Deutsche Invest I Chinese Equities-Fonds: Turbo zugeschaltet - Fondsanalyse


29.04.15 13:30
DWS Investments

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Chinas Banken wird die Kreditvergabe erleichtert. Chinas Regierung stemmt sich gegen die Abkühlung des Wachstums. Mit dem Aktienfonds Deutsche Invest I Chinese Equities können Anleger profitieren, so die Experten von DWS Investments.

Angesichts der Konjunkturabkühlung in China würden die chinesischen Banken jetzt zusätzlichen Spielraum bei der Kreditvergabe erhalten. Sie müssten künftig weniger Reserven bilden und könnten deshalb mehr Kredite an Unternehmen vergeben.

Die Chinesische Zentralbank habe erneut den Mindestreservesatz für große Geldhäuser gesenkt, von 19,5 auf 18,5 Prozent. Das sei bereits die zweite Reduktion des Satzes innerhalb von zwei Monaten.

Durch höhere Kreditvergabe solle die Liquidität der Wirtschaft verbessert werden. Nach Ansicht von Ökonomen ziele die Zentralbank mit ihrem Schritt vor allem darauf ab, die zunehmenden Kapitalabflüsse wettzumachen, die die Geldversorgung im Inland dämpfen würden.
Das Ausmaß der Senkung sei dabei größer gewesen als von Beobachtern erwartet. Durch den reduzierten Mindestreservesatz dürfte Liquidität von mindestens etwa eine Billion Yuan (rund 150 Milliarden Euro) frei werden.

Zuletzt hätten enttäuschende Konjunkturdaten Sorgen über das Wirtschaftswachstum geschürt. Die Regierung in Peking erwarte für dieses Jahr lediglich einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von rund sieben Prozent. 2014 seien es 7,4 Prozent gewesen. Und das sei bereits die schwächste Wachstumsrate seit 24 Jahren gewesen.

Die chinesische Regierung betrachte die Entwicklung offenbar zunehmend mit Sorge und tue deshalb einiges, um die Wirtschaft auf einen langsameren, aber solideren Wachstumspfad zu bringen. So habe Peking in den vergangenen Monaten mehr Geld in die Infrastruktur investiert. Zudem seien bereits zwei Mal die Zinssätze gesenkt worden.

Die Regierung müsse sich gegen den Abwärtsdruck auf das Wirtschaftswachstum stemmen, um schädliche Folgen für Beschäftigung und Einkommen zu vermeiden, sei Ministerpräsident Li Keqiang in den vergangenen Tagen zitiert worden.

Wohl auch deshalb wolle Li Keqiang die neue asiatische Infrastrukturbank mit mehr Geld als bislang geplant unterstützen. Der Ministerpräsident habe zwar keine genaue Summe genannt, doch nach Medienberichten dürfte China die Bank mit mindestens eine Billion Yuan ausstatten.

Chinas Aktienbörsen würden den zahlreichen Initiativen der Zentralregierung zu vertrauen scheinen. Seit Monaten würden die Kurse in Shanghai und Hongkong immer weiter nach oben klettern. Dennoch sei nach der vorausgegangenen langen Abwärtsbewegung die Bewertung vieler Papiere noch immer nicht überzogen.

Andererseits sei nicht jede Aktie unbesehen kaufenswert. Umsichtige Anleger würden auch deshalb die Entscheidung an professionelle Fondsmanager delegieren. Zudem ermögliche die Investition in einen guten China-Aktienfonds einen diversifizierten Zugang zum ansonsten nur schwer erreichbaren chinesischen Aktienmarkt.

In dem Aktienfonds Deutsche Invest I Chinese Equities finden Anleger eine aussichtsreiche Anlage, so die Experten von DWS Investments. (29.04.2015/fc/a/f)





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