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ETF-Handel: Hauptsache Aktien
15.10.13 16:48
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit der Aussicht auf eine mögliche Entschärfung im US-Haushaltsdebakel steigt das Anlegervertrauen in die Aktienmärkte, so die Deutsche Börse AG.
Europäische Börsen würden mit Kursgewinnen reagieren, der deutsche Bluechip-Index knacke sein bisheriges Rekordhoch von 7.770 Punkten vom 19. September. Auch der MDAX markiere mit 15.427 Zählern ein neues Allzeithoch und der EURO STOXX 50 lege am Morgen um 0,51 Prozent auf 2.992 Punkte zu.
Am ETF-Markt mache sich entsprechend Erleichterung bemerkbar. "Wir haben spürbar mehr Volumen mit einem klaren Kaufüberhang", berichte Aysun Cifci von der DekaBank. Im Vordergrund stünden Aktien-ETFs, die an europäische Bluechip-Indices gekoppelt seien, Anleihen hätten eine untergeordnete Rolle gespielt. "Alle DAX-Varianten stehen beispielsweise auf den Einkaufslisten."
Geschäftiger als in der Vorwoche, dennoch unterdurchschnittlich: so beschreibe Frank Mohr von der Commerzbank den ETF-Handel. Mit rund 9.600 Trades gebe es immer noch Luft nach oben, im Jahresschnitt läge die Anzahl der Transaktionen deutlich über 10.000 pro Woche. 85 Prozent der Umsätze seien auf das Konto Aktien-ETFs gegangen. "In Aktien spielt derzeit die Musik."
Von einem anziehenden ETF-Handel ohne eindeutige Tendenz berichte Jörg Sengfelder von Flow Traders. "Auffallend ist ein starkes Interesse an DAX- und EURO STOXX 50-ETFs in beide Richtungen."
Händler seien sich einig: ETF-Anleger würden sich auf europäische Werte konzentrieren. Cifci spreche von fast ausschließlich Käufen etwa in DAX-ETFs (ISIN DE000ETFL011 / WKN ETFL01; ISIN DE0005933931 / WKN 593393) und EURO STOXX 50 (ISIN DE0005933956 / WKN 593395; ISIN DE000ETFL029 / WKN ETFL02). Deutsche Dividendenwerte beispielsweise im DAXplus Maximum Dividend kämen gut an. Auf dividendenstarke Werte würden auch die überwiegenden Käufer von Indexfonds setzen, die an den DivDAX gekoppelt seien (ISIN DE0002635273 / WKN 263527), wie Sengfelder beobachte.
"Raus aus den USA, rein in Europa scheint die derzeitige Devise der Investoren", bestätige Mohr. Mit 62 Prozent überwögen bei der Commerzbank über alle Anlageklassen hinweg eindeutig die Käufe. Anders sehe dies den Händlers zufolge für US-Werte aus, die stark abgestoßen würden. Aus den Depot raus kämen etwa Tracker des MSCI USA, des S&P 500 und des Russel 2000.
Als Indiz steigender Zuversicht werte Mohr das zurückgekehrte Interesse an den Aktien der europäischen Peripherie. Italienische (ISIN IE00B53L4X51 / WKN A0YEDP), portugiesische und griechische Unternehmen (ISIN FR0010315770 / WKN LYX0AG) seien vermehrt in den Anlegerdepots gelandet. "Üblicherweise findet man diese Werte weiter hinten in den Umsatzstatistiken." Südeuropa rücke auch bei Flow Traders' Kunden stärker in den Fokus. Nennenswerte Zuflüsse gebe es etwa in ETFs, die den griechischen Leitindex Athex 20 und den italienischen MIB abbilden würden.
Daneben würden Mittel Richtung Schwellenländer fließen. ETFs mit Aktien im MSCI EM Asia, im MSCI Emerging Markets Index (ISIN LU0292107645 / WKN DBX1EM) und im MSCI Far East ex-Japan führe Sengfelder auf der Habenseite. Bei Tracker von Indices einzelner Länder nenne der Händler den MSCI Russia Capped (ISIN LU0322252502 / WKN DBX1RC). "Hier fließen zwar nicht die ganz großen Summen, es wird aber eindeutig nachgefragt." Tendenziell abwenden würden sich Investoren von Indczes einiger anderer Länder wie dem MSCI Indonesia und dem chinesischen CSI 300 (ISIN LU0779800910 / WKN DBX0M2).
Viel Bewegung auf der Kaufseite mache Sengfelder überdies in Tracker japanischer Indices aus. Eindeutigen Zuspruch gebe es für ETFs mit Aktien im MSCI Japan (ISIN LU0274209740 / WKN DBX1MJ; ISIN DE000A0DPMW9 / WKN A0DPMW) und im MSCI Japan EUR Hedged.
