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Devisenmärkte ohne den rechten Antrieb
11.12.12 10:20
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Die reduzierten Wachstumsprognosen von EZB und Bundesbank, die ins Stocken geratenen US-Haushaltsverhandlungen, schwächere Produktionsdaten aus Frankreich, Deutschland und Italien, sowie der angekündigte Rücktritt Montis haben das Stimmungsbild für den Euro wieder eingetrübt, so die Analysten von UniCredit Research.
Man könne froh sein, dass, gemessen am Kursverlauf von EUR/USD bislang nicht mehr passiert sei. Während die genannten Produktionsdaten eventuell noch als Momentaufnahme abzuhaken seien und man beim drohenden Fiscal-Cliff in den USA immer noch Hoffnung auf eine Lösung in letzter Sekunde haben dürfe, stünden die Zeichen hinsichtlich unumgänglicher Neuwahlen in Italien auf "Ungewissheit". Damit dürften auch eventuell positive Ergebnisse beim Donnerstag/Freitag stattfindenden EU-Gipfel dem Euro, wenn überhaupt, nicht allzu viel Aufwärtspotenzial bescheren. Eine ganz wichtige Rolle würden in den nächsten Tagen die Entwicklungen der Aktienmärkte und der Peripherie-Bund-Spreads spielen.
Das etwas schwächere japanische Q3-BIP habe sich auf den JPY kaum ausgewirkt. Eine ähnlich dürftige Reaktion würden die Analysten Freitag auf den BoJ-Tankan-Report erwarten. Bis zu den Unterhauswahlen am Sonntag würden sie bei USD/JPY keine großen Sprünge mehr erwarten. EUR/JPY werde sich im Wesentlichen an EUR/USD orientieren.
Auch bei EUR/CHF sehen die Analysten von UniCredit Research in den nächsten beiden Tagen keine großen Veränderungen. Im Vorfeld der SNB-Sitzung am Donnerstag würden sie rückläufige Marktaktivitäten erwarten.
BoE-Gouverneur Kings gestrige Rede habe keine Auswirkungen auf das Kursgeschehen bei EUR/GBP gehabt. Angesichts des ausgedünnten Datenkalenders in Großbritannien sollte sich EUR/GBP hauptsächlich am Euro-Verlauf orientieren. (11.12.2012/ac/a/m)
Man könne froh sein, dass, gemessen am Kursverlauf von EUR/USD bislang nicht mehr passiert sei. Während die genannten Produktionsdaten eventuell noch als Momentaufnahme abzuhaken seien und man beim drohenden Fiscal-Cliff in den USA immer noch Hoffnung auf eine Lösung in letzter Sekunde haben dürfe, stünden die Zeichen hinsichtlich unumgänglicher Neuwahlen in Italien auf "Ungewissheit". Damit dürften auch eventuell positive Ergebnisse beim Donnerstag/Freitag stattfindenden EU-Gipfel dem Euro, wenn überhaupt, nicht allzu viel Aufwärtspotenzial bescheren. Eine ganz wichtige Rolle würden in den nächsten Tagen die Entwicklungen der Aktienmärkte und der Peripherie-Bund-Spreads spielen.
Auch bei EUR/CHF sehen die Analysten von UniCredit Research in den nächsten beiden Tagen keine großen Veränderungen. Im Vorfeld der SNB-Sitzung am Donnerstag würden sie rückläufige Marktaktivitäten erwarten.
BoE-Gouverneur Kings gestrige Rede habe keine Auswirkungen auf das Kursgeschehen bei EUR/GBP gehabt. Angesichts des ausgedünnten Datenkalenders in Großbritannien sollte sich EUR/GBP hauptsächlich am Euro-Verlauf orientieren. (11.12.2012/ac/a/m)


