selektivität ebenso wie Flexibilität ein wichtiger Faktor im Management bleibe. (Stand vom 10.09.2025) (22.09.2025/fc/a/f)