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ETF-Handel: Am liebsten Technologie und Goldproduzenten
05.08.20 09:26
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Rekordjagd der Technologiewerte geht weiter, NASDAQ 100 und NASDAQ Composite kletterten am vorgestrigen Montag erneut auf Allzeithoch, so die Deutsche Börse AG.
Bei Lang & Schwarz würden Nasdaq-ETFs zu den umsatzstärksten Produkten gehören, wie Händler Andreas Schröer melde. "Angesichts immer neuer Hochs ist das ja auch kein Wunder." Der iShares Nasdaq-ETF komme seit Jahresanfang auf ein Plus von 20 Prozent, auf Dreijahressicht liege die Wertentwicklung bei 24,3 Prozent im Jahr.
Speziellere Technologie-ETFs wie der iShares Automation & Robotics könnten da nicht ganz mithalten, würden sich aber ebenfalls umsatzstark zeigen. TecDAX-Indexfonds würden ebenso viel gehandelt. Auch sie würden zwar hinter Nasdaq-Trackern zurückbleiben, hätten sich seit Jahresanfang gerechnet mit einem Plus von knapp 1 Prozent aber besser geschlagen als DAX-ETFs mit minus 5 Prozent.
Für Aktien-ETFs generell melde Carsten Schröder von der Société Générale Zu- und Abflüsse mit einem leichten Käuferüberhang. "Die Sommerferien machen sich bemerkbar, es ist spürbar weniger los." Anleger hätten EURO STOXX-, MSCI World Momentum- und MSCI Pacific ex-Japan-ETFs gekauft und sich von DAX-, S&P 500- und MSCI World Small Cap-Indexfonds getrennt.
So mancher setze zudem auf Kursrückgänge. "Viel um geht derzeit in Short- und gehebelten DAX-ETFs, etwa dem Xtrackers ShortDAX x2", stelle Schröer von Lang & Schwarz fest. Rege gehandelt worden seien in den vergangenen Tagen an der Börse Frankfurt auch der Xtrackers LevDAX und der Xtrackers ShortDAX. Ganz oben auf der Umsatzliste stünden unterdessen - wie üblich - DAX-, EURO STOXX 50-, STOXX Europe-, S&P 500-, MSCI World- und die NASDAQ-ETFs (ISIN DE000A0F5UF5 / WKN A0F5UF; ISIN IE00B53SZB19 / WKN A0YEDL).
Viel beachtet würden Schwellenländer-ETFs wie der iShares Core MSCI EM IMI, der Xtrackers MSCI Emerging Markets und der iShares MSCI Emerging Markets (ISIN IE00B0M63177 / WKN A0HGWC) bleiben. Wegen der massiven Probleme in vielen Schwellenländern durch COVID-19 hätten die Schwellenländer-Tracker den Stand vor der Krise aber noch nicht wieder erreicht.
Einige Schwellenländer-ETFs würden sich auf den MSCI Emerging Markets-Index (MSCI EM) beziehen, andere auf den MSCI Emerging Markets Investable Market-Index (MSCI EM IMI). Beide seien Indices mit sehr vielen Komponenten, der MSCI EM IMI sei aber noch breiter angelegt: Der MSCI EM bilde große und mittelgroße Unternehmen aus 26 Emerging Markets-Ländern ab, mit 1.385 Komponenten decke er rund 85 Prozent des Aktienmarktes jedes Landes ab. Der MSCI EM IMI bilde zusätzlich noch kleinere Unternehmen ab und stehe mit 2.944 Komponenten für rund 99 Prozent des Aktienmarkts jedes Landes.
Zu den klaren Gewinnern in diesem Jahr gehöre Gold, der Preis habe letzte Woche ein neues Allzeithoch erreicht und sei seit Jahresanfang um 30 Prozent gestiegen. Noch besser entwickelt hätten sich Aktien von Goldproduzenten. Der iShares Gold Producers, der Zugang zu Aktien der größten börsennotierten Unternehmen aus dem Bereich Goldexploration und -förderung biete, komme seit Jahresanfang auf ein Plus von 39 Prozent. Ebenfalls viel gehandelte Banken-ETFs wie der iShares Euro Stoxx Banks hätten seit Jahresanfang hingegen 38 Prozent verloren.
