ETF-DACHFONDS 07/10-Bericht


23.08.10 14:14
VERITAS INVESTMENT TRUST GmbH

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Noch zu Beginn der Berichtssaison fehlte es bei einer Vielzahl der Investoren an der Überzeugung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld auch im weiteren Jahresverlauf weiter positiv entwickeln könnte, so die Experten der VERITAS INVESTMENT TRUST GmbH in ihrem Monatsbericht Juli 2010 zum ETF-DACHFONDS (ISIN DE0005561674 / WKN 556167, P; ISIN DE000A0MKQL5 / WKN A0MKQL, VDH).

Diese latenten Befürchtungen mögen denn auch dazu geführt haben, dass sich das Marktgeschehen weiter volatil präsentierte, so die Experten der VERITAS INVESTMENT TRUST GmbH.

Unter dem Eindruck der deutlichen Kursabschläge zum Halbjahresende seien die Aktienmärkte zunächst schwach in den Sommermonat Juli gestartet. Konjunkturelle Meldungen, die nicht nachhaltig hätten überzeugen können, wie abgeschwächte Frühindikatoren in den USA und skeptische Äußerungen der FED, die eine erneute Bereitschaft von Stützungsmaßnahmen signalisiert hätten, sollten zusätzlich für Verunsicherung sorgen. Die Entwicklung des deutschen ifo-Geschäftsklimaindex hingegen habe für eine Überraschung gesorgt. Mit einer Steigerung von 101,8 auf 106,2 Punkte sei der Index in die Höhe geschossen und habe damit den stärksten Anstieg seit der Wiedervereinigung verzeichnet. Der Euro habe seine im Juni begonnene Gegenreaktion dynamisch fortgesetzt und im Monatsverlauf um 7% an Wert zugelegt. Seit dem Juni-Tief notiere der Euro somit um 10 Cent höher.

Während sich auf strategischer Ebene im Monatsverlauf wenig geändert habe, habe die Signallage auf taktischer Ebene exakt die Marktentwicklung widergespiegelt. Noch zu Monatsbeginn seien Renten-ETFs bevorzugt worden. Dabei seien unter anderem die Positionen in iShares Citi Global Government Bond und ETFlab EUROGOV Germany ETF aufgestockt worden, sodass die Rentenquote zur Mitte des Monats bis zu 80% des Portfolios betragen habe.

Die Kasse-Quote habe zu Monatsbeginn noch 15% betragen, sei im Monatsverlauf aber gegen Aktienkäufe reduziert worden. Denn auf der Aktienseite hätten sich die ersten taktischen Kaufsignale ergeben, zunächst vor allem in den Emerging Markets. Daraufhin seien erste Positionen in ETFs auf den MSCI Emerging Markets und den MSCI India aufgebaut worden. Käufe im Source Russell 2000, iShares S&P 500 ETF und europäischen Sektor-ETFs seien gefolgt. Bis zum Monatsende sei die Aktienquote schließlich auf knapp 40% angewachsen. Besonders die Emerging Markets würden von der Signallage her weiter vielversprechend erscheinen, sodass von einer weiteren Erhöhung der Aktienquote, insbesondere auch im Bereich der Emerging Markets, auszugehen sei.

Während der ETF-DACHFONDS bis in den Juni hinein noch deutlich von der US-Dollar-Stärke habe profitieren können, habe sich das Bild im Zuge der US-Dollar-Schwäche umgekehrt. So sei auf der taktischen Ebene ein Kaufsignal im Euro ausgelöst worden. In der zweiten Monatshälfte sei die US-Dollar-Quote daher auf unter 50% reduziert worden. Bei einer andauernden Aufwertung des Euro und Bestätigung der taktischen Signallage über ein strategisches Kaufsignal werde die US-Dollar-Quote weiter reduziert bzw. abgesichert werden. Die kommenden Wochen würden zeigen, ob die jüngsten Kurssteigerungen zu einer weiteren Offensive an den Aktienmärkten reichen würden. (Ausgabe 3/2010) (23.08.2010/fc/a/f)






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