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DWS Covered Bond Fund: Zins-Plus - Fondsanalyse
16.05.14 13:58
DWS Investments
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Volatilität am Aktienmarkt nimmt zu. Pfandbriefe sind meist höher verzinst als Bundesanleihen. Mit einer Investition in den DWS Covered Bond Fund können Anleger die Vorteile dieser Zinspapiere nutzen, so die Experten von DWS Investments.
In den vergangenen fünf Jahren hätten Aktien um rund 100 Prozent zugelegt. Nach diesem starken Anstieg seien Dividendenpapiere nun nicht mehr ganz billig. So würden etwa die 30 Aktien im deutschen Leitindex DAX inzwischen mit dem 17-Fachen ihrer Gewinne bewertet. Zudem würden Anleger mit Sorge die Entwicklung in der Ukraine verfolgen. Eine plötzliche Verschärfung des Konflikts könnte eine Korrektur an den Aktienmärkten auslösen.
Spätestens dann dürfte die Nachfrage nach Bundesanleihen oder US-Staatsanleihen kräftig steigen. Diese Papiere würden als sicherer Hafen gelten. Wermutstropfen: Die Renditen dieser Anleihen seien heute so niedrig wie kaum jemals zuvor.
Pfandbriefe seien eine interessante Alternative. In der angelsächsisch geprägten Finanzwelt würden Pfandbriefe auch als Covered Bonds bezeichnet. Der Grund: Im Gegensatz zu normalen Bankanleihen seien Pfandbriefe direkt durch Sicherheiten geschützt. Als Deckung würden meist Grundstücke oder Immobilien dienen.
Emittiert würden die verzinslichen Schuldverschreibungen von Kreditinstituten oder Versicherungen. Das Konzept sei bewährt. Pfandbriefe seien vor 200 Jahren vom preußischen König Friedrich II. eingeführt worden. Ihr Vorteil: Bei ähnlicher Ausfallsicherheit würden Covered Bonds mehr Rendite als Staatsanleihen bieten.
Aktuell weise etwa das von der Deutschen Pfandbriefbank emittierte, bis 2016 laufende Papier gegenüber der entsprechenden Bundesanleihe einen Renditeaufschlag von 0,25 Prozent auf.
Neben Deutschland würden auch in anderen Staaten Pfandbriefe emittiert. Insbesondere spanische Institute seien aktiv und würden die als "cedulas" bezeichneten Papiere auf den Markt bringen. Auch sie würden als solide gelten, trotz der Schuldenlast des Staates, der Immobilienkrise und der Probleme der Bankensektors.
So verlange der spanische Staat bei der Emission eines Jumbo-Pfandbriefes - das Volumen betrage dann eine Milliarde Euro - hinterlegte Sicherheiten in Höhe von 1,25 Milliarden Euro.
Die Cedulas seien noch ein wenig attraktiver verzinst als deutsche Pfandbriefe. Ähnliche Renditeaufschläge würden auch irische, italienische oder französische Covered Bonds bieten. Privatanleger könnten jedoch nicht in jeden lukrativen Pfandbrief investieren.
Nicht selten betrage die Mindestanlagesumme 50.000 Euro. Bei solchen Summen sei es schwer, die notwendige Diversifikation zu erreichen. Die Lösung: Private Anleger würden in einen Pfandbriefe-Fonds wie den DWS Covered Bond Fund investieren.
Der Fonds investiere in Pfandbriefe aus zahlreichen Ländern der Eurozone. Insgesamt würden sich im Fonds-Portfolio über 100 Titel befinden. Mit dieser Strategie seien in den vergangenen Jahren äußerst attraktive Renditen erzielt worden. (16.05.2014/fc/a/f)
In den vergangenen fünf Jahren hätten Aktien um rund 100 Prozent zugelegt. Nach diesem starken Anstieg seien Dividendenpapiere nun nicht mehr ganz billig. So würden etwa die 30 Aktien im deutschen Leitindex DAX inzwischen mit dem 17-Fachen ihrer Gewinne bewertet. Zudem würden Anleger mit Sorge die Entwicklung in der Ukraine verfolgen. Eine plötzliche Verschärfung des Konflikts könnte eine Korrektur an den Aktienmärkten auslösen.
Spätestens dann dürfte die Nachfrage nach Bundesanleihen oder US-Staatsanleihen kräftig steigen. Diese Papiere würden als sicherer Hafen gelten. Wermutstropfen: Die Renditen dieser Anleihen seien heute so niedrig wie kaum jemals zuvor.
Pfandbriefe seien eine interessante Alternative. In der angelsächsisch geprägten Finanzwelt würden Pfandbriefe auch als Covered Bonds bezeichnet. Der Grund: Im Gegensatz zu normalen Bankanleihen seien Pfandbriefe direkt durch Sicherheiten geschützt. Als Deckung würden meist Grundstücke oder Immobilien dienen.
Emittiert würden die verzinslichen Schuldverschreibungen von Kreditinstituten oder Versicherungen. Das Konzept sei bewährt. Pfandbriefe seien vor 200 Jahren vom preußischen König Friedrich II. eingeführt worden. Ihr Vorteil: Bei ähnlicher Ausfallsicherheit würden Covered Bonds mehr Rendite als Staatsanleihen bieten.
Neben Deutschland würden auch in anderen Staaten Pfandbriefe emittiert. Insbesondere spanische Institute seien aktiv und würden die als "cedulas" bezeichneten Papiere auf den Markt bringen. Auch sie würden als solide gelten, trotz der Schuldenlast des Staates, der Immobilienkrise und der Probleme der Bankensektors.
So verlange der spanische Staat bei der Emission eines Jumbo-Pfandbriefes - das Volumen betrage dann eine Milliarde Euro - hinterlegte Sicherheiten in Höhe von 1,25 Milliarden Euro.
Die Cedulas seien noch ein wenig attraktiver verzinst als deutsche Pfandbriefe. Ähnliche Renditeaufschläge würden auch irische, italienische oder französische Covered Bonds bieten. Privatanleger könnten jedoch nicht in jeden lukrativen Pfandbrief investieren.
Nicht selten betrage die Mindestanlagesumme 50.000 Euro. Bei solchen Summen sei es schwer, die notwendige Diversifikation zu erreichen. Die Lösung: Private Anleger würden in einen Pfandbriefe-Fonds wie den DWS Covered Bond Fund investieren.
Der Fonds investiere in Pfandbriefe aus zahlreichen Ländern der Eurozone. Insgesamt würden sich im Fonds-Portfolio über 100 Titel befinden. Mit dieser Strategie seien in den vergangenen Jahren äußerst attraktive Renditen erzielt worden. (16.05.2014/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 50,451 € | 50,644 € | -0,193 € | -0,38% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008476532 | 847653 | 51,39 € | 50,25 € | |
26.11.21
, Xetra Newsboard
XFRA : INSTRUMENT_EVENT
25.11.21
, Xetra Newsboard
XFRA : INSTRUMENT_EVENT


