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Deutscher Logistikmarkt im Fokus
02.10.08 14:44
Deutsche Bank Research
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Umsatz der Logistikbranche in Deutschland lag 2007 bei EUR 190 Mrd., so die Analysten von Deutsche Bank Research.
Der nominale Umsatz habe seit 2001 um jahresdurchschnittlich etwa 4,5% zugelegt. Damit zähle der Sektor zu den wachstumsstärkeren in Deutschland. Der deutsche Logistikmarkt sei mit einem Anteil von gut 20% der größte in der EU.
Deutschland verfüge über viele Standortvorteile für die Logistik. Dazu würden der relativ hohe Industrialisierungsgrad, die wirtschaftliche Offenheit, die zentrale Lage Deutschlands, seine polyzentrische Wirtschaftsstruktur sowie die qualitativ und quantitativ gute Verkehrsinfrastruktur zählen.
Die Politik sollte den Wachstumsmotor Logistik durch einen Ausbau der Infrastruktur am Laufen halten. Die Beseitigung von chronischen Engpassstellen sollte oberste Priorität genießen. Eine Stärkung der Schiene könne durch eine Öffnung des Netzes für den Wettbewerb bewirkt werden; hier sei Deutschland Vorreiter in Europa. Ferner seien viele offene Wettbewerbsfragen zu klären (z.B. unterschiedliche Steuersätze in der EU). Viele Punkte würden im aktuellen Masterplan Güterverkehr und Logistik der Bundesregierung adressiert. Die Umsetzung der Vorhaben stehe allerdings unter Finanzierungsvorbehalt.
Der Trend zu umfangreichen Systemlösungen aus einer Hand halte an. Die Kontraktlogistik zähle zu den am schnellsten wachsenden Segmenten in der Branche. Die Ansprüche der Kunden nähmen stetig zu. Davon seien größere Logistiker mit entsprechendem Know-how begünstigt. Neue Technologien wie Radio Frequency Identification (RFID) würden helfen, die Effizienz in der Branche zu steigern.
Die Logistik bleibe von der aktuellen Konjunkturschwäche nicht verschont. 2008 und 2009 nähmen die nominalen Umsätze um durchschnittlich etwa 2% bis 3% p.a. zu. Die langfristigen Wachstumstreiber (z.B. internationale Arbeitsteilung) würden - trotz höherer Energiepreise - erhalten bleiben.
Für die Logistikbranche in Deutschland rechnen die Analysten von Deutsche Bank Research bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts mit einem nominalen Umsatzwachstum von durchschnittlich 5% p.a. In einzelnen Segmenten (z.B. Kontraktlogistik) falle das Wachstum sogar deutlich höher aus. (02.10.2008/ac/a/m)
Der nominale Umsatz habe seit 2001 um jahresdurchschnittlich etwa 4,5% zugelegt. Damit zähle der Sektor zu den wachstumsstärkeren in Deutschland. Der deutsche Logistikmarkt sei mit einem Anteil von gut 20% der größte in der EU.
Deutschland verfüge über viele Standortvorteile für die Logistik. Dazu würden der relativ hohe Industrialisierungsgrad, die wirtschaftliche Offenheit, die zentrale Lage Deutschlands, seine polyzentrische Wirtschaftsstruktur sowie die qualitativ und quantitativ gute Verkehrsinfrastruktur zählen.
Der Trend zu umfangreichen Systemlösungen aus einer Hand halte an. Die Kontraktlogistik zähle zu den am schnellsten wachsenden Segmenten in der Branche. Die Ansprüche der Kunden nähmen stetig zu. Davon seien größere Logistiker mit entsprechendem Know-how begünstigt. Neue Technologien wie Radio Frequency Identification (RFID) würden helfen, die Effizienz in der Branche zu steigern.
Die Logistik bleibe von der aktuellen Konjunkturschwäche nicht verschont. 2008 und 2009 nähmen die nominalen Umsätze um durchschnittlich etwa 2% bis 3% p.a. zu. Die langfristigen Wachstumstreiber (z.B. internationale Arbeitsteilung) würden - trotz höherer Energiepreise - erhalten bleiben.
Für die Logistikbranche in Deutschland rechnen die Analysten von Deutsche Bank Research bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts mit einem nominalen Umsatzwachstum von durchschnittlich 5% p.a. In einzelnen Segmenten (z.B. Kontraktlogistik) falle das Wachstum sogar deutlich höher aus. (02.10.2008/ac/a/m)


