DNCA Invest One Fonds: 08/2025-Bericht, Wertrückgang von 1,40% - Fondsanalyse


08.10.25 15:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest One ist bestrebt, während des gesamten empfohlenen Anlagezeitraums eine höhere jährliche Wertentwicklung zu erzielen als der risikofreie Satz, der durch den €STR-Satz repräsentiert wird, so die Experten von DNCA Investments.

Zu diesem Zweck werde die Verwaltungsgesellschaft versuchen, unter normalen Marktbedingungen eine durchschnittliche jährliche Volatilität zwischen 5% und 10% aufrechtzuerhalten. Die Anleger würden darauf aufmerksam gemacht, dass der Managementstil diskretionär sei und Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales/Gesellschaft und Unternehmensführung (ESG) integriere. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Die europäischen und amerikanischen Indices hätten den Monat im Plus beendet: +0,74% für den STOXX 600, +0,85% für den NASDAQ und +1,91% für den S&P 500.

Dieser Anstieg sei auf die Kombination zweier Faktoren zurückzuführen gewesen: zum einen auf solide Unternehmensergebnisse, wobei die revidierten Gewinne pro Aktie im S&P 500 um +6% und in Europa um +4% im Jahresvergleich gestiegen seien, und zum anderen auf die als "dovish" bewertete Rede von J. Powell in Jackson Hole, die den Weg für eine Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte im September (Marktwahrscheinlichkeit 90%) und um weitere 25 Basispunkte im Dezember (85%) geebnet habe.

Am Monatsende habe der Trend jedoch an Schwung verloren, nachdem F. Bayrou im Anschluss an seinen Vorschlag für den Haushalt 2026 eine Vertrauensabstimmung am 8. September gefordert habe. Dieses politische Klima, das an die Auflösung im Juni 2024 erinnert habe, habe besonders die französischen Indices und insbesondere die inländischen Werte belastet, die sich Ende August schwächer als die europäischen Märkte entwickelt hätten.

Die Spannungen hätten sich auch am Anleihemarkt widergespiegelt: Die Renditedifferenz zwischen französischen Staatsanleihen (OAT) und dem deutschen Bund sei auf 80 Basispunkte gestiegen, den höchsten Stand seit April (gegenüber 90 Bp im Dezember 2024, als die Vorgängerregierung gestürzt sei). Die 10-jährige französische Staatsanleihe habe bei 3,511% geschlossen, einem seit 2011 nicht mehr erreichten Niveau und höher als in Griechenland (3,469%), Portugal (3,22%) und Spanien (3,389%).

Nach einer Performance von -1,4% gegenüber 0,15% habe DI One den August mit einem Exposure von nahezu null (-1,7%) beendet und sei damit seiner Strategie treu geblieben. (Stand vom 11.09.2025) (08.10.2025/fc/a/f)





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