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DNCA Invest Value Europe Fonds: 05/2025-Bericht, Wertsteigerung von 5,35% - Fondsanalyse
30.06.25 14:39
DNCA Investments
Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Value Europe strebt eine bessere Wertentwicklung als der folgende Index an: STOXX Europe 600 Net Return, während der empfohlenen Anlagedauer, so die Experten von DNCA Investments.
Die Anleger würden darauf aufmerksam gemacht, dass der Verwaltungsstil diskretionär sei und ESG-Kriterien ("Umwelt, Soziales, Gesellschaft und Unternehmensführung") integriere. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.
Die europäischen Aktienindices seien im Mai wieder angestiegen und hätten den größten monatlichen Anstieg seit Januar verzeichnet (+4% für den STOXX 600). Neben beruhigenden Veröffentlichungen von Unternehmensergebnissen seien die Renditen gestützt worden durch:
• eine Deeskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China durch eine vorübergehende Senkung der gegenseitigen Zölle für 90 Tage von 125% auf 10% für US-Güter, die nach China importiert würden, und von 145% auf 30% für chinesische Güter, die aus den USA importiert würden (die separate 20%-Steuer im Zusammenhang mit Fentanyl bleibe bestehen);
• eine leichte Verbesserung der Wirtschaftsindikatoren in Europa, kombiniert mit einer rückläufigen Inflation und einer Fortsetzung des Zinssenkungspfads der EZB;
• einen Kapitalzufluss nach Europa angesichts eines zunehmenden Misstrauens gegenüber den USA (Herabstufung der Staatsanleihen durch Moody's, Befürchtungen hinsichtlich der Haushaltspolitik von D. Trump und der Schuldenlast der USA).
Der 10-jährige US-Zinssatz sei im Laufe des Monats auf 4,6% gestiegen und habe bei +4,4% geschlossen (+24 Bp). Der langfristige Zinssatz für deutsche Staatsanleihen sei weitgehend stabil bei 2,51% geblieben (+7 Bp).
Alle Sektoren hätten im April im grünen Bereich geschlossen. Dennoch seien die besten Sektorergebnisse im Reisewesen (+11%), in der Industrie (+9%) und im Bankensektor (+8%) zu verzeichnen gewesen. Am unteren Ende der Rangliste habe sich der Gesundheitssektor bewegt (im Monatsverlauf unverändert), was auf Befürchtungen über spezifische Zölle auf europäische Pharmazeutika und Trumps Absicht zurückzuführen sei, die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA um 30% bis 80% zu senken.
Der Fonds habe im Berichtsmonat eine solide Performance erzielt und um 5,35% zugelegt (gegenüber 4,82% für seinen Referenzindex STOXX Europe 600 NR), wobei er von seinem Engagement in Verteidigungs- und Bankwerten, aber auch von seiner Untergewichtung in Gesundheits- und Versicherungswerten profitiert habe. Seit Jahresbeginn verzeichne der Fonds einen Anstieg von 13,58% (gegenüber 10,12% für seinen Referenzindex).
Zu den positiven Beiträgen hätten gehört:
• Burberry (+61 Bp) sei durch die Veröffentlichung von über den Erwartungen liegenden Quartalsergebnissen und die Ankündigung von 1.700 Stellenstreichungen gestützt worden, was die positive Stimmung rund um die strategischen Initiativen des neuen Managements stütze;
• Infineon (+34 Bp), das nach der starken Korrektur auf dem Halbleitermarkt in den letzten zwei Jahren von den sich allmählich stabilisierenden Erwartungen profitiere, wobei der zyklische Tiefpunkt wahrscheinlich im Q1 erreicht worden sei;
• FLSmidth (+33 Bp) sei von starken Q1-Ergebnissen und einer Anhebung der Margenprognose für das Gesamtjahr getragen worden, unterstützt von einer starken Leistung in seiner Minensparte.
Zu den negativen Beiträgen hätten gehört:
• Sanofi (-12 Bp), das unter enttäuschenden Ergebnissen klinischer Studien für sein Prüfmedikament Itepekimab gelitten habe. Dies werfe Bedenken hinsichtlich des künftigen Wachstumsprofils auf, insbesondere angesichts des bevorstehenden Patentablaufs für das Hauptmedikament Dupixent.
• CRH (-6 Bp) sei durch Befürchtungen bezüglich des US-Makros und die Nichtaufnahme der Aktie in den S&P 500 belastet worden.
• Veolia (-4 Bp) schließlich habe bei der Veröffentlichung seiner Quartalsergebnisse die Widerstandsfähigkeit seines Modells bestätigt und den lang erwarteten Rückkauf der Minderheitsaktionäre seiner von Suez geerbten Tochtergesellschaft für Wassertechnologie, WTS, angekündigt. Der gezahlte Preis sei etwas hoch, aber nach Einschätzung der Experten durch das Wertschöpfungspotenzial und die freisetzbaren Synergien gerechtfertigt. Der Markt sei jedoch enttäuscht gewesen, dass die mittelfristige Guidance (2027) trotz der angekündigten EBITDA-Synergien (90 Mio. EUR), der bevorstehenden Optimierung der Finanzkosten, der Steuersynergien (mindestens 10 Mio. EUR) und der durch diese Transaktion ermöglichten Reduzierung der Minderheitsanteile um ca. 50 Mio. EUR nicht angehoben worden sei.
