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Devisenmarkt: normalerweise ruhiger Handel zu erwarten
30.11.12 10:31
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Die Wirtschaftszahlen von gestern waren gemischt, die Euro-Nachfrage von der Cross-Seite reichte auch nicht aus um nachhaltige Kurse über 1,3030 EUR/USD zu erreichen, so die Analysten von UniCredit Research.
Das neue Konjunkturpaket in Japan habe in den letzten Stunden aber für einen Kursanstieg bis 1,3029 gesorgt. Am letzten Tag im Monat November (bilanztechnisches Jahresende für US-Hedge Fonds bzw. Großbanken) sei die Handelsaktivität normalerweise gering, wie die Reaktionen auf die Einzelhandelsumsätze in Deutschland (-2,8%) bzw. Verbraucherausgaben in Frankreich (-0,2) zeigen würden.
Um 11:00 Uhr würden die CPI-Prognosen für November (erwartet 2,4%) und die Arbeitslosenquote für Oktober (erwartet 11,7%) im Euroraum, um 14:30 Uhr die US-Daten über das Private Einkommen (erwartet 0,2) bzw. Konsumentenausgaben (erwartet 0,1) im Oktober und um 15:45 Uhr der Chicago-PMI für November (erwartet 51,0) veröffentlicht. Die Abstimmung im Bundestag über die Griechenlandhilfe sollte keinen großen Einfluss nehmen, die Opposition habe ihre Zustimmung bereits signalisiert. Im Tagesverlauf müssten sich leicht schwächere Kurse einstellen, größeres Verkaufsinteresse sollte erst bei Kursen unter 1,2900 entstehen.
Überraschend gute Industriedaten und vor allem ein zweites Konjunkturpaket Japans über rund 8,2 Mrd. Euro habe in den vergangenen Stunden eine neue JPY-Verkaufswelle ausgelöst. Der Effekt dürfte diesmal aber nicht so groß ausfallen. Durch die Spekulation auf einen Regierungswechsel mit Konjunkturmaßnahmen und einer Ausweitung der Geldpolitik sei eine Kursabschwächung des JPY bereits eingepreist gewesen. Im weiteren Tagesverlauf müsste daher das Kaufinteresse sukzessive nachlassen.
Die KOF-Zahlen für November hätten mit 1,50 leicht unter den Markterwartungen gelegen. Die enge Seitwärtsbewegung zwischen 1,2030 und 1,2060 EUR/CHF dürfte sich aber nicht ewig fortsetzen lassen, ein Ausbruch aus dieser Range sei nur eine Frage der Zeit. Die SNB habe in den vergangenen Tagen erneut betont, vom Euro-Mindestkurs 1,2000 nicht abzuweichen. Das Risiko für einen Ausbruch nach oben sei daher deutlich höher und auf nachhaltige Kurse über 1,2060 sei zu achten.
Wirtschaftsdaten aus Großbritannien würden heute nicht erwartet, bei Kursen über 0,8110 EUR/GBP lasse das Kaufinteresse deutlich nach. Im Tagesverlauf sei mit einer Rückkehr zu Kursen um 0,8080 zu rechnen. (30.11.2012/ac/a/m)
Das neue Konjunkturpaket in Japan habe in den letzten Stunden aber für einen Kursanstieg bis 1,3029 gesorgt. Am letzten Tag im Monat November (bilanztechnisches Jahresende für US-Hedge Fonds bzw. Großbanken) sei die Handelsaktivität normalerweise gering, wie die Reaktionen auf die Einzelhandelsumsätze in Deutschland (-2,8%) bzw. Verbraucherausgaben in Frankreich (-0,2) zeigen würden.
Überraschend gute Industriedaten und vor allem ein zweites Konjunkturpaket Japans über rund 8,2 Mrd. Euro habe in den vergangenen Stunden eine neue JPY-Verkaufswelle ausgelöst. Der Effekt dürfte diesmal aber nicht so groß ausfallen. Durch die Spekulation auf einen Regierungswechsel mit Konjunkturmaßnahmen und einer Ausweitung der Geldpolitik sei eine Kursabschwächung des JPY bereits eingepreist gewesen. Im weiteren Tagesverlauf müsste daher das Kaufinteresse sukzessive nachlassen.
Die KOF-Zahlen für November hätten mit 1,50 leicht unter den Markterwartungen gelegen. Die enge Seitwärtsbewegung zwischen 1,2030 und 1,2060 EUR/CHF dürfte sich aber nicht ewig fortsetzen lassen, ein Ausbruch aus dieser Range sei nur eine Frage der Zeit. Die SNB habe in den vergangenen Tagen erneut betont, vom Euro-Mindestkurs 1,2000 nicht abzuweichen. Das Risiko für einen Ausbruch nach oben sei daher deutlich höher und auf nachhaltige Kurse über 1,2060 sei zu achten.
Wirtschaftsdaten aus Großbritannien würden heute nicht erwartet, bei Kursen über 0,8110 EUR/GBP lasse das Kaufinteresse deutlich nach. Im Tagesverlauf sei mit einer Rückkehr zu Kursen um 0,8080 zu rechnen. (30.11.2012/ac/a/m)


