Deutsche Concept Kaldemorgen-Fonds: Warum Anleger jetzt aufpassen müssen - Fondsanalyse


16.08.17 13:30
DWS Investments

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Während viele Länder stärker wachsen dürften als bislang erwartet, könnten sich die Wachstumsraten in den USA und Großbritannien abschwächen, erwartet der Internationale Währungsfonds. Für Anleger könnten sich die Risiken von Europa in Richtung USA verschieben. Eine flexible Positionierung bleibt ratsam. Moderne Mischfonds wie der Deutsche Concept Kaldemorgen können sehr flexibel auf neue Marktbedingungen reagieren, so die Experten von DWS Investments.

Der neueste Wirtschaftsausblick des Internationalen Währungsfonds (IWF) sei so positiv wie lange nicht mehr. Aber die Experten würden auch Risiken sehen: In einigen wichtigen Staaten könnte nach Einschätzung der IWF-Volkswirte das Wirtschaftswachstum schwächer ausfallen als bislang erwartet.

In der am 24. Juli veröffentlichten IWF-Wachstumsprognose werde für dieses Jahr eine Zunahme der Weltwirtschaftsleistung um 3,5 Prozent prognostiziert und für das nächste Jahr um 3,6 Prozent. Damit bestätige der IWF die Schätzwerte seiner letzten Prognose vom April. Für mehrere Länder, wie Deutschland, Japan oder China habe dabei der IWF seine Wachstumsprognose heraufgesetzt.

Für die Vereinigten Staaten und Großbritannien hätten sich die Aussichten nach IWF-Einschätzung jedoch eingetrübt. Das US-Wachstum schätze der IWF jetzt nur noch auf jeweils 2,1 Prozent für dieses und das kommende Jahr. Das sei eine Korrektur der IWF-April-Schätzung nach unten um 0,2 Prozentpunkte für das laufende Jahr. Für das Jahr 2018 sei der IWF in Bezug auf das Wirtschaftswachstum der USA noch pessimistischer: Die April-Schätzung sei sogar um 0,4 Prozentpunkte herabgesetzt worden.

Auch für Großbritannien, das mit der EU derzeit seinen Austritt aus der Union verhandele, sei der Währungsfonds wenig zuversichtlich. Die britische Wirtschaft werde nach den IWF-Analysen in diesem Jahr nur um 1,7 Prozent wachsen, also um 0,3 Prozentpunkte weniger, als noch im April erwartet. Immerhin: Für 2018 bleibe der Fonds bei seiner bescheidenen Wachstumsschätzung für Großbritannien von 1,5 Prozent.

Stärkeres Wachstum in Europa, Japan und China - weniger Wirtschaftsdynamik in den USA und Großbritannien: Diese zweigeteilte Entwicklung könnte sich auch an den Aktien- und Anleihenmärkten niederschlagen. Geringeres Wirtschaftswachstum könnte etwa bedeuten, dass die Gewinne der US-Unternehmen weniger kräftig zulegen würden als bislang erwartet.

Zuletzt habe es "eine klare Verschiebung des Risikos von Europa in Richtung USA gegeben", warne Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege der Deutschen Asset Management, in der Juli-Ausgabe der Publikation CIO-View ("Ziemlich beste Welten" vom 17.7.2017).

Angesichts der schon jetzt relativ ambitionierten Bewertungen vieler US-Aktien könnten möglicherweise Anleger zunehmend Geld von der US-Börse abziehen und stattdessen stärker in europäische Aktien investieren. Auch der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro könnte seinen Abwärtstrend der letzten Monate fortsetzen und damit den US-Aktienmarkt belasten.

Ob die US-Märkte tatsächlich unter ernsthaften Druck kommen würden, müsse sich allerdings erst noch erweisen. Für Anleger erscheine es in jedem Fall sinnvoll, flexibel aufgestellt zu sein, so wie dies beispielsweise über Mischfonds wie dem Deutsche Concept Kaldemorgen möglich sei.

Moderne Mischfonds würden stets in viele verschiedene Märkte und Anlageklassen investieren und könnten beispielsweise durch Umschichtungen schnell auf neue Marktbedingungen reagieren. Beim Deutsche Concept Kaldemorgen könnten Anleger zudem noch von der langjährigen Erfahrung und Expertise eines der bekanntesten und profiliertesten Fondsmanager Deutschlands profitieren - Klaus Kaldemorgen.

Fondsmanager Klaus Kaldemorgen und Team würden beim Fonds Deutsche Concept Kaldemorgen nicht nur auf unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen, Währungen oder auch Gold setzen. Ziel sei es auch die Schwankungen nicht zu groß werden zu lassen und auch in schlechten Börsenzeiten Verluste, die jederzeit möglich seien, auf weniger als zehn Prozent zu begrenzen. Dabei helfe ein ausgefeilter Risikomanagement-Ansatz.

Trotz dieses Fokus auf Risikobegrenzung seien stärkere Kursschwankungen auch bei diesem Mischfonds nicht ausgeschlossen. Bislang sei das Konzept des im Mai 2011 aufgelegten Fonds sehr gut aufgegangen, wie ein Blick auf die Wertentwicklung und die Schwankungsanfälligkeit (Volatilität) zeige. (Ausgabe vom 15.08.2017) (16.08.2017/fc/a/f)





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