Was die Bewegungen innerhalb des Portfolios betreffe, so hätten die Experten von DNCA Investments die Schwäche der Titel genutzt, um die Positionen in CRH und ABF auszubauen. Darüber hinaus hätten die Experten Burberry und Infineon weiter aufgebaut, da sie die jüngsten Geschäftstrends beruhigt hätten. (Stand vom 16.06.2025) (30.06.2025/fc/a/f)
Die Anleger würden darauf aufmerksam gemacht, dass der Verwaltungsstil diskretionär sei und ESG-Kriterien ("Umwelt, Soziales, Gesellschaft und Unternehmensführung") integriere. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.
Die europäischen Aktienindices seien im Mai wieder angestiegen und hätten den größten monatlichen Anstieg seit Januar verzeichnet (+4% für den STOXX 600). Neben beruhigenden Veröffentlichungen von Unternehmensergebnissen seien die Renditen gestützt worden durch:
• eine Deeskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China durch eine vorübergehende Senkung der gegenseitigen Zölle für 90 Tage von 125% auf 10% für US-Güter, die nach China importiert würden, und von 145% auf 30% für chinesische Güter, die aus den USA importiert würden (die separate 20%-Steuer im Zusammenhang mit Fentanyl bleibe bestehen);
• eine leichte Verbesserung der Wirtschaftsindikatoren in Europa, kombiniert mit einer rückläufigen Inflation und einer Fortsetzung des Zinssenkungspfads der EZB;
• einen Kapitalzufluss nach Europa angesichts eines zunehmenden Misstrauens gegenüber den USA (Herabstufung der Staatsanleihen durch Moody's, Befürchtungen hinsichtlich der Haushaltspolitik von D. Trump und der Schuldenlast der USA).
Der 10-jährige US-Zinssatz sei im Laufe des Monats auf 4,6% gestiegen und habe bei +4,4% geschlossen (+24 Bp). Der langfristige Zinssatz für deutsche Staatsanleihen sei weitgehend stabil bei 2,51% geblieben (+7 Bp).
Alle Sektoren hätten im April im grünen Bereich geschlossen. Dennoch seien die besten Sektorergebnisse im Reisewesen (+11%), in der Industrie (+9%) und im Bankensektor (+8%) zu verzeichnen gewesen. Am unteren Ende der Rangliste habe sich der Gesundheitssektor bewegt (im Monatsverlauf unverändert), was auf Befürchtungen über spezifische Zölle auf europäische Pharmazeutika und Trumps Absicht zurückzuführen sei, die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA um 30% bis 80% zu senken.
Zu den positiven Beiträgen hätten gehört:
• Burberry (+61 Bp) sei durch die Veröffentlichung von über den Erwartungen liegenden Quartalsergebnissen und die Ankündigung von 1.700 Stellenstreichungen gestützt worden, was die positive Stimmung rund um die strategischen Initiativen des neuen Managements stütze;
• Infineon (+34 Bp), das nach der starken Korrektur auf dem Halbleitermarkt in den letzten zwei Jahren von den sich allmählich stabilisierenden Erwartungen profitiere, wobei der zyklische Tiefpunkt wahrscheinlich im Q1 erreicht worden sei;
• FLSmidth (+33 Bp) sei von starken Q1-Ergebnissen und einer Anhebung der Margenprognose für das Gesamtjahr getragen worden, unterstützt von einer starken Leistung in seiner Minensparte.
Zu den negativen Beiträgen hätten gehört:
• Sanofi (-12 Bp), das unter enttäuschenden Ergebnissen klinischer Studien für sein Prüfmedikament Itepekimab gelitten habe. Dies werfe Bedenken hinsichtlich des künftigen Wachstumsprofils auf, insbesondere angesichts des bevorstehenden Patentablaufs für das Hauptmedikament Dupixent.
• CRH (-6 Bp) sei durch Befürchtungen bezüglich des US-Makros und die Nichtaufnahme der Aktie in den S&P 500 belastet worden.
• Veolia (-4 Bp) schließlich habe bei der Veröffentlichung seiner Quartalsergebnisse die Widerstandsfähigkeit seines Modells bestätigt und den lang erwarteten Rückkauf der Minderheitsaktionäre seiner von Suez geerbten Tochtergesellschaft für Wassertechnologie, WTS, angekündigt. Der gezahlte Preis sei etwas hoch, aber nach Einschätzung der Experten durch das Wertschöpfungspotenzial und die freisetzbaren Synergien gerechtfertigt. Der Markt sei jedoch enttäuscht gewesen, dass die mittelfristige Guidance (2027) trotz der angekündigten EBITDA-Synergien (90 Mio. EUR), der bevorstehenden Optimierung der Finanzkosten, der Steuersynergien (mindestens 10 Mio. EUR) und der durch diese Transaktion ermöglichten Reduzierung der Minderheitsanteile um ca. 50 Mio. EUR nicht angehoben worden sei.
Was die Bewegungen innerhalb des Portfolios betreffe, so hätten die Experten von DNCA Investments die Schwäche der Titel genutzt, um die Positionen in CRH und ABF auszubauen. Darüber hinaus hätten die Experten Burberry und Infineon weiter aufgebaut, da sie die jüngsten Geschäftstrends beruhigt hätten. (Stand vom 16.06.2025) (30.06.2025/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 348,83 € | 349,38 € | -0,55 € | -0,16% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0284396016 | A0MMD8 | 353,30 € | 275,90 € | |


