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DWS Emerging Markets Typ O-Fonds: Südamerikanischer Champion
11.01.13 14:47
DWS Investments
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Unbestrittener Champion unter den lateinamerikanischen Aktienbörsen war 2012 Mexiko, so die Experten von DWS Investments im Kommentar zum DWS Emerging Markets Typ O (ISIN DE0009773010 / WKN 977301).
Auch im neuen Jahr dürften sich mexikanische Aktien gut entwickeln. Hoffnung mache nicht nur die enge Koppelung der mexikanischen Wirtschaft mit dem Nachbarland USA, sondern auch Mexikos neuer Präsidenten Enrique Peña Nieto, der Anfang Dezember 2012 mit seiner Traditionspartei PRI an die Macht zurückgekehrt sei. "Ich will Mexiko in die Moderne führen", habe der Neue im Präsidentenpalast gelobt. Reformen seien notwendig, und er werde sie umsetzen. Der starke Aufwärtstrend der mexikanischen Börse zeige, dass die Anleger Nieto wirtschaftsfreundliche Strukturreformen zutrauen würden, vor allem in der Energiewirtschaft und im Steuerrecht.
Schon heute sei zudem Mexikos Industrie sehr viel wettbewerbsfähiger als noch vor wenigen Jahren. Die Lohnkostennachteile Mexikos gegenüber dem Hauptkonkurrenten China hätten sich deutlich verringert. Immer mehr Unternehmen aus fast allen Industriesparten würden deshalb Mexiko als preiswerten und günstig gelegenen Produktionsstandort entdecken. Inzwischen würden rund 15 Prozent der mexikanischen Exporte in die USA gehen. Vor fünf Jahren seien es nur gut elf Prozent gewesen. Aus China gehe dagegen ein immer geringerer Anteil der Ausfuhren in die Vereinigten Staaten. Mexiko mache jedoch nicht nur mehr Geschäft mit dem großen Nachbarn im Norden, sondern auch mit anderen Ländern in der Region. Vor einem Jahrzehnt seien noch 90 Prozent der mexikanischen Exporte in die USA gegangen. Heute seien es nur 80 Prozent.
Die volkswirtschaftliche Eck-Daten Mexikos würden ebenfalls beeindrucken: 2012 sei die Wirtschaft bereits im dritten Jahr in Folge mit voraussichtlich vier Prozent gewachsen. Gleichzeitig verbessere sich die Lage am mexikanischen Arbeitsmarkt stetig. Immer mehr neue Jobs entstünden. Kein Wunder: Die Industrieproduktion wachse stabil mit Raten um fünf Prozent. Zudem steige der private Konsum. Trotzdem halte sich die Inflationsrate auf einem vertretbaren Niveau. Früher ein finanzieller Krisenherd, sei der Tequila-Staat heute außerdem ein Muster an Solidität. Die Staatsfinanzen seien in Ordnung und würden sogar die Maastricht-Kriterien erfüllen. Die Leistungsbilanz sei nahezu ausgeglichen, und die Devisenreserven seien mit 157 Mrd. USD fast so hoch wie die Auslandsverschuldung. (Ausgabe vom 10.01.2013) (11.01.2013/fc/a/f)
Auch im neuen Jahr dürften sich mexikanische Aktien gut entwickeln. Hoffnung mache nicht nur die enge Koppelung der mexikanischen Wirtschaft mit dem Nachbarland USA, sondern auch Mexikos neuer Präsidenten Enrique Peña Nieto, der Anfang Dezember 2012 mit seiner Traditionspartei PRI an die Macht zurückgekehrt sei. "Ich will Mexiko in die Moderne führen", habe der Neue im Präsidentenpalast gelobt. Reformen seien notwendig, und er werde sie umsetzen. Der starke Aufwärtstrend der mexikanischen Börse zeige, dass die Anleger Nieto wirtschaftsfreundliche Strukturreformen zutrauen würden, vor allem in der Energiewirtschaft und im Steuerrecht.
Schon heute sei zudem Mexikos Industrie sehr viel wettbewerbsfähiger als noch vor wenigen Jahren. Die Lohnkostennachteile Mexikos gegenüber dem Hauptkonkurrenten China hätten sich deutlich verringert. Immer mehr Unternehmen aus fast allen Industriesparten würden deshalb Mexiko als preiswerten und günstig gelegenen Produktionsstandort entdecken. Inzwischen würden rund 15 Prozent der mexikanischen Exporte in die USA gehen. Vor fünf Jahren seien es nur gut elf Prozent gewesen. Aus China gehe dagegen ein immer geringerer Anteil der Ausfuhren in die Vereinigten Staaten. Mexiko mache jedoch nicht nur mehr Geschäft mit dem großen Nachbarn im Norden, sondern auch mit anderen Ländern in der Region. Vor einem Jahrzehnt seien noch 90 Prozent der mexikanischen Exporte in die USA gegangen. Heute seien es nur 80 Prozent.
Die volkswirtschaftliche Eck-Daten Mexikos würden ebenfalls beeindrucken: 2012 sei die Wirtschaft bereits im dritten Jahr in Folge mit voraussichtlich vier Prozent gewachsen. Gleichzeitig verbessere sich die Lage am mexikanischen Arbeitsmarkt stetig. Immer mehr neue Jobs entstünden. Kein Wunder: Die Industrieproduktion wachse stabil mit Raten um fünf Prozent. Zudem steige der private Konsum. Trotzdem halte sich die Inflationsrate auf einem vertretbaren Niveau. Früher ein finanzieller Krisenherd, sei der Tequila-Staat heute außerdem ein Muster an Solidität. Die Staatsfinanzen seien in Ordnung und würden sogar die Maastricht-Kriterien erfüllen. Die Leistungsbilanz sei nahezu ausgeglichen, und die Devisenreserven seien mit 157 Mrd. USD fast so hoch wie die Auslandsverschuldung. (Ausgabe vom 10.01.2013) (11.01.2013/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 168,60 € | 165,151 € | 3,449 € | +2,09% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009773010 | 977301 | 169,14 € | 114,50 € | |


