DNCA Invest Value Europe Fonds: 02/2025-Bericht, Wertzuwachs von 4,34% - Fondsanalyse


26.03.25 13:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Value Europe strebt eine bessere Wertentwicklung als der folgende Index an: STOXX Europe 600 Net Return, während der empfohlenen Anlagedauer, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf aufmerksam gemacht, dass der Verwaltungsstil diskretionär sei und ESG-Kriterien ("Umwelt, Soziales, Gesellschaft und Unternehmensführung") integriere. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Die europäischen Aktienindices hätten im Februar ihren Aufwärtstrend fortgesetzt (+3,3% für den STOXX 600, nach +6,3% im Januar) und damit den Trend von 2024 umgekehrt, als der amerikanische Exzeptionalismus als maßgeblich gegolten habe. Neben beruhigenden Veröffentlichungen von Unternehmensergebnissen seien die Renditen gestützt worden durch:

1. das Wahlergebnis in Deutschland, wobei der Sieg des rechtskonservativen Merz den Weg für Haushalts- und Steuerreformen, einen umfangreichen Infrastrukturplan und eine Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands durch niedrigere Energiekosten geebnet habe;

2. die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine und dessen mögliche Auswirkungen auf das europäische Wirtschaftswachstum;

3. die zahlreichen Investitionsankündigungen in Europa, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz (109 Mrd. Euro an Investitionen, die E. Macron in Frankreich angekündigt habe) und im Verteidigungssektor (Erhöhung der Militärbudgets der NATO-Mitglieder unter amerikanischem Druck), und dies trotz der hohen Volatilität, die durch die erratischen Ankündigungen von D. Trump bezüglich der Zölle hervorgerufen worden sei.

Die Staatsanleihen hätten auf die geopolitische Lage und die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Zolldrohungen reagiert: Die langfristigen US-Zinsen und die deutsche Bundesanleihe hätten einen Rückgang um -33 Basispunkte (auf 4,2%) bzw. -5 Basispunkte (auf 2,4%) verzeichnet.

Der Fonds habe im Berichtsmonat eine solide Performance erzielt und sei um 4,34% gestiegen, gegenüber 3,41% für seinen Referenzindex STOXX Europe 600 NR. Er habe von seinem Engagement in Banken, Verteidigung und Telekommunikation profitiert, aber auch von seiner Untergewichtung in Technologie. Seit Jahresbeginn profitiere der Fonds von seinem relativ ausgewogenen Profil und verzeichne einen Anstieg von 10,71% (gegenüber 9,99% für seinen Referenzindex).

Zu den positiven Beiträgen im abgelaufenen Monat hätten gehört:

1. Société Générale (+54 Basispunkte), die für 2024 einen Anstieg des Nettogewinns um 69% auf 4,2 Mrd. EUR gemeldet habe, getragen von einer höheren Rentabilität in Frankreich im zweiten Quartal und einer guten Performance im Bereich Corporate und Investment Banking;

2. ISS (+54 Basispunkte), das von der Ankündigung eines umfangreichen Aktienrückkaufprogramms für 2025 (2,5 Mrd. DKK), das 10% seiner Marktkapitalisierung ausmache, profitiert habe;

3. Heineken (+52 Basispunkte), das von einer starken Performance im vierten Quartal (über den Erwartungen; Volumenwachstum), beruhigenden Prognosen für 2025 (EBIT-Wachstum zwischen 4% und 8%) und der Ankündigung eines zweijährigen Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 1,5 Mrd. Euro profitiert habe.

Zu den negativen Beiträgen hätten hingegen Cap Gemini (-28 Basispunkte), Edenred (-18 Basispunkte) und Subsea 7 (-16 Basispunkte) gezählt. Cap Gemini sei durch gemischte Ergebnisse und eine unter den Erwartungen liegende Prognose für 2025 aufgrund eines unsicheren Umfelds, insbesondere in Europa und in der Verarbeitenden Industrie (27% des Umsatzes im Jahr 2024), beeinträchtigt worden.

Edenred habe unter einem etwas gedämpften Wachstum im letzten Quartal 2024 gelitten.

Schließlich habe Subsea 7 eine geplante 50/50-%-Fusion mit Saipem angekündigt. Die Aktionäre von Subsea 7 würden eine Sonderdividende von ca. 1,5 Euro pro Aktie und 6.688 Saipem-Aktien für jede Subsea-7-Aktie erhalten. Trotz des strategischen und industriellen Interesses an diesem Projekt (technologische und geografische Komplementarität, Größeneffekt, verstärkte Preismacht im Offshore-Bereich, großes Synergiepotenzial) sei der Markt vorsichtig, was die Umsetzungsrisiken im Onshore-Geschäft von Saipem, das Fehlen von Wachstums- und Margenzielen für den neuen Konzern und die feste Parität betreffe, die befürchten lasse, dass Subsea 7 benachteiligt werde.

Was die Bewegungen innerhalb des Portfolios betreffe, so hätten die Experten von DNCA Investments ihre Positionen in Cap Gemini und Edenred weiter ausgebaut und nach den jüngsten Kursrückgängen ihre Engagements in Veolia und Fraport erhöht. Im Gegensatz dazu hätten sie ihre Positionen in Burberry, Leonardo, Commerzbank und Euronext nach den guten Börsenkursen reduziert. (Stand vom 10.03.2025) (26.03.2025/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
348,83 € 349,38 € -0,55 € -0,16% 01.01./01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0284396016 A0MMD8 353,30 € 275,90 €