ETF-DACHFONDS 06/09-Bericht


03.08.09 15:26
VERITAS INVESTMENT TRUST GmbH

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Marktbeobachter verwiesen auf den Anlagedruck institutioneller Investoren, die gezwungen wurden, auf den fahrenden Zug steigender Aktienkurse aufzuspringen, so die Experten der VERITAS INVESTMENT TRUST GmbH in ihrem Monatsbericht zum ETF-DACHFONDS (ISIN DE0005561674 / WKN 556167, P; ISIN DE000A0MKQL5 / WKN A0MKQL, VDH).

Als Konsequenz habe sich die technische Marktlage deutlich verbessert. Für eine Vielzahl der etablierten Aktienindices, wie beispielsweise für den DAX und den S&P 500, seien vom Trendphasenmodell strategische Kaufsignale auf Wochenbasis ausgewiesen worden. In der Folge sei im ETF-DACHFONDS die Aktienquote (inkl. Rohstoff-ETFs) auf mehr als 70% erhöht worden. Zunächst habe sich das höhere Aktienengagement ausgezahlt, und der ETF-DACHFONDS habe deutlich von der positiven Marktstimmung profitiert. Dabei habe für den ETF-DACHFONDS sogar ein neues Allzeithoch erzielt werden können. Ab Juni habe jedoch eine Korrektur an den Aktienmärkten eingesetzt, die sich auch in der Entwicklung des Fondspreises des ETF-DACHFONDS widerspiegeln sollte, insbesondere durch einen Anstieg der Volatilität aufgrund des höheren Aktienengagements.

Neben Gewinnmitnahmen, nach einer der größten Kursrallys seit der großen Depression, seien die Märkte unter anderem von negativen Konjunkturprognosen belastet worden. So habe der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, gewarnt, dass die Wirtschaftskrise noch lange nicht vorbei sei, und die Weltbank habe ihre Vorhersage für den diesjährigen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung von minus 1,7% auf minus 2,9% verschärft.

Aufgrund der anhaltenden Kursschwäche habe das Trendphasenmodell dann erste taktische Verkaufssignale geliefert. In der Folge seien die Positionen in Aktien-ETFs auf Taiwan, DAX, TecDAX und FTSE 100 reduziert worden. Der US-Dollar hingegen habe im Monatsverlauf gegenüber dem Euro ein strategisches Verkaufssignal ausgelöst. Ein Großteil des US-Dollar-Exposures sei daraufhin über Devisentermingeschäfte abgesichert worden. Auch an den Rentenmärkten seien die strategischen Verkaufssignale ausgelöst und über Verkäufe im Bund-Future abgebildet worden. Die Aktienquote (inkl. Rohstoff-ETFs) habe zum Monatsende 72,1% betragen. (Ausgabe 3/2009) (03.08.2009/fc/a/f)




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