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ETF-Markt in guter Stimmung
12.01.10 09:26
Deutsche Börse AG
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung im Handel mit ETFs ist gut - trotz des leichten Rückgangs, den die Märkte heute verdauen müssen, so die Deutsche Börse AG.
"Der Fokus liegt auf dem US-amerikanischen Unternehmen Alcoa, das mit seinen Quartalszahlen traditionell die Berichtssaison eröffnet", erkläre Bernardus Roelofs von Flow Traders. "Die Alcoa-Zahlen gelten immer als Barometer für die kommenden Unternehmenszahlen und den Zustand der Wirtschaft." Das nicht positive Ergebnis drücke den Märkten seinen Stempel auf. Doch würden sich ETF-Investoren davon nicht schrecken lassen. Die Market Maker im Handel mit Index-Fonds würden quer einheitlich von kauffreudigen Anlegern berichten.
Investoren seien eindeutig positiv gestimmt gegenüber den europäischen Indices. Sie würden auf Blue-Chips aus dem DJ EURO STOXX (ISIN DE0005933956 / WKN 593395, ISIN FR0007054358 / WKN 798328, ISIN LU0274211217 / WKN DBX1EU und ISIN DE000ETFL029 / WKN ETFL02) setzen. Die breiteren Index-ETFs (ISIN DE0002635307 / WKN 263530, ISIN DE000A0M5X28 / WKN A0M5X2 und ISIN LU0154139132 / WKN 778444), die sich aus dem DJ STOXX 600 oder dem MSCI Europe zusammensetzen würden, stünden ebenfalls auf den Einkaufslisten.
DAX-ETFs (ISIN DE0005933931 / WKN 593393, ISIN LU0274211480 / WKN DBX1DA und ISIN LU0252633754 / WKN LYX0AC) würden innerhalb Europa ebenso zu den Kaufpositionen gehören oder der breite britische FTSE 100 mit dem db x-tracker FTSE 100.
Bei ETFs auf US-amerikanische Indices würden der iShares MSCI North America oder der iShares S&P 500 eine Rolle spielen.
Investoren, die mit einer negativen Indexentwicklung in Europa oder Deutschland rechnen würden, seien eher auf dem Rückzug. ETFs wie der db x-Trackers short DAX oder der db x-trackers short DJ EURO STOXX würden eher verkauft.
Bastian Ohta von der UniCredit Group beobachte, dass vorwiegend Privatanleger - dies lasse sich aus den kleineren Ordervolumina schließen - auf exotischere ETF-Produkte setzen würden. "Die Investoren greifen nach ETFs, die wir nicht regelmäßig in den Büchern sehen." Sie würden beispielsweise den iShares Emerging Markets Small Caps kaufen. Ähnliches beobachte auch Roelofs oder Mark Schönbrodt von der DekaBank. So werde der iShares S&P 500 Acc gekauft, ein ETF, der die Dividende reinvestiere oder der Fokus richte sich gleich auf Dividenden-Strategie mit dem ETFlab DJ EURO STOXX Select Dividend 30 bzw. Nachhaltigkeit wie im iShares DJ EURO STOXX Sustainability 40 (ISIN DE000A0F5UG3 / WKN A0F5UG).
Gregor Hamme von der UniCredit Group, der Sektoren-ETFs betreue, sehe unter Investoren einen eindeutigen Zug zum Grundstoffsektor. "Basic Resources-ETFs wie der db x-trackers DJ STOXX 600 (ISIN LU0292100806 / WKN DBX1SB) werden am meisten gehandelt." Schönbrodt dagegen sehe bei Investoren einen Hang zum Bankensektor (ISIN DE0006289309 / WKN 628930).
Die Musik bei Schwellenländer-ETFs spiele eindeutig in Asien. Investoren würden sich entweder gleich breit aufstellen und auf die Wertentwicklung des MSCI Emerging Markets (ISIN LU0292107991 / WKN DBX1MA), iShares MSCI Far East oder auf db x-trackers Asia setzen. Wer auf einzelne Schwellenländer setze, bevorzuge hier ebenfalls asiatische Kandidaten: Indien, Korea, Taiwan, Vietnam, China.
Lateinamerika spiele hier nur eine untergeordnete Rolle. Allenfalls Brasilien locke einige Investoren (ISIN FR0010408799 / WKN LYX0BE). Unter den europäischen Emerging Market-ETFs steche noch die Türkei ins Auge mit dem iShares MSCI Turkey (ISIN DE000A0LGQM3 / WKN A0LGQN).
