ETF-Markt: Viele Anleger zocken auf Technologiewerte und ignorieren goldene Börsenregel


24.01.25 14:41
apoBank

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - In den kommenden Tagen veröffentlichen die sieben führenden US-Technologiewerte (Mag7) Apple, Nvidia, Alphabet, Meta, Amazon, Tesla und Microsoft die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2024, so Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank.

Nach den hohen Kursgewinnen im Jahr 2024 seien die Erwartungen hoch, und etwaige Überraschungen könnten die positive Marktstimmung schnell kippen lassen.

Warum ausgerechnet börsengehandelte Indexfonds (ETF) diesen Trend verstärkt hätten und welche Gefahren damit verbunden seien?

Anleger, die ihr Risiko im Portfolio verringern möchten, würden gerne in den marktbreiten S&P 500-Aktienindex investieren. Dabei würden viele nicht wissen, dass die Mag7 zuletzt mehr als die Hälfte zur Wertentwicklung dieses Indexes beigetragen hätten - dabei betrage ihre Marktkapitalisierung lediglich 30 Prozent. Ohne es zu wissen, würden viele Anleger auf Technologiewerte zocken und damit die goldene Börsenregel ignorieren, nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Die passive ETF-Dynamik verstärke den Effekt: Je stärker die MAG 7 performen würden, desto mehr Kapital fließe durch Nachkäufe in dieselben Unternehmen - ein Kreislauf, der die Diversifikationsregel vollends ausheble. Damit könnten ETF-Investments zu einer gefährlichen Einbahnstraße werden. Anleger, die sich vor Rückschlägen schützen möchten, sollten das beim nächsten Wertpapierkauf berücksichtigen. (24.01.2025/fc/a/e)




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