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ETF-Monitor: Rekorde mit Nervosität
18.05.21 13:49
Deka Investment
München (www.fondscheck.de) - Der April gilt ja in unseren Breitengraden als wetterwendisch, so Thomas Pohlmann, Leitung Betreuung ETF bei der Deka Investment GmbH.
An den Börsen jedoch habe sich der Aufwärtstrend per Saldo fortgesetzt, nur durch kurze Rückschläge unterbrochen. Das amerikanische Konjunkturprogramm, gute Wachstumszahlen und hoffnungsvolle Unternehmensberichte hätten geholfen. Für Verunsicherung hätten Inflationsängste gesorgt, die von den Notenbanken jedoch mit der Versicherung, dass die expansive Geldpolitik vorerst fortgesetzt werde, gedämpft worden sei.
So würden die amerikanischen Indices die Liste anführen. NASDAQ sowie S&P 500 hätten mehr als fünf Prozent gewonnen, was auch den amerikalastigen MSCI World um 4,5 Prozent vorangebracht habe. Europa habe sich verhalten entwickelt. Der EURO STOXX 50 habe sich um 1,4 Prozent verbessert, der DAX nur um 0,9 Prozent. Asien dagegen habe teilweise geschwächelt. Der Nikkei habe 1,3 Prozent verloren. Grund dafür seien Konjunktursorgen wegen der anhaltenden Pandemie gewesen. In China jedoch, das gute Wirtschaftsdaten gemeldet habe, habe der Shanghai Composite ein kleines Plus verbuchen können. Auch die Emerging Markets insgesamt seien mit einem Plus von 2,4 Prozent auf der Gewinnerspur geblieben.
Bei den Rohstoffen habe sich der Ölpreis um 5,8 Prozent für die Sorte Brent verbessern können, obwohl die OPEC die Produktion erhöht habe. Gold habe mit einem Plus von 3,6 Prozent geglänzt und sich wieder an die Marke von 1.800 Dollar je Feinunze herangeschoben. Auch andere Rohstoffe wie Kupfer oder Palladium seien die Renner gewesen und hätten sogar acht bis zehn Prozent geschafft. Der Euro habe weiterhin Stärke gegenüber dem Dollar gezeigt und über 1,20 Dollar notiert, ein Plus von 2,5 Prozent.
Die Exchange Traded Products (ETPs) seien durch Notes auf Krypto-Währungen geprägt worden, teilweise mit Gewinnen von mehr als 50 Prozent. Klassische ETFs ohne Hebel hätten da nicht mithalten können. Einzelne Länder-Fonds auf Schweden, Polen, Griechenland oder Vietnam und Taiwan hätten sich immerhin noch um rund sechs Prozent verbessert. In diesem Maße seien auch Branchen mit europäischen Konsumgütern oder amerikanischen Energieaktien vorangekommen. (Ausgabe 5/2021) (18.05.2021/fc/a/e)
An den Börsen jedoch habe sich der Aufwärtstrend per Saldo fortgesetzt, nur durch kurze Rückschläge unterbrochen. Das amerikanische Konjunkturprogramm, gute Wachstumszahlen und hoffnungsvolle Unternehmensberichte hätten geholfen. Für Verunsicherung hätten Inflationsängste gesorgt, die von den Notenbanken jedoch mit der Versicherung, dass die expansive Geldpolitik vorerst fortgesetzt werde, gedämpft worden sei.
Bei den Rohstoffen habe sich der Ölpreis um 5,8 Prozent für die Sorte Brent verbessern können, obwohl die OPEC die Produktion erhöht habe. Gold habe mit einem Plus von 3,6 Prozent geglänzt und sich wieder an die Marke von 1.800 Dollar je Feinunze herangeschoben. Auch andere Rohstoffe wie Kupfer oder Palladium seien die Renner gewesen und hätten sogar acht bis zehn Prozent geschafft. Der Euro habe weiterhin Stärke gegenüber dem Dollar gezeigt und über 1,20 Dollar notiert, ein Plus von 2,5 Prozent.
Die Exchange Traded Products (ETPs) seien durch Notes auf Krypto-Währungen geprägt worden, teilweise mit Gewinnen von mehr als 50 Prozent. Klassische ETFs ohne Hebel hätten da nicht mithalten können. Einzelne Länder-Fonds auf Schweden, Polen, Griechenland oder Vietnam und Taiwan hätten sich immerhin noch um rund sechs Prozent verbessert. In diesem Maße seien auch Branchen mit europäischen Konsumgütern oder amerikanischen Energieaktien vorangekommen. (Ausgabe 5/2021) (18.05.2021/fc/a/e)


