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ETF-Monitor: Zinsen und China begeistern
24.10.24 12:33
Deka Investment
München (www.fondscheck.de) - Mit einem massiven Stimulierungsprogramm nahm Peking den Kampf gegen die Deflation und Kontraktion der Wirtschaft auf, so die Experten von Deka Investment.
In Shanghai sei der Kursturbo gezündet worden, ein Plus von 17,4 Prozent sei verzeichnet worden. Hinzu seien im September Zinssenkungen der Fed und zum zweiten Mal der EZB gekommen, was die Stimmung an den Aktienmärkten deutlich verbessert habe, jedoch nicht mehr euphorisch aufgenommen worden sei.
Am stärksten hätten die Emerging Markets von den globalen Indizes zugelegt, mit einem Plus von 6,4 Prozent. Der Nasdaq Composite habe um 2,7 Prozent angezogen. Der DAX sei mit 2,2 Prozent gefolgt, während der S&P 500 sich um zwei Prozent verbessert habe. Für die Märkte der Eurozone seien es nur plus 0,9 Prozent gewesen, während der breitere STOXX Europe 50 mit der Schweiz und Großbritannien sogar um 2,2 Prozent abgerutscht sei. Auch Japan, wo der Nikkei im August mit einem Kurssturz von zwölf Prozent schockiert habe und sich dann kräftig erholt habe, habe mit einem Minus von 1,9 Prozent enttäuscht.
Die Signale aus China hätten die Rohstoffe angekurbelt. Der S&P Global Base Metal sei um 11,3 Prozent nach oben geschossen. Eine Ausnahme sei das Rohöl gewesen, die Sorte Brent habe um 8,9 Prozent nachgegeben. Trotz aller Begeisterung bei Aktien seien Gold und Silber gefragt gewesen, teilweise auch als Absicherung in wirtschaftlich und politisch unruhigen Zeiten. Der Goldpreis habe sich um 5,2 Prozent erhöht, Silber sogar um acht Prozent. Wenig Veränderungen habe es bei den Währungen gegeben. Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar leicht um 0,8 Prozent zugelegt.
Auch bei den Exchange Traded Products mit ETFs und Notes habe China an der Spitze gestanden. China-Fonds mit Technologie hätten bis zu 30 Prozent gewonnen. Aber selbst konventionelle China-Fonds wie der MSCI China hätten noch mit einem Plus von 23 Prozent geglänzt. Auch andere Märkte in Asien hätten profitiert. Asien-ETFs ohne Japan hätten bis zu 9,5 Prozent zugelegt. Natürlich habe es auch viele Fonds mit Goldbezug gegeben, aber ihre Gewinne seien mit rund sechs Prozent plus im Rahmen geblieben. Das habe auch für Südafrika gegolten, den wichtigsten Goldproduzenten. Dieser Länder-ETF habe sich ebenfalls um sechs Prozent verbessert.
Minuszeichen habe es nur bei 30 Prozent der Titel gegeben. Abgesehen von gehebelten inversen Produkten seien es solide Sektoren wie Gesundheit gewesen, die rund sieben Prozent hätten abgeben müssen. Auch Energietitel mit starkem Ölanteil hätten Federn lassen müssen und um etwa sechs Prozent verloren.
Bei den Flows habe sich jedoch gezeigt, dass die Rohstoffe eher skeptisch betrachtet worden seien, ihr Nettomittelaufkommen sei, wie schon in den Monaten zuvor, zurückgegangen. Diesmal sei es um 43,6 Millionen Euro gesunken. Die Aktien hätten mit einem Plus von 15,4 Milliarden Euro geglänzt und die Anleihen mit fast sechs Milliarden. Der Geldmarkt habe von rund 600 Millionen Euro mehr profitiert. (24.10.2024/fc/a/e)
In Shanghai sei der Kursturbo gezündet worden, ein Plus von 17,4 Prozent sei verzeichnet worden. Hinzu seien im September Zinssenkungen der Fed und zum zweiten Mal der EZB gekommen, was die Stimmung an den Aktienmärkten deutlich verbessert habe, jedoch nicht mehr euphorisch aufgenommen worden sei.
Am stärksten hätten die Emerging Markets von den globalen Indizes zugelegt, mit einem Plus von 6,4 Prozent. Der Nasdaq Composite habe um 2,7 Prozent angezogen. Der DAX sei mit 2,2 Prozent gefolgt, während der S&P 500 sich um zwei Prozent verbessert habe. Für die Märkte der Eurozone seien es nur plus 0,9 Prozent gewesen, während der breitere STOXX Europe 50 mit der Schweiz und Großbritannien sogar um 2,2 Prozent abgerutscht sei. Auch Japan, wo der Nikkei im August mit einem Kurssturz von zwölf Prozent schockiert habe und sich dann kräftig erholt habe, habe mit einem Minus von 1,9 Prozent enttäuscht.
Auch bei den Exchange Traded Products mit ETFs und Notes habe China an der Spitze gestanden. China-Fonds mit Technologie hätten bis zu 30 Prozent gewonnen. Aber selbst konventionelle China-Fonds wie der MSCI China hätten noch mit einem Plus von 23 Prozent geglänzt. Auch andere Märkte in Asien hätten profitiert. Asien-ETFs ohne Japan hätten bis zu 9,5 Prozent zugelegt. Natürlich habe es auch viele Fonds mit Goldbezug gegeben, aber ihre Gewinne seien mit rund sechs Prozent plus im Rahmen geblieben. Das habe auch für Südafrika gegolten, den wichtigsten Goldproduzenten. Dieser Länder-ETF habe sich ebenfalls um sechs Prozent verbessert.
Minuszeichen habe es nur bei 30 Prozent der Titel gegeben. Abgesehen von gehebelten inversen Produkten seien es solide Sektoren wie Gesundheit gewesen, die rund sieben Prozent hätten abgeben müssen. Auch Energietitel mit starkem Ölanteil hätten Federn lassen müssen und um etwa sechs Prozent verloren.
Bei den Flows habe sich jedoch gezeigt, dass die Rohstoffe eher skeptisch betrachtet worden seien, ihr Nettomittelaufkommen sei, wie schon in den Monaten zuvor, zurückgegangen. Diesmal sei es um 43,6 Millionen Euro gesunken. Die Aktien hätten mit einem Plus von 15,4 Milliarden Euro geglänzt und die Anleihen mit fast sechs Milliarden. Der Geldmarkt habe von rund 600 Millionen Euro mehr profitiert. (24.10.2024/fc/a/e)


