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ETF-Handel durch EZB-Entscheidung gepuscht, überraschende Rückflüsse bei Edelmetall-ETPs
11.06.14 10:44
Veritas Investment
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der EZB-Präsident hat die hohen Erwartungen des Marktes in der vergangenen Woche erfüllt, so die Experten von Veritas Investment.
Die Entscheidung der EZB, die Geldschleusen weiter zu öffnen, habe die Aktienmärkte weiter nach oben getrieben. Aufgrund der niedrigen Inflation im Euroraum habe die EZB unter anderem den Leitzins auf 0,15 Prozent und den Einlagenzinssatz auf -0,1 Prozent gesenkt. Der negative Einlagenzinssatz sei ein absolutes Novum für die Eurozone. Der deutsche Aktienindex habe daraufhin die magische Marke von 10.000 Punkten überschritten.
"Der ETF-Handel konnte von diesen unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen profitieren", sage Marcus Russ, Senior-Fondsmanager bei Veritas Investment. "Die Anleger haben für rund 660 Millionen Euro bei Aktien-ETFs zugegriffen. Dabei standen ganz klar europäische Aktien im Fokus, die allein Zuflüsse von rund 400 Millionen Euro verzeichneten. Allerdings haben wir bei ETFs auf deutsche Aktien Rückflüsse von rund 100 Millionen Euro beobachtet. Wahrscheinlich haben Anleger das Überschreiten der 10.000 Punkte im DAX für Verkäufe genutzt."
Bei den Sektoren-ETFs hätten der Pharma-, der Banken- und der Immobiliensektor im Fokus gestanden. Diese hätten Zuflüsse von rund 140 Millionen Euro verzeichnet.
"Auf der Rentenseite haben wir Zuflüsse von rund 200 Millionen Euro gesehen. Kaum überraschend ist, dass auch hier aufgrund der Zinssenkung der EZB der Fokus auf ETFs auf europäische Staatsanleihen, bei denen die Anleger für rund 138 Millionen Euro zugegriffen haben, lag", so Marcus Russ weiter.
Auf der Rohstoffseite hätten die Anleger ETPs für rund 353 Millionen Euro veräußert. Trotz der weiter expansiven Geldpolitik hätten ETPs auf Edelmetalle Rückflüsse von rund 268 Millionen Euro verzeichnet.
Aber auch ETPs auf breite Rohstoff-Indices seien für rund 80 Millionen Euro verkauft worden. (Ausgabe vom 10.06.2014) (11.06.2014/fc/a/e)
Die Entscheidung der EZB, die Geldschleusen weiter zu öffnen, habe die Aktienmärkte weiter nach oben getrieben. Aufgrund der niedrigen Inflation im Euroraum habe die EZB unter anderem den Leitzins auf 0,15 Prozent und den Einlagenzinssatz auf -0,1 Prozent gesenkt. Der negative Einlagenzinssatz sei ein absolutes Novum für die Eurozone. Der deutsche Aktienindex habe daraufhin die magische Marke von 10.000 Punkten überschritten.
"Der ETF-Handel konnte von diesen unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen profitieren", sage Marcus Russ, Senior-Fondsmanager bei Veritas Investment. "Die Anleger haben für rund 660 Millionen Euro bei Aktien-ETFs zugegriffen. Dabei standen ganz klar europäische Aktien im Fokus, die allein Zuflüsse von rund 400 Millionen Euro verzeichneten. Allerdings haben wir bei ETFs auf deutsche Aktien Rückflüsse von rund 100 Millionen Euro beobachtet. Wahrscheinlich haben Anleger das Überschreiten der 10.000 Punkte im DAX für Verkäufe genutzt."
"Auf der Rentenseite haben wir Zuflüsse von rund 200 Millionen Euro gesehen. Kaum überraschend ist, dass auch hier aufgrund der Zinssenkung der EZB der Fokus auf ETFs auf europäische Staatsanleihen, bei denen die Anleger für rund 138 Millionen Euro zugegriffen haben, lag", so Marcus Russ weiter.
Auf der Rohstoffseite hätten die Anleger ETPs für rund 353 Millionen Euro veräußert. Trotz der weiter expansiven Geldpolitik hätten ETPs auf Edelmetalle Rückflüsse von rund 268 Millionen Euro verzeichnet.
Aber auch ETPs auf breite Rohstoff-Indices seien für rund 80 Millionen Euro verkauft worden. (Ausgabe vom 10.06.2014) (11.06.2014/fc/a/e)
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