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ETF-Handel: Gemischte Gemengelage
24.10.17 16:42
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Politische Ereignisse und überzeugende Wirtschaftsdaten prägen Händler zufolge das Geschehen an den Kapitalmärkten, so die Deutsche Börse AG.
"Wir hatten eine starke Woche im ETF-Handel und kommen im Oktober bereits jetzt an die Umsätze des ebenfalls guten Septembers", melde Florian Lenhart von der UniCredit. Aktien-Tracker mit Werten aus den Ländern der Eurozone würden sehr stark gehandelt. Einen Trend erkenne der Händler indes kaum. Tracker des MSCI Emu, MSCI Europe oder MSCI Emu US-Hedged würden in beide Richtungen gespielt. DAX-Produkte (ISIN DE000ETFL011 / WKN ETFL01, ISIN DE000ETFL060 / WKN ETFL06) führe Lenhart unterm Strich auf der Kaufseite. "Nach dem neuen Rekord rechneten Anleger vermutlich mit weiteren Gewinnen beim deutschen Aktienindex."
Vor dem Hintergrund meist steigender Börsen in Asien, den Vereinigten Staaten und Europa stünden Aktien-ETFs bei den Commerzbank-Kunden deutlich im Fokus, wie Andreas Bartels schildere. "S&P 500-Tracker (ISIN LU0488316133 / WKN ETF012, ISIN IE00B6YX5C33 / WKN A1JULM) belegen in unserer ETF-Umsatzstatistik den Spitzenrang, unterm Strich standen hier Gewinnmitnahmen im Vordergrund." Auch von rege auf beiden Seiten gehandelten MSCI World-ETFs hätten sich Investoren in Summe verabschiedet. "DAX-Produkte tauchen anders als gewohnt in der Bestenliste erst weiter unten im Feld auf, was vermutlich an der recht engen Handelsspanne liegt."
Auch Lenhart berichte von überwiegenden Abflüssen aus S&P 500-Werten. Die Kunden der UniCredit hätten stattdessen auf Tracker des Russel 2000 und Dow Jones Industrial gesetzt. "Bei beiden stehen Käufe im Vordergrund."
Die Zuversicht am japanischen Markt schüre laut UniCredit das Interesse an entsprechenden Indexfonds. Bei den ETFs mit Aktien der entwickelten Länder Asiens verbuche Lenhart insgesamt Kaufüberhänge, wobei vor allem Tracker des Topix Index (ISIN LU0392496773 / WKN ETF021) und mittelständischer Unternehmen im MSCI Japan Small Cap im Mittelpunkt stünden. "Bei beiden überwiegen die Zuflüsse."
Beflügelt vom Wahlsieg der bisherigen Koalition in Japan sei der Nikkei 225 gestern zum 15. Mal in Serie mit einem Plus aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig habe der japanische Leitindex mit 21.696 Punkten den höchsten Schlussstand seit 1996 markiert.
Tracker des in Hongkong geführten Hang Seng China Enterprises-Index (ISIN LU0488316992 / WKN ETF023) würden bei Bartels auf Wochensicht mit einem ungewöhnlichen dritten Rang zu den gefragtesten Werten gehören. "Anleger deckten sich in Summe ein." Das gestiegene Interesse gehe einher mit überzeugenden Konjunkturdaten. Mit einem Plus von 6,8 Prozent im dritten Quartal, höheren Einzelhandelsumsätzen im September und einer steigenden Industrieproduktion schicke sich Chinas Wirtschaft an, stärker zu wachsen als bislang prognostiziert. Anleger hätten zudem unterm Strich zu breiter aufgestellten MSCI Emerging Markets-Werten gegriffen.
Mit Blick auf die Branchen stünden Banken-ETFs im Vordergrund. "Hier hatten wir sehr starkes Interesse und einen Kaufüberhang von 70 Prozent", informiere Bartels. Unternehmen aus dem Technologie- und Immobiliensektor würden hingegen tendenziell abgestoßen.
Banken-ETFs führe auch Kilian auf der Habenseite. Gleichermaßen Zu- und Abflüsse gebe es für Tracker des MSCI Europe Consumer Staples- und MSCI Europe Industrial Goods & Services.
Die Umsätze mit Rentenwerten beschreibe Kilian als eher durchschnittlich. Europäische Staatsanleihen mit mittleren Laufzeiten kämen bei Investoren zumeist ebenso zum Zuge wie italienische und spanische Bonds. Von britischen Staatsanleihen mit Laufzeiten zwischen null und fünf Jahren (ISIN IE00B5L65R35 / WKN A1C3NF) hätten sich die Kunden der UniCredit zumeist verabschiedet. Reges Treiben registriere der Händler hinsichtlich Staatsanleihen von Schwellenländern in lokaler Währung. Zumeist Rückläufer gebe es beispielsweise bei Produkten auf den Barclays Capital Emerging Markets Local Currency Liquid Government Index (ISIN IE00B4613386 / WKN A1JJTV, ISIN IE00B5M4WH52 / WKN A1JADV). Der Index enthalte liquide Staatsanleihen von Schwellenländern in lokaler Währung.
