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ETF-Monitor: Sie läuft und läuft
22.03.24 14:00
Deka Investment
München (www.fondscheck.de) - Auch im Februar zeigten die internationalen Börsen überwiegend Stärke und schafften mehrmals neue Rekorde, so die Experten von Deka Investment.
Am stärksten hätten wieder japanische Aktien zugelegt. Der Nikkei 225 habe mit einem Gewinn von 8,6 Prozent geglänzt. Anders als in den Monaten zuvor habe diesmal auch der chinesische Aktienmarkt mitgezogen, angeregt durch bessere Exportaussichten. Der Shanghai Composite sei um 6,2 Prozent gestiegen. Dann sei auch schon Europa mit dem EURO STOXX 50 und einem Gewinn von 4,6 Prozent gefolgt.
Der DAX habe ein Plus von 4,2 Prozent auf die Waage gebracht. Die Emerging Markets insgesamt hätten diesmal gut mithalten können und sich um 4,1 Prozent verbessert. An der NASDAQ sei es etwas ruhiger zugegangen, nachdem ja die sieben großen Tech-Werte mit guten Wirtschaftsdaten zuvor für Begeisterung gesorgt hätten. Der Nasdaq Composite habe 3,8 Prozent geschafft, während der S&P 500 mit 3,5 Prozent ebenfalls gut dabei.
Bei den Rohstoffen habe es im Februar weiterhin mau ausgesehen. Der S&P Global Base Metal habe 2,8 Prozent verloren. Öl dagegen habe im zweiten Monat hintereinander leicht zugelegt. Der Preis für die Sorte Brent sei um 0,9 Prozent gestiegen. Auch Gold habe sich um 0,4 Prozent verbessert und scheine sich damit über der Marke von 2000 Dollar fest etabliert zu haben. Wenig Veränderungen habe es bei den Währungen gegeben. Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar leicht mit 0,4 Prozent nachgegeben.
Auch bei den ETFs habe es Rekordzuwächse und Rekordumsätze gegeben. Der Markt für die Exchange Traded Products ETPs, also Fonds und Notes, sei jedoch vor allem durch den Boom der Kyptowährungen geprägt gewesen, die Gewinne von bis zu 80 Prozent geschafft hätten. Bei den traditionellen ETFs sei so etwas nur möglich gewesen, wenn sie mit dreifachem Hebel versehen gewesen seien. Aber Gewinne von Tech-ETFs, zum Beispiel mit Blockchain-Firmen, hätten sich mit rund 25 Prozent gut sehen lassen können.
Auch China kombiniert mit Technologie sei gefragt gewesen und habe für Zuwächse von rund 15 Prozent gesorgt. Außerdem seien exotische Länder wie Kasachstan entdeckt worden, die vor allem durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine profitiert hätten. Entsprechende Länder-ETFs hätten rund 13 Prozent geschafft. Da hätten dann sogar europäische Sektoren zum Beispiel mit Autozubehör mithalten können, die ebenso gut performt hätten.
Nur gerade mal ein Drittel der rund 2.700 gelisteten Titel seien im Minus gewesen, darunter vor allem Rohstoffwerte. Auffällig dabei sei gewesen, dass Goldminenwerte auf den Verkaufslisten gestanden hätten. Sie hätten bis sechs Prozent verloren, obwohl der Goldpreis weiterhin zugelegt habe. Bei den klassischen Länderfonds hätten Mexiko-ETFs Schwäche gezeigt. Sie hätten aber nur rund drei Prozent verloren.
Dieser Entwicklung hätten auch die Flows entsprochen. Die Aktien hätten ihr Nettomittelaufkommen um 14,3 Milliarden Euro gesteigert. Den Anleihen seien netto 1,7 Milliarden zugeflossen. Die Rohstoffe hätten 1,2 Milliarden Euro verloren. Der Geldmarkt habe einen Mittelzufluss von 815,2 Millionen Euro verzeichnet. (Ausgabe vom 21.03.2024) (22.03.2024/fc/a/e)
Am stärksten hätten wieder japanische Aktien zugelegt. Der Nikkei 225 habe mit einem Gewinn von 8,6 Prozent geglänzt. Anders als in den Monaten zuvor habe diesmal auch der chinesische Aktienmarkt mitgezogen, angeregt durch bessere Exportaussichten. Der Shanghai Composite sei um 6,2 Prozent gestiegen. Dann sei auch schon Europa mit dem EURO STOXX 50 und einem Gewinn von 4,6 Prozent gefolgt.
Der DAX habe ein Plus von 4,2 Prozent auf die Waage gebracht. Die Emerging Markets insgesamt hätten diesmal gut mithalten können und sich um 4,1 Prozent verbessert. An der NASDAQ sei es etwas ruhiger zugegangen, nachdem ja die sieben großen Tech-Werte mit guten Wirtschaftsdaten zuvor für Begeisterung gesorgt hätten. Der Nasdaq Composite habe 3,8 Prozent geschafft, während der S&P 500 mit 3,5 Prozent ebenfalls gut dabei.
Auch bei den ETFs habe es Rekordzuwächse und Rekordumsätze gegeben. Der Markt für die Exchange Traded Products ETPs, also Fonds und Notes, sei jedoch vor allem durch den Boom der Kyptowährungen geprägt gewesen, die Gewinne von bis zu 80 Prozent geschafft hätten. Bei den traditionellen ETFs sei so etwas nur möglich gewesen, wenn sie mit dreifachem Hebel versehen gewesen seien. Aber Gewinne von Tech-ETFs, zum Beispiel mit Blockchain-Firmen, hätten sich mit rund 25 Prozent gut sehen lassen können.
Auch China kombiniert mit Technologie sei gefragt gewesen und habe für Zuwächse von rund 15 Prozent gesorgt. Außerdem seien exotische Länder wie Kasachstan entdeckt worden, die vor allem durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine profitiert hätten. Entsprechende Länder-ETFs hätten rund 13 Prozent geschafft. Da hätten dann sogar europäische Sektoren zum Beispiel mit Autozubehör mithalten können, die ebenso gut performt hätten.
Nur gerade mal ein Drittel der rund 2.700 gelisteten Titel seien im Minus gewesen, darunter vor allem Rohstoffwerte. Auffällig dabei sei gewesen, dass Goldminenwerte auf den Verkaufslisten gestanden hätten. Sie hätten bis sechs Prozent verloren, obwohl der Goldpreis weiterhin zugelegt habe. Bei den klassischen Länderfonds hätten Mexiko-ETFs Schwäche gezeigt. Sie hätten aber nur rund drei Prozent verloren.
Dieser Entwicklung hätten auch die Flows entsprochen. Die Aktien hätten ihr Nettomittelaufkommen um 14,3 Milliarden Euro gesteigert. Den Anleihen seien netto 1,7 Milliarden zugeflossen. Die Rohstoffe hätten 1,2 Milliarden Euro verloren. Der Geldmarkt habe einen Mittelzufluss von 815,2 Millionen Euro verzeichnet. (Ausgabe vom 21.03.2024) (22.03.2024/fc/a/e)


