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ETF-Monitor: Schwächezeichen voraus
21.08.24 14:29
Deka Investment
München (www.fondscheck.de) - Gemischte Ergebnisse im Juni, gemischte Ergebnisse auch im Juli, wobei die Favoriten zum Teil wechselten, so die Experten von Deka Investment.
Die Unsicherheit an den Märkten habe angesichts der Kriege und unklarer Wirtschaftssignale zugenommen. Während im Juni noch die Technologiemärkte kräftige Treiber gewesen seien, hätten sie inzwischen zur Schwäche geneigt.
Der NASDAQ Composite habe 0,75 Prozent verloren. Auch der Nikkei in Tokio, der im ersten Halbjahr neue Rekorde gefeiert habe, sei unter Druck gewesen. Er habe 1,2 Prozent verloren. Ebenfalls zu den Verlierern habe der Shanghai Composite gezählt, der rund ein Prozent abgegeben habe, obwohl die chinesische Wirtschaft leichte Erholungstendenzen gezeigt habe. Der MSCI Emerging Markets sei mit minus 0,1 Prozent glimpflich davongekommen.
Europa, das schon im Juni hinterhergehinkt sei, sei im Juli unter Druck geblieben, wenn auch etwas weniger als zuvor. Der EURO STOXX 50 sei um 0,4 Prozent zurückgegangen. Der DAX habe sich davon freimachen können und 1,5 Prozent zugelegt. Er sei damit den US-Märkten ohne Techwerte gefolgt. Der Dow Jones habe sogar ein Plus von 4,1 Prozent geschafft, der S&P 500, in dem Technologie eine etwas größere Rolle spiele, dagegen nur 1,1 Prozent.
Rohstoffe seien deutlicher im Minus geblieben. Der S&P Global Metal habe 2,2 Prozent verloren. Der Ölpreis für die Sorte Brent sei um 6,6 Prozent abgesackt. Gold habe von der Unsicherheit profitiert. Der Preis für die Feinunze habe glatt um 5,2 Prozent zugelegt. An den Währungsmärkten das übliche Spiel in engen Grenzen. Diesmal habe sich der Euro gegenüber dem US-Dollar leicht um 1,1 Prozent verbessert.
Trotz dieser Unsicherheiten sei die Bilanz der in Europa gehandelten ETFs und Notes zu zwei Dritteln positiv gewesen. Bei den klassischen Indexfonds seien Minenwerte mit Gold herausgeragt und hätten rund zehn Prozent geschafft. Gesucht seien US-Nebenwerte gewesen, die sich um 9,7 Prozent verbessert hätten. Britische Mid-Caps hätten 7,3 Prozent auf die Waage gebracht. Auch japanische Small Caps hätten trotz der Schwäche der großen Werte profitieren können und seien mit einem Plus von 7,3 Prozent belohnt worden.
Fonds mit Energiewerten dagegen hätten gelitten. Je nach Anteil von Öl oder Gas seien sie bis zu 22 Prozent gesunken.
Die generelle Rohstoffschwäche habe sich in Fonds mit Basismetallen bemerkbar gemacht. Sie hätten bis zu 6,3 Prozent abgegeben. Gemieden worden seien auch amerikanische Wachstumswerte, die bis zu 5,2 Prozent verloren hätten. Von den Länderfonds hätten Taiwan-ETFs zu den Verlierern gehört, deren Kurse ebenfalls um 5,2 Prozent gesunken seien.
Bei den Flows habe sich das Sicherheitsbedürfnis noch kaum bemerkbar gemacht, mal abgesehen von den 1,3 Milliarden Euro mehr für den Geldmarkt. Aktien hätten das Nettomittelaufkommen um 11,2 Milliarden und Renten um 8,6 Milliarden Euro gesteigert. Aus Rohstoffen seien 97,6 Millionen Euro abgezogen worden. (21.08.2024/fc/a/e)
Die Unsicherheit an den Märkten habe angesichts der Kriege und unklarer Wirtschaftssignale zugenommen. Während im Juni noch die Technologiemärkte kräftige Treiber gewesen seien, hätten sie inzwischen zur Schwäche geneigt.
Der NASDAQ Composite habe 0,75 Prozent verloren. Auch der Nikkei in Tokio, der im ersten Halbjahr neue Rekorde gefeiert habe, sei unter Druck gewesen. Er habe 1,2 Prozent verloren. Ebenfalls zu den Verlierern habe der Shanghai Composite gezählt, der rund ein Prozent abgegeben habe, obwohl die chinesische Wirtschaft leichte Erholungstendenzen gezeigt habe. Der MSCI Emerging Markets sei mit minus 0,1 Prozent glimpflich davongekommen.
Europa, das schon im Juni hinterhergehinkt sei, sei im Juli unter Druck geblieben, wenn auch etwas weniger als zuvor. Der EURO STOXX 50 sei um 0,4 Prozent zurückgegangen. Der DAX habe sich davon freimachen können und 1,5 Prozent zugelegt. Er sei damit den US-Märkten ohne Techwerte gefolgt. Der Dow Jones habe sogar ein Plus von 4,1 Prozent geschafft, der S&P 500, in dem Technologie eine etwas größere Rolle spiele, dagegen nur 1,1 Prozent.
Trotz dieser Unsicherheiten sei die Bilanz der in Europa gehandelten ETFs und Notes zu zwei Dritteln positiv gewesen. Bei den klassischen Indexfonds seien Minenwerte mit Gold herausgeragt und hätten rund zehn Prozent geschafft. Gesucht seien US-Nebenwerte gewesen, die sich um 9,7 Prozent verbessert hätten. Britische Mid-Caps hätten 7,3 Prozent auf die Waage gebracht. Auch japanische Small Caps hätten trotz der Schwäche der großen Werte profitieren können und seien mit einem Plus von 7,3 Prozent belohnt worden.
Fonds mit Energiewerten dagegen hätten gelitten. Je nach Anteil von Öl oder Gas seien sie bis zu 22 Prozent gesunken.
Die generelle Rohstoffschwäche habe sich in Fonds mit Basismetallen bemerkbar gemacht. Sie hätten bis zu 6,3 Prozent abgegeben. Gemieden worden seien auch amerikanische Wachstumswerte, die bis zu 5,2 Prozent verloren hätten. Von den Länderfonds hätten Taiwan-ETFs zu den Verlierern gehört, deren Kurse ebenfalls um 5,2 Prozent gesunken seien.
Bei den Flows habe sich das Sicherheitsbedürfnis noch kaum bemerkbar gemacht, mal abgesehen von den 1,3 Milliarden Euro mehr für den Geldmarkt. Aktien hätten das Nettomittelaufkommen um 11,2 Milliarden und Renten um 8,6 Milliarden Euro gesteigert. Aus Rohstoffen seien 97,6 Millionen Euro abgezogen worden. (21.08.2024/fc/a/e)


