DWS Invest ESG Equity Income LD-Fonds: 10/2021-Bericht, ein Plus verbucht - Fondsanalyse


29.11.21 09:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Fonds DWS Invest ESG Equity Income LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Martin Berberich, Fondsmanager bei DWS.

Das Management berücksichtige bei der Aktienselektion in hochkapitalisierte globale Unternehmen ein gutes ESG Rating (Faktoren hinsichtlich Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung), Ausschlusskriterien, CO2 Rating und Normeneinhaltung sowie eine überdurchschnittliche Dividendenrendite, ein prognostiziertes Dividendenwachstum und eine angemessene Ausschüttungsquote.

Nach einem kleinen Rücksetzer im September hätten die globalen Aktienmärkte im Oktober wieder sehr gute Renditen erzielen können. Im Zentrum der Diskussion unter den Anlegern hätten höhere Inflationsraten, steigende Material- und Arbeitskosten sowie Lieferkettenprobleme gelegen. Darüber hinaus habe die Berichtssaison für das dritte Quartal im Zentrum des Interesses gestanden. In Erwartung der Ankündigung des Tapering-Plans der FED Anfang November sei die Rendite von Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit auf 1,55% gestiegen. Im Regionenvergleich hätten innerhalb der Industrieländer die US-Aktienmärkte zu den Ländern mit der besten Wertentwicklung gehört, wobei der S&P 500-Index um 6,9% und der NASDAQ-Index um 7,3% (in USD) habe zulegen können. Der MSCI Europe sei um 4,5% (in EUR) gestiegen. Die Schwellenländer seien im Oktober die Nachzügler gewesen: Der MSCI Emerging Markets Index sei um nur 0,9% (in USD) gestiegen.

Im Sektorenvergleich sei es für zyklische Konsumgüter und IT am besten gelaufen, die sich einer anhaltend starken Nachfrage nach langlebigen Konsumgütern und Unternehmens-IT erfreut hätten. Darüber hinaus habe der Energiesektor weiterhin von dem starken Anstieg des Ölpreises profitiert. Auf der anderen Seite hätten sich defensive Sektoren wie Basiskonsumgüter und Gesundheitswesen unterdurchschnittlich entwickelt, noch etwas schlechter sei es für Kommunikationsdienstleistungen gelaufen.

Der Fokus der Strategie des Fonds liege auf Unternehmen mit überdurchschnittlichen, wachsenden und nachhaltigen Dividendenzahlungen, soliden Bilanzen, guten Managementteams und attraktiv bewerteten Aktien. Zusätzlich müssten die Unternehmen auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten sowie unter Aspekten der guten Unternehmensführung ein überdurchschnittliches Profil aufweisen.

Dabei würden die Experten diejenigen Unternehmen auswählen, die im sektoralen und regionalen Vergleich hinsichtlich der untersuchten Nachhaltigkeitskriterien besonders gut abschneiden würden. Bestimmte Industrien, die ihren Nachhaltigkeitskriterien nicht entsprechen würden, wie z.B. Rüstungshersteller oder Tabakkonzerne, würden die Experten komplett aus ihrem Investmentuniversum ausschließen.

Das Fondsmanagement achte weiterhin besonders auf eine insgesamt defensive strategische Ausrichtung des Fonds. Die sektoralen Schwerpunkte des Fonds lägen daher in defensiven Bereichen wie Basiskonsumgüter, Gesundheitswesen, Telekommunikation und Versorger. Außerdem setze das Fondsmanagement auch auf nachhaltige strukturelle Wachstumstrends, wie z.B. erneuerbare Energien, Energieeffizienz oder natürliche Inhaltsstoffe.

Die grundsätzliche Positionierung des Fonds sei langfristig ausgerichtet und verändere sich daher im Laufe eines Monats nur graduell. Im Verlauf des Monats hätten die Experten unter anderem die Positionen in Canadian National Railway, Toronto-Dominion Bank, Mondi, HP Inc, Corning, Medtronic, Deutsche Post, DBS Group und Swedbank erhöht. Verringert hätten sie unter anderem die Positionen in Merck & Co, Hongkong Exchanges & Clearing und VF Corp. Sie hätten sich von Rentokil getrennt.

Der Fonds habe in diesem Monat ebenfalls ein Plus verbucht, sei aber hinter dem breiten Markt zurückgeblieben. Die Sektorallokation habe vor allem aufgrund der defensiven Strategie des Fonds die Wertentwicklung belastet, wobei die liquiden Mittel in Höhe von 5% und die untergewichteten Positionen in zyklischen Konsumgütern und Informationstechnologie die größten negativen Beiträge gebracht hätten.

Die Titelauswahl sei ebenfalls negativ gewesen. Dabei seien die positiven Attributionen von Industrie und Versorgern durch Negativeffekte aus zyklischem Konsum, Kommunikation und Informationstechnologie mehr als aufgezehrt worden. Zu den führenden Unternehmen auf Einzeltitelebene hätten die US-Eisenbahngesellschaft Union Pacific, das US-Pharmaunternehmen Merck & Co und der US-Händler für Industriebedarfsgüter WW Grainger gehört. Besonders schwach hätten das Bildungsunternehmen Pearson und das US-amerikanische Unternehmen für Gesundheitsausrüstung Medtronic abgeschnitten. (Stand vom 31.10.2021) (29.11.2021/fc/a/f)






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