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ERSTE-SPARINVEST-Ökofonds: Beachtliche Kursgewinne in 2013 - Fondsanalyse
14.04.14 14:21
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Die Ökologie-Fonds der ERSTE-SPARINVEST haben Anlegern 2013 beachtliche Kursgewinne beschert und damit bewiesen, dass Nachhaltigkeit in der Finanzwelt und Rendite kein Widerspruch ist, so die Experten von "FONDS professionell" im Kommentar zum ERSTE WWF Stock Umwelt (ISIN AT0000705660 / WKN 694114) und ERSTE WWF Stock Climate Change (ISIN AT0000A054H4 / WKN A054H).
Der 2007 aufgelegte ERSTE WWF Stock Umwelt habe einen Kursgewinn von 35 Prozent verzeichnet. Der um ein Jahr ältere ERSTE WWF Stock Climate Change (nur in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen) habe sogar 55 Prozent erreicht und sei damit - laut ERSTE-SPARINVEST - der erfolgreichste inländische Publikumsfonds im abgelaufenen Jahr gewesen.
Österreichs größte KAG betreibe die beiden Fonds gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF Österreich. Der ERSTE WWF Stock Umwelt investiere in Aktien von Unternehmen im Bereich Umwelttechnologie. Im Vordergrund stünden die Themen Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energie-Effizienz und Mobilität. Der ERSTE WWF Stock Climate Change investiere in Aktien von Unternehmen, die zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen würden. Im Fokus lägen Unternehmen der Solar- und Windkraftbranche.
Für beide Fonds würden branchen- und produktbezogene Ausschlusskriterien gelten, wie die Kern- und Gentechnologie, die Rüstungsindustrie, fossile Energieträger sowie Unternehmen, die Kinderarbeit dulden und Menschen diskriminieren würden. Ein eigens gegründeter unabhängiger Umweltbeirat aus Spezialisten und WWF-Experten berate das Fondsmanagement und überprüfe die Einhaltung der Anlagekriterien bei der Titelauswahl.
Armand Colard, Leiter des Programmbereichs Sustainable Finance beim WWF, gehe davon aus, dass die Investitionen in ökologisch vorbildlich agierende Unternehmen weiter steigen würden. Und die ersten Zahlen würden ihm vorerst Recht geben: Seit Jahresbeginn liege der ERSTE WWF Stock Climate Change mehr als 20 Prozent im Plus. Neben dem Bewusstsein für Klimafolgeschäden trage auch die straffere Gesetzgebung im Hinblick auf den Kohlendioxid-Ausstoß dazu bei, dass Unternehmen ihre Produkte an die neuen Rahmenbedingungen anpassen müssten. "Besonders Unternehmen der Öl- und Kohlebranche werden große Teile ihrer Reserven im Boden lassen müssen, da sie wegen strengerer CO2-Emissionsziele diese nicht mehr verbrennen werden können", so Colard.
Der WWF übe auch Kritik am Umgang vieler österreichischer Börsenunternehmen mit Transparenz: "Um einen nachhaltigen Finanzmarkt zu forcieren, ist eine umfassende, gelebte Transparenz unumgänglich. Dabei müssen neben den obligatorischen Finanzkennzahlen auch Umweltkriterien und soziale Aspekte angeführt werden, um den Anlegern eine fundierte Entscheidung für ein Investment zu ermöglichen." Hier orte der WWF noch einen großen Nachholbedarf und fordere ein umfassenderes Berichtswesen unter Berücksichtigung der Global Reporting Initiative. (Ausgabe vom 11.04.2014) (14.04.2014/fc/a/f)
Der 2007 aufgelegte ERSTE WWF Stock Umwelt habe einen Kursgewinn von 35 Prozent verzeichnet. Der um ein Jahr ältere ERSTE WWF Stock Climate Change (nur in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen) habe sogar 55 Prozent erreicht und sei damit - laut ERSTE-SPARINVEST - der erfolgreichste inländische Publikumsfonds im abgelaufenen Jahr gewesen.
Für beide Fonds würden branchen- und produktbezogene Ausschlusskriterien gelten, wie die Kern- und Gentechnologie, die Rüstungsindustrie, fossile Energieträger sowie Unternehmen, die Kinderarbeit dulden und Menschen diskriminieren würden. Ein eigens gegründeter unabhängiger Umweltbeirat aus Spezialisten und WWF-Experten berate das Fondsmanagement und überprüfe die Einhaltung der Anlagekriterien bei der Titelauswahl.
Armand Colard, Leiter des Programmbereichs Sustainable Finance beim WWF, gehe davon aus, dass die Investitionen in ökologisch vorbildlich agierende Unternehmen weiter steigen würden. Und die ersten Zahlen würden ihm vorerst Recht geben: Seit Jahresbeginn liege der ERSTE WWF Stock Climate Change mehr als 20 Prozent im Plus. Neben dem Bewusstsein für Klimafolgeschäden trage auch die straffere Gesetzgebung im Hinblick auf den Kohlendioxid-Ausstoß dazu bei, dass Unternehmen ihre Produkte an die neuen Rahmenbedingungen anpassen müssten. "Besonders Unternehmen der Öl- und Kohlebranche werden große Teile ihrer Reserven im Boden lassen müssen, da sie wegen strengerer CO2-Emissionsziele diese nicht mehr verbrennen werden können", so Colard.
Der WWF übe auch Kritik am Umgang vieler österreichischer Börsenunternehmen mit Transparenz: "Um einen nachhaltigen Finanzmarkt zu forcieren, ist eine umfassende, gelebte Transparenz unumgänglich. Dabei müssen neben den obligatorischen Finanzkennzahlen auch Umweltkriterien und soziale Aspekte angeführt werden, um den Anlegern eine fundierte Entscheidung für ein Investment zu ermöglichen." Hier orte der WWF noch einen großen Nachholbedarf und fordere ein umfassenderes Berichtswesen unter Berücksichtigung der Global Reporting Initiative. (Ausgabe vom 11.04.2014) (14.04.2014/fc/a/f)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 188,93 € | 188,03 € | 0,90 € | +0,48% | 17.04./15:15 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000705660 | 694114 | 196,08 € | 119,46 € | |
Werte im Artikel