Wie Schönbrodt melde, seien Renten-ETFs derzeit eher nicht angesagt. Geldmarkt-ETFs würden verkauft. Eric Wiegand von der Deutschen Bank bestätige diesen Trend: "Investoren bereiten sich auf eine Zinserhöhung vor und sichern sich mit inversen Zins-ETFs ab. Der ETF-Handel ist eindeutig von Aktien-ETFs dominiert." (12.01.2010/fc/a/f)
"Der Fokus liegt auf dem US-amerikanischen Unternehmen Alcoa, das mit seinen Quartalszahlen traditionell die Berichtssaison eröffnet", erkläre Bernardus Roelofs von Flow Traders. "Die Alcoa-Zahlen gelten immer als Barometer für die kommenden Unternehmenszahlen und den Zustand der Wirtschaft." Das nicht positive Ergebnis drücke den Märkten seinen Stempel auf. Doch würden sich ETF-Investoren davon nicht schrecken lassen. Die Market Maker im Handel mit Index-Fonds würden quer einheitlich von kauffreudigen Anlegern berichten.
Investoren seien eindeutig positiv gestimmt gegenüber den europäischen Indices. Sie würden auf Blue-Chips aus dem DJ EURO STOXX (ISIN DE0005933956 / WKN 593395, ISIN FR0007054358 / WKN 798328, ISIN LU0274211217 / WKN DBX1EU und ISIN DE000ETFL029 / WKN ETFL02) setzen. Die breiteren Index-ETFs (ISIN DE0002635307 / WKN 263530, ISIN DE000A0M5X28 / WKN A0M5X2 und ISIN LU0154139132 / WKN 778444), die sich aus dem DJ STOXX 600 oder dem MSCI Europe zusammensetzen würden, stünden ebenfalls auf den Einkaufslisten.
DAX-ETFs (ISIN DE0005933931 / WKN 593393, ISIN LU0274211480 / WKN DBX1DA und ISIN LU0252633754 / WKN LYX0AC) würden innerhalb Europa ebenso zu den Kaufpositionen gehören oder der breite britische FTSE 100 mit dem db x-tracker FTSE 100.
Bei ETFs auf US-amerikanische Indices würden der iShares MSCI North America oder der iShares S&P 500 eine Rolle spielen.
Bastian Ohta von der UniCredit Group beobachte, dass vorwiegend Privatanleger - dies lasse sich aus den kleineren Ordervolumina schließen - auf exotischere ETF-Produkte setzen würden. "Die Investoren greifen nach ETFs, die wir nicht regelmäßig in den Büchern sehen." Sie würden beispielsweise den iShares Emerging Markets Small Caps kaufen. Ähnliches beobachte auch Roelofs oder Mark Schönbrodt von der DekaBank. So werde der iShares S&P 500 Acc gekauft, ein ETF, der die Dividende reinvestiere oder der Fokus richte sich gleich auf Dividenden-Strategie mit dem ETFlab DJ EURO STOXX Select Dividend 30 bzw. Nachhaltigkeit wie im iShares DJ EURO STOXX Sustainability 40 (ISIN DE000A0F5UG3 / WKN A0F5UG).
Gregor Hamme von der UniCredit Group, der Sektoren-ETFs betreue, sehe unter Investoren einen eindeutigen Zug zum Grundstoffsektor. "Basic Resources-ETFs wie der db x-trackers DJ STOXX 600 (ISIN LU0292100806 / WKN DBX1SB) werden am meisten gehandelt." Schönbrodt dagegen sehe bei Investoren einen Hang zum Bankensektor (ISIN DE0006289309 / WKN 628930).
Die Musik bei Schwellenländer-ETFs spiele eindeutig in Asien. Investoren würden sich entweder gleich breit aufstellen und auf die Wertentwicklung des MSCI Emerging Markets (ISIN LU0292107991 / WKN DBX1MA), iShares MSCI Far East oder auf db x-trackers Asia setzen. Wer auf einzelne Schwellenländer setze, bevorzuge hier ebenfalls asiatische Kandidaten: Indien, Korea, Taiwan, Vietnam, China.
Lateinamerika spiele hier nur eine untergeordnete Rolle. Allenfalls Brasilien locke einige Investoren (ISIN FR0010408799 / WKN LYX0BE). Unter den europäischen Emerging Market-ETFs steche noch die Türkei ins Auge mit dem iShares MSCI Turkey (ISIN DE000A0LGQM3 / WKN A0LGQN).
Wie Schönbrodt melde, seien Renten-ETFs derzeit eher nicht angesagt. Geldmarkt-ETFs würden verkauft. Eric Wiegand von der Deutschen Bank bestätige diesen Trend: "Investoren bereiten sich auf eine Zinserhöhung vor und sichern sich mit inversen Zins-ETFs ab. Der ETF-Handel ist eindeutig von Aktien-ETFs dominiert." (12.01.2010/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 59,70 € | 59,62 € | 0,08 € | +0,13% | 22.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005933956 | 593395 | 62,45 € | 48,21 € | |
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