Von den Sektoren seien einmal mehr Banken-ETFs Hauptthema bei der Commerzbank, die überwiegen gesucht würden. "Knapp 30 Prozent unserer Umsätze bei den Sektor-ETFs fallen auf die Finanzwerte", berichte Mohr. Vom Gesundheitssektor und von der Lebensmittelbranche (ISIN DE000A0H08H3 / WKN A0H08H) hätten sich Investoren Sengfelder zufolge in Summe verabschiedet. (15.10.2013/fc/a/e)
Europäische Börsen würden mit Kursgewinnen reagieren, der deutsche Bluechip-Index knacke sein bisheriges Rekordhoch von 7.770 Punkten vom 19. September. Auch der MDAX markiere mit 15.427 Zählern ein neues Allzeithoch und der EURO STOXX 50 lege am Morgen um 0,51 Prozent auf 2.992 Punkte zu.
Am ETF-Markt mache sich entsprechend Erleichterung bemerkbar. "Wir haben spürbar mehr Volumen mit einem klaren Kaufüberhang", berichte Aysun Cifci von der DekaBank. Im Vordergrund stünden Aktien-ETFs, die an europäische Bluechip-Indices gekoppelt seien, Anleihen hätten eine untergeordnete Rolle gespielt. "Alle DAX-Varianten stehen beispielsweise auf den Einkaufslisten."
Geschäftiger als in der Vorwoche, dennoch unterdurchschnittlich: so beschreibe Frank Mohr von der Commerzbank den ETF-Handel. Mit rund 9.600 Trades gebe es immer noch Luft nach oben, im Jahresschnitt läge die Anzahl der Transaktionen deutlich über 10.000 pro Woche. 85 Prozent der Umsätze seien auf das Konto Aktien-ETFs gegangen. "In Aktien spielt derzeit die Musik."
Von einem anziehenden ETF-Handel ohne eindeutige Tendenz berichte Jörg Sengfelder von Flow Traders. "Auffallend ist ein starkes Interesse an DAX- und EURO STOXX 50-ETFs in beide Richtungen."
"Raus aus den USA, rein in Europa scheint die derzeitige Devise der Investoren", bestätige Mohr. Mit 62 Prozent überwögen bei der Commerzbank über alle Anlageklassen hinweg eindeutig die Käufe. Anders sehe dies den Händlers zufolge für US-Werte aus, die stark abgestoßen würden. Aus den Depot raus kämen etwa Tracker des MSCI USA, des S&P 500 und des Russel 2000.
Als Indiz steigender Zuversicht werte Mohr das zurückgekehrte Interesse an den Aktien der europäischen Peripherie. Italienische (ISIN IE00B53L4X51 / WKN A0YEDP), portugiesische und griechische Unternehmen (ISIN FR0010315770 / WKN LYX0AG) seien vermehrt in den Anlegerdepots gelandet. "Üblicherweise findet man diese Werte weiter hinten in den Umsatzstatistiken." Südeuropa rücke auch bei Flow Traders' Kunden stärker in den Fokus. Nennenswerte Zuflüsse gebe es etwa in ETFs, die den griechischen Leitindex Athex 20 und den italienischen MIB abbilden würden.
Daneben würden Mittel Richtung Schwellenländer fließen. ETFs mit Aktien im MSCI EM Asia, im MSCI Emerging Markets Index (ISIN LU0292107645 / WKN DBX1EM) und im MSCI Far East ex-Japan führe Sengfelder auf der Habenseite. Bei Tracker von Indices einzelner Länder nenne der Händler den MSCI Russia Capped (ISIN LU0322252502 / WKN DBX1RC). "Hier fließen zwar nicht die ganz großen Summen, es wird aber eindeutig nachgefragt." Tendenziell abwenden würden sich Investoren von Indczes einiger anderer Länder wie dem MSCI Indonesia und dem chinesischen CSI 300 (ISIN LU0779800910 / WKN DBX0M2).
Viel Bewegung auf der Kaufseite mache Sengfelder überdies in Tracker japanischer Indices aus. Eindeutigen Zuspruch gebe es für ETFs mit Aktien im MSCI Japan (ISIN LU0274209740 / WKN DBX1MJ; ISIN DE000A0DPMW9 / WKN A0DPMW) und im MSCI Japan EUR Hedged.
Von den Sektoren seien einmal mehr Banken-ETFs Hauptthema bei der Commerzbank, die überwiegen gesucht würden. "Knapp 30 Prozent unserer Umsätze bei den Sektor-ETFs fallen auf die Finanzwerte", berichte Mohr. Vom Gesundheitssektor und von der Lebensmittelbranche (ISIN DE000A0H08H3 / WKN A0H08H) hätten sich Investoren Sengfelder zufolge in Summe verabschiedet. (15.10.2013/fc/a/e)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 211,70 € | 211,30 € | 0,40 € | +0,19% | 17.04./07:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000ETFL011 | ETFL01 | 223,80 € | 185,50 € | |
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