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Devisenfonds unter der Lupe
22.02.07 12:04
Wertpapier
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Wertpapier" nahmen Devisenfonds unter die Lupe.
Deutsche Privatanleger hätten seit knapp zwei Jahren die Möglichkeit in spezielle Devisenfonds anzulegen. In anderen Ländern sei dies schon viel länger möglich. "Lediglich sechs Währungsfonds sind hierzulande auf dem Markt. Und von denen sind nur drei im engeren Sinne Devisenfonds", so Christian Pohl, Analyst bei der FXdirekt Bank. Grund sei, dass die anderen drei Produkte bevorzugt in festverzinsliche Komponenten investieren würden und die Instrumente eines Devisenfonds außer Acht lassen würden.
Zu den drei "richtigen" Devisenfonds zähle das Urgestein der jungen Anlageklasse: der DWS Forex Strategy. Dieser habe bislang über 2,3 Mrd. EUR eingesammelt und sei damit der größte Fonds seiner Art in Deutschland. Manager Asoka Wöhrmann setze in erster Linie auf Euro-Anleihen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von zwölf Monaten. In den ersten beiden Jahren habe das Produkt kaum Bewegung gezeigt. Nachdem Wöhrmann im letzten Jahr die Führung übernommen habe, habe sich die Performance im vergangenen Jahr schlagartig bei 4,7 Prozent bewegt.
Neben dem Forex Strategy würden sich auch noch der Activest DevisenFonds C von Pioneer und der CAF-Dynarbitrage Forex (IISN LU0228158738/ WKN A0HF7C) von Crédit Agricole das Prädikat Devisenfonds verdienen. Anders als beim Investment in Devisen selber würden sich die gemanagten Produkte besonders auch für konservative Anleger eignen - zur Diversifizierung des Portfolios. "Denn die Währungsentwicklung korreliert kaum mit dem Aktienmarkt", so Pohl.
Einen Haken hätten die Devisenfonds allerdings: die versteckten Kosten. Denn neben den üblichen Management- und Depotgebühren würden manche Fondsmanager auch noch eine Performancegebühr auf ihr Produkt erheben. Beim Activest DevisenFonds C bewege sich diese immerhin bei 20 Prozent. Beim Crédit Agricole-Produkt falle im Erfolgsfall eine Gebühr von 30 Prozent an. Die Folge sei, dass die Rendite spärlicher als erwartet ausfalle, wenn der Manager gut gearbeitet habe. (Ausgabe 4) (22.02.2007/fc/a/f)
Deutsche Privatanleger hätten seit knapp zwei Jahren die Möglichkeit in spezielle Devisenfonds anzulegen. In anderen Ländern sei dies schon viel länger möglich. "Lediglich sechs Währungsfonds sind hierzulande auf dem Markt. Und von denen sind nur drei im engeren Sinne Devisenfonds", so Christian Pohl, Analyst bei der FXdirekt Bank. Grund sei, dass die anderen drei Produkte bevorzugt in festverzinsliche Komponenten investieren würden und die Instrumente eines Devisenfonds außer Acht lassen würden.
Neben dem Forex Strategy würden sich auch noch der Activest DevisenFonds C von Pioneer und der CAF-Dynarbitrage Forex (IISN LU0228158738/ WKN A0HF7C) von Crédit Agricole das Prädikat Devisenfonds verdienen. Anders als beim Investment in Devisen selber würden sich die gemanagten Produkte besonders auch für konservative Anleger eignen - zur Diversifizierung des Portfolios. "Denn die Währungsentwicklung korreliert kaum mit dem Aktienmarkt", so Pohl.
Einen Haken hätten die Devisenfonds allerdings: die versteckten Kosten. Denn neben den üblichen Management- und Depotgebühren würden manche Fondsmanager auch noch eine Performancegebühr auf ihr Produkt erheben. Beim Activest DevisenFonds C bewege sich diese immerhin bei 20 Prozent. Beim Crédit Agricole-Produkt falle im Erfolgsfall eine Gebühr von 30 Prozent an. Die Folge sei, dass die Rendite spärlicher als erwartet ausfalle, wenn der Manager gut gearbeitet habe. (Ausgabe 4) (22.02.2007/fc/a/f)
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