Im Handel mit Anleihen-ETFs sei wieder Sicherheit gefragt: Schröder berichte von Käufen inflationsgebundener US-Staatsanleihen und geldmarktähnlicher Produkte wie dem iShares EUR Ultrashort Bond. Hingegen hätten sich Anleger von europäischen Staatsanleihen mit dem Vanguard EUR Eurozone Government Bond und europäischen Unternehmensanleihen mit dem iShares Core EUR Corp Bond getrennt. Meist gehandelter Anleihen-ETF an der Börse Frankfurt sei derzeit der iShares Core EUR Govt Bond. (Ausgabe vom 04.08.2020) (05.08.2020/fc/a/e)
Bei Lang & Schwarz würden Nasdaq-ETFs zu den umsatzstärksten Produkten gehören, wie Händler Andreas Schröer melde. "Angesichts immer neuer Hochs ist das ja auch kein Wunder." Der iShares Nasdaq-ETF komme seit Jahresanfang auf ein Plus von 20 Prozent, auf Dreijahressicht liege die Wertentwicklung bei 24,3 Prozent im Jahr.
Speziellere Technologie-ETFs wie der iShares Automation & Robotics könnten da nicht ganz mithalten, würden sich aber ebenfalls umsatzstark zeigen. TecDAX-Indexfonds würden ebenso viel gehandelt. Auch sie würden zwar hinter Nasdaq-Trackern zurückbleiben, hätten sich seit Jahresanfang gerechnet mit einem Plus von knapp 1 Prozent aber besser geschlagen als DAX-ETFs mit minus 5 Prozent.
Für Aktien-ETFs generell melde Carsten Schröder von der Société Générale Zu- und Abflüsse mit einem leichten Käuferüberhang. "Die Sommerferien machen sich bemerkbar, es ist spürbar weniger los." Anleger hätten EURO STOXX-, MSCI World Momentum- und MSCI Pacific ex-Japan-ETFs gekauft und sich von DAX-, S&P 500- und MSCI World Small Cap-Indexfonds getrennt.
Viel beachtet würden Schwellenländer-ETFs wie der iShares Core MSCI EM IMI, der Xtrackers MSCI Emerging Markets und der iShares MSCI Emerging Markets (ISIN IE00B0M63177 / WKN A0HGWC) bleiben. Wegen der massiven Probleme in vielen Schwellenländern durch COVID-19 hätten die Schwellenländer-Tracker den Stand vor der Krise aber noch nicht wieder erreicht.
Einige Schwellenländer-ETFs würden sich auf den MSCI Emerging Markets-Index (MSCI EM) beziehen, andere auf den MSCI Emerging Markets Investable Market-Index (MSCI EM IMI). Beide seien Indices mit sehr vielen Komponenten, der MSCI EM IMI sei aber noch breiter angelegt: Der MSCI EM bilde große und mittelgroße Unternehmen aus 26 Emerging Markets-Ländern ab, mit 1.385 Komponenten decke er rund 85 Prozent des Aktienmarktes jedes Landes ab. Der MSCI EM IMI bilde zusätzlich noch kleinere Unternehmen ab und stehe mit 2.944 Komponenten für rund 99 Prozent des Aktienmarkts jedes Landes.
Zu den klaren Gewinnern in diesem Jahr gehöre Gold, der Preis habe letzte Woche ein neues Allzeithoch erreicht und sei seit Jahresanfang um 30 Prozent gestiegen. Noch besser entwickelt hätten sich Aktien von Goldproduzenten. Der iShares Gold Producers, der Zugang zu Aktien der größten börsennotierten Unternehmen aus dem Bereich Goldexploration und -förderung biete, komme seit Jahresanfang auf ein Plus von 39 Prozent. Ebenfalls viel gehandelte Banken-ETFs wie der iShares Euro Stoxx Banks hätten seit Jahresanfang hingegen 38 Prozent verloren.
Im Handel mit Anleihen-ETFs sei wieder Sicherheit gefragt: Schröder berichte von Käufen inflationsgebundener US-Staatsanleihen und geldmarktähnlicher Produkte wie dem iShares EUR Ultrashort Bond. Hingegen hätten sich Anleger von europäischen Staatsanleihen mit dem Vanguard EUR Eurozone Government Bond und europäischen Unternehmensanleihen mit dem iShares Core EUR Corp Bond getrennt. Meist gehandelter Anleihen-ETF an der Börse Frankfurt sei derzeit der iShares Core EUR Govt Bond. (Ausgabe vom 04.08.2020) (05.08.2020/fc/a/e)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 15,27 € | 15,074 € | 0,196 € | +1,30% | 17.04./15:07 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IE00BYZK4552 | A2ANH0 | 15,27 € | 10,37 € | |
Werte im Artikel
16.11.23
, R. Flierl, Smart Investor
Der Bulle brüllt




