DNCA Invest Eurose-Fonds: 08/2021-Bericht, Wertzuwachs von 1,01% - Fondsanalyse


23.09.21 10:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Eurose ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 80% FTSE MTS Global + 20% EURO STOXX 50 Net Return, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen, so die Experten von DNCA Investments.

Der im Juli beobachtete positive Trend bei der Veröffentlichung von Unternehmensgewinnen habe sich auch im August fortgesetzt, und zwar sowohl bei börsennotierten als auch bei nicht börsennotierten Unternehmen, die Schuldtitel ausgeben würden. Die Bilanzen, die im vergangenen Jahr durch die Krise stark in Mitleidenschaft gezogen worden seien, befänden sich nun in einer raschen Erholungsphase. Die überwiegende Mehrheit der europäischen und weltweit führenden Unternehmen in diesem Bereich habe ihre Marktanteile dank der eingeführten Sparpläne und der Nutzung aller verfügbaren öffentlichen Beihilfen konsolidiert oder sogar ausgebaut. Die Beibehaltung äußerst günstiger Finanzierungsbedingungen sei der Schlüssel zu diesem Widerstand.

Der leichte Anstieg der Zinssätze im Laufe des Monats, der ausschließlich mit dem Wiederanstieg der Inflationserwartungen zusammenhänge, drücke auf die Anleihemärkte, auf denen die Renditen hochverzinslicher Kredite zurückgehen würden und die Aktien um fast 3% fallen würden.

Dank seiner Allokation in Aktien und Krediten habe der Invest Eurose weiter zulegen können (1,01% im Monatsverlauf) und seit Jahresbeginn eine Performance von 5,83% verzeichnet.

Im Laufe des Monats habe der Fonds sein Engagement in Akka Technologies, BNP Paribas, Stellantis und TotalEnergies erhöht. Umgekehrt habe der Fonds seine Positionen in Bouygues, Orange und Société Générale reduziert. Der Fonds habe auch die erhaltenen Dividenden in Aktien von Crédit Agricole und EDF monetarisiert. Ende August sei Invest Eurose zu 30,0% in Aktien investiert gewesen (ohne Absicherung), wobei die folgenden Sektoren eine wichtige Rolle gespielt hätten: Banken, Gebäude und Baumaterialien, Energie, Gesundheit und Medien. Die wichtigsten Überzeugungen des Portfolios seien: TotalEnergies (2,9%), Crédit Agricole (2,8%), Saint-Gobain (2,3%), STMicroelectronics (2,2%) und Bouygues (2,2%).

Das Managementteam sichere einen Teil des Aktienportfolios durch den Verkauf von Terminkontrakten (EURO STOXX 50 und CAC 40) ab, der im August leicht auf 3,75% erhöht worden sei. Die finanziellen Merkmale des Portfolios würden eine immer noch angemessene Bewertung mit einem KGV für das laufende Jahr von 11,5x (EURO STOXX 50 bei 18,0x) bei einem erwarteten Gewinnwachstum von +64% zeigen, die Rendite der 2021 gezahlten Dividenden werde auf 3,5% geschätzt (EURO STOXX 50 bei 2,2%).

Auf der Anleihenseite werde der Abbau vorrangiger, nicht bevorrechtigter Positionen großer europäischer Banken je nach Kaufgelegenheiten fortgesetzt. Zwei neue Emittenten würden über den Primärmarkt in das Portfolio aufgenommen: Castellum, ein börsennotiertes schwedisches Unternehmen, das im Bereich Büro- und Logistikimmobilien in den größten Städten der nordischen Länder führend sei; Invest Eurose investiere in eine Hybridanleihe, die im Zusammenhang mit der Übernahme seines Landsmanns und Konkurrenten Kungsleden ausgegeben worden sei. Die Rückzahlung werde in fünfeinhalb Jahren erwartet, mit einer Rendite von 3,1%.

Die dänische Bank Jyske Bank habe ebenfalls eine vorrangige, nicht bevorrechtigte grüne Anleihe mit einem Investment-Grade-Rating und einer Laufzeit von fünf Jahren in das Portfolio aufgenommen. Nach einer starken Performance seien die Cabriolets Klöckner 2023 und Prysmian 2022 verkauft und die Linien Unibail-Rodamco-Westfield (Hybrid, call 2023) und Intesa Sanpaolo 2023 reduziert worden. Es sei darauf hingewiesen, dass im Laufe des Monats die Kreditwürdigkeit von ArcelorMittal und KION im Portfolio von Moody's bzw. S&P auf Investment Grade hochgestuft worden sei.

Die gute Ertragslage des Portfolios in der ersten Jahreshälfte habe dazu geführt, dass die Ertragsaussichten für die Jahre 2021 und 2022 deutlich nach oben korrigiert worden seien. Infolgedessen habe sich das Bewertungsniveau des Aktienportfolios von Invest Eurose trotz der guten Performance verringert. Diese sehr vernünftigen Quoten könnten als Puffer dienen, falls die erwartete Änderung der Geldpolitik in den USA die Märkte belasten sollte. Auf der Kreditseite würden im September viele Emissionen erwartet, sodass der Fonds seine Anlagen weiter diversifizieren und sein Risiko-Ertrags-Profil optimieren könnte. (Stand vom 02.09.2021) (23.09.2021/fc/a/f)






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