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ETF-Monitor: Im Bann der Zinshoffnungen
20.06.24 12:30
Deka Investment
München (www.fondscheck.de) - Sie kommt, sie kommt nicht. Sie kommt bald, sie kommt später. Auch der Mai stand ganz im Zeichen einer Zinssenkung durch die Notenbanken, so die Experten von Deka Investment.
So hätten die Kurse je nach dem Grad der Hoffnung ordentlich, aber in der Tendenz eher aufwärts geschwankt. Zwischendurch habe es sogar für neue Rekorde gereicht. Der Dow-Jones-Index habe Mitte Mai kurzfristig mal geschafft, die Marke von 40 000 Punkte zu überschreiten, um dann wieder zurückzufallen. Ähnlich sei es dem DAX ergangen, der fast auf 18.900 Punkte gestiegen sei.
Insgesamt sei so das Monatsergebnis überwiegend positiv gewesen. Am stärksten seien wieder einmal die Technologiewerte an der NASDAQ gestiegen. Der NASDAQ Composite habe 6,9 Prozent gewonnen, während sich der breite S&P 500 mit 4,8 Prozent habe begnügen müssen. In Deutschland habe der DAX ein Plus von 3,2 Prozent auf die Waage gebracht, deutlich übertroffen aber durch den SDAX der kleineren Werte, der 5,8 Prozent zugelegt habe. Der EURO STOXX 50 sei mühsam mit 1,3 Prozent gefolgt. Der MSCI Emerging Markets habe diesmal mit nur 0,3 Prozent enttäuscht. Auch der Nikkei, der den Jahresanfang noch mit kräftigen Kursgewinnen markiert habe, sei mit 0,2 Prozent zurückgeblieben. Der Shanghai Composite, der sich im April mit neuen Konjunkturhoffnungen in China um mehr als drei Prozent habe verbessern können, habe 0,6 Prozent abgegeben.
Bei den Rohstoffen hätten wiederum die Metalle geglänzt. Der S&P Base Metal habe weiter zugelegt, diesmal ein Plus von 4,9 Prozent. Für den Goldpreis sei es dagegen nur ein Plus von 1,8 Prozent gewesen, während offenbar für Silber Nachholbedarf zu verstärkten Käufen geführt habe, was den Preis um 15,7 Prozent nach oben getrieben habe. Öl habe weiter geschwächelt. Der Preis für die Sorte Brent habe um 7,1 Prozent nachgegeben. Der Euro habe sich anders als im April gegenüber dem US-Dollar leicht befestigen können, ein Plus von 1,7 Prozent.
Auch bei den Exchange Traded Products (ETPs) mit Fonds und Notes hätten die Kursgewinne überwogen. Wie auch im Monat zuvor seien wieder Produkte auf Kryptowährungen ganz vorne gewesen und hätten um 30 Prozent höher notiert. Themenfonds auf Wasserstoff hätten ein Plus von 28 Prozent markiert, für Solar und Clean Energy sei es rund 16 Prozent aufwärts gegangen. Auch Produkte, die dem Silberpreis folgen würden, hätten 16 Prozent geschafft. Tech-ETFs hätten mit Gewinnen von bis zu acht Prozent punkten können. Mit 6,5 Prozent sei die Schweiz bei den Länderfonds herausgeragt.
Auf der Verliererseite seien Ölprodukte mit Verlusten von rund sieben Prozent aufgefallen. Länderfonds auf Indonesien hätten bis acht Prozent verloren. Bei den Themen sei im Mai die Luft aus Cybersecurity raus gewesen, die zuvor gut gelaufen seien. Hier sei es ebenfalls bis acht Prozent abwärts gegangen.
Auch für das Netto-Mittelaufkommen habe es Bestmarken gegeben. Den Aktien seien 18,2 Milliarden Euro frische Gelder zugeflossen, ein Monatszuwachs, der an die Rekordmarke vom März 2021 herangereicht habe. Die Renten-ETFs hätten ihre Flows um 5,5 Milliarden Euro gesteigert. 626,6 Millionen mehr habe es für die Rohstoffe gegeben. Mit 909,3 Milliarden habe der Geldmarkt einen der höchsten Monatsgewinne markiert. (20.06.2024/fc/a/e)
So hätten die Kurse je nach dem Grad der Hoffnung ordentlich, aber in der Tendenz eher aufwärts geschwankt. Zwischendurch habe es sogar für neue Rekorde gereicht. Der Dow-Jones-Index habe Mitte Mai kurzfristig mal geschafft, die Marke von 40 000 Punkte zu überschreiten, um dann wieder zurückzufallen. Ähnlich sei es dem DAX ergangen, der fast auf 18.900 Punkte gestiegen sei.
Insgesamt sei so das Monatsergebnis überwiegend positiv gewesen. Am stärksten seien wieder einmal die Technologiewerte an der NASDAQ gestiegen. Der NASDAQ Composite habe 6,9 Prozent gewonnen, während sich der breite S&P 500 mit 4,8 Prozent habe begnügen müssen. In Deutschland habe der DAX ein Plus von 3,2 Prozent auf die Waage gebracht, deutlich übertroffen aber durch den SDAX der kleineren Werte, der 5,8 Prozent zugelegt habe. Der EURO STOXX 50 sei mühsam mit 1,3 Prozent gefolgt. Der MSCI Emerging Markets habe diesmal mit nur 0,3 Prozent enttäuscht. Auch der Nikkei, der den Jahresanfang noch mit kräftigen Kursgewinnen markiert habe, sei mit 0,2 Prozent zurückgeblieben. Der Shanghai Composite, der sich im April mit neuen Konjunkturhoffnungen in China um mehr als drei Prozent habe verbessern können, habe 0,6 Prozent abgegeben.
Auch bei den Exchange Traded Products (ETPs) mit Fonds und Notes hätten die Kursgewinne überwogen. Wie auch im Monat zuvor seien wieder Produkte auf Kryptowährungen ganz vorne gewesen und hätten um 30 Prozent höher notiert. Themenfonds auf Wasserstoff hätten ein Plus von 28 Prozent markiert, für Solar und Clean Energy sei es rund 16 Prozent aufwärts gegangen. Auch Produkte, die dem Silberpreis folgen würden, hätten 16 Prozent geschafft. Tech-ETFs hätten mit Gewinnen von bis zu acht Prozent punkten können. Mit 6,5 Prozent sei die Schweiz bei den Länderfonds herausgeragt.
Auf der Verliererseite seien Ölprodukte mit Verlusten von rund sieben Prozent aufgefallen. Länderfonds auf Indonesien hätten bis acht Prozent verloren. Bei den Themen sei im Mai die Luft aus Cybersecurity raus gewesen, die zuvor gut gelaufen seien. Hier sei es ebenfalls bis acht Prozent abwärts gegangen.
Auch für das Netto-Mittelaufkommen habe es Bestmarken gegeben. Den Aktien seien 18,2 Milliarden Euro frische Gelder zugeflossen, ein Monatszuwachs, der an die Rekordmarke vom März 2021 herangereicht habe. Die Renten-ETFs hätten ihre Flows um 5,5 Milliarden Euro gesteigert. 626,6 Millionen mehr habe es für die Rohstoffe gegeben. Mit 909,3 Milliarden habe der Geldmarkt einen der höchsten Monatsgewinne markiert. (20.06.2024/fc/a/e)