Hochverzinsliche Unternehmensanleihen im Markit iBoxx Euro Liquid High Yield Index (ISIN IE00B66F4759 / WKN A1C3NE) kämen Bartels zufolge auf der Kaufseite zum Tragen. Gleichzeitig stünden Tracker des Barclays Capital Euro Corporate Bond Index (ISIN IE00B3F81R35 / WKN A0RGEP) vermehrt zur Disposition. (24.10.2017/fc/a/e)
"Wir hatten eine starke Woche im ETF-Handel und kommen im Oktober bereits jetzt an die Umsätze des ebenfalls guten Septembers", melde Florian Lenhart von der UniCredit. Aktien-Tracker mit Werten aus den Ländern der Eurozone würden sehr stark gehandelt. Einen Trend erkenne der Händler indes kaum. Tracker des MSCI Emu, MSCI Europe oder MSCI Emu US-Hedged würden in beide Richtungen gespielt. DAX-Produkte (ISIN DE000ETFL011 / WKN ETFL01, ISIN DE000ETFL060 / WKN ETFL06) führe Lenhart unterm Strich auf der Kaufseite. "Nach dem neuen Rekord rechneten Anleger vermutlich mit weiteren Gewinnen beim deutschen Aktienindex."
Vor dem Hintergrund meist steigender Börsen in Asien, den Vereinigten Staaten und Europa stünden Aktien-ETFs bei den Commerzbank-Kunden deutlich im Fokus, wie Andreas Bartels schildere. "S&P 500-Tracker (ISIN LU0488316133 / WKN ETF012, ISIN IE00B6YX5C33 / WKN A1JULM) belegen in unserer ETF-Umsatzstatistik den Spitzenrang, unterm Strich standen hier Gewinnmitnahmen im Vordergrund." Auch von rege auf beiden Seiten gehandelten MSCI World-ETFs hätten sich Investoren in Summe verabschiedet. "DAX-Produkte tauchen anders als gewohnt in der Bestenliste erst weiter unten im Feld auf, was vermutlich an der recht engen Handelsspanne liegt."
Auch Lenhart berichte von überwiegenden Abflüssen aus S&P 500-Werten. Die Kunden der UniCredit hätten stattdessen auf Tracker des Russel 2000 und Dow Jones Industrial gesetzt. "Bei beiden stehen Käufe im Vordergrund."
Die Zuversicht am japanischen Markt schüre laut UniCredit das Interesse an entsprechenden Indexfonds. Bei den ETFs mit Aktien der entwickelten Länder Asiens verbuche Lenhart insgesamt Kaufüberhänge, wobei vor allem Tracker des Topix Index (ISIN LU0392496773 / WKN ETF021) und mittelständischer Unternehmen im MSCI Japan Small Cap im Mittelpunkt stünden. "Bei beiden überwiegen die Zuflüsse."
Tracker des in Hongkong geführten Hang Seng China Enterprises-Index (ISIN LU0488316992 / WKN ETF023) würden bei Bartels auf Wochensicht mit einem ungewöhnlichen dritten Rang zu den gefragtesten Werten gehören. "Anleger deckten sich in Summe ein." Das gestiegene Interesse gehe einher mit überzeugenden Konjunkturdaten. Mit einem Plus von 6,8 Prozent im dritten Quartal, höheren Einzelhandelsumsätzen im September und einer steigenden Industrieproduktion schicke sich Chinas Wirtschaft an, stärker zu wachsen als bislang prognostiziert. Anleger hätten zudem unterm Strich zu breiter aufgestellten MSCI Emerging Markets-Werten gegriffen.
Mit Blick auf die Branchen stünden Banken-ETFs im Vordergrund. "Hier hatten wir sehr starkes Interesse und einen Kaufüberhang von 70 Prozent", informiere Bartels. Unternehmen aus dem Technologie- und Immobiliensektor würden hingegen tendenziell abgestoßen.
Banken-ETFs führe auch Kilian auf der Habenseite. Gleichermaßen Zu- und Abflüsse gebe es für Tracker des MSCI Europe Consumer Staples- und MSCI Europe Industrial Goods & Services.
Die Umsätze mit Rentenwerten beschreibe Kilian als eher durchschnittlich. Europäische Staatsanleihen mit mittleren Laufzeiten kämen bei Investoren zumeist ebenso zum Zuge wie italienische und spanische Bonds. Von britischen Staatsanleihen mit Laufzeiten zwischen null und fünf Jahren (ISIN IE00B5L65R35 / WKN A1C3NF) hätten sich die Kunden der UniCredit zumeist verabschiedet. Reges Treiben registriere der Händler hinsichtlich Staatsanleihen von Schwellenländern in lokaler Währung. Zumeist Rückläufer gebe es beispielsweise bei Produkten auf den Barclays Capital Emerging Markets Local Currency Liquid Government Index (ISIN IE00B4613386 / WKN A1JJTV, ISIN IE00B5M4WH52 / WKN A1JADV). Der Index enthalte liquide Staatsanleihen von Schwellenländern in lokaler Währung.
Hochverzinsliche Unternehmensanleihen im Markit iBoxx Euro Liquid High Yield Index (ISIN IE00B66F4759 / WKN A1C3NE) kämen Bartels zufolge auf der Kaufseite zum Tragen. Gleichzeitig stünden Tracker des Barclays Capital Euro Corporate Bond Index (ISIN IE00B3F81R35 / WKN A0RGEP) vermehrt zur Disposition. (24.10.2017/fc/a/e)
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