Erweiterte Funktionen
ETFs Banken-Indexfonds ziehen wieder
31.01.12 09:07
Deutsche Börse AG
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Trotz nachlassender Dynamik an den Aktienmärkten bleibt die Stimmung im ETF-Handel überwiegend freundlich, auch wenn es, je nach Nachrichtenlage, immer mal wieder zu Abgaben kommt, so die Deutsche Börse AG.
Unter dem Strich sei das Geschäft ausgeglichen mit leichtem Käuferüberhang, wie die meisten Händler meinen würden. Dabei seien die Umsätze gut. "Anleger zeigen sich mittlerweile wieder etwas vorsichtiger", kommentiere Jörg Sengfelder von der DekaBank.
Im Mittelpunkt des Interesses stünden, wie üblich, Aktien-Indexfonds. Der DAX habe, trotz Einbußen am Freitag, in der vergangenen Woche immerhin noch um 1,7 Prozent zulegen können, nach dem Rücksetzer am gestrigen Montag gehe es auch am heutigen Dienstag wieder aufwärts. Eins zu eins schlage sich die Entwicklung der Dividendentitel am ETF-Markt aber nicht nieder. Die Deutsche Bank melde im Handel mit DAX-Trackern Käufe und Verkäufe in gleichen Maßen, bei EURO STOXX 50-Indexfonds spreche Alexander Kuppler von einer leichten Verkäuferdominanz. Mehr Beachtung als üblich finde der US-Nebenwerte-Index Russell 2000.
Auch Flow Traders sehe Handel in beide Richtungen in europäischen und US-amerikanischen Indexfonds. Nichts so die Commerzbank: "Es gibt einen klaren Käuferüberhang bei DAX-, EURO STOXX 50- und auch S&P 500-Indexfonds (ISIN LU0378438732 / WKN ETF001; ISIN LU0378434079 / WKN ETF050; ISIN LU0488316133 / WKN ETF012)", erkläre Frank Mohr. Auch beim MDAX-ETF hätten Anleger meist zugegriffen. "Unternehmen präsentieren sich gut, zudem ist viel Geld da, das angelegt werden muss."
Unterdessen würden die im vergangenen Jahr verschmähten Banken-ETFs wieder auf Interesse stoßen. Laut Jörg Sengfelder von der DekaBank würden sich Anleger bei EURO STOXX Banks- und STOXX Banks-ETFs kauffreudig zeigen. Short-Produkte auf den Bankensektor würden hingegen abgestoßen. "Bei uns dominieren mit 65 bis 70 Prozent die Zuflüsse in Banken-ETFs", konkretisiere Frank Mohr. Der Banken-Tracker von iShares verzeichne auf Sicht von einem Monat ein Plus von 8 Prozent, auf Jahressicht sei allerdings immer noch ein Minus von 41 Prozent zu verbuchen.
Im Übrigen würden Anleger laut Commerzbank auch an ETFs mit Technologie-, Automobil- und Versicherungswerten (ISIN LU0378437098 / WKN ETF076; ISIN LU0378435043 / WKN ETF061; ISIN LU0378436108 / WKN ETF070) Gefallen finden. "Defensive Werte werden hingegen eher abgegeben", ergänze Mohr und nenne Telekommunikations-, Grundstoff- und Gesundheits-Indexfonds (ISIN LU0378437171 / WKN ETF077; ISIN LU0378435472 / WKN ETF063; ISIN LU0378435985 / WKN ETF068) als Beispiele.
Wenn sich Investoren für Schwellenländer-Indexfonds (ISIN DE000A0HGZT7 / WKN A0HGZT; ISIN LU0635178014 / WKN ETF127) entscheiden würden, dann meist für marktbreite Produkte, wie Händler beobachten würden. Doch auch auf einzelne Länder werde gesetzt, und hier würden offenbar abermals die BRIC-Staaten ziehen. Laut Deutsche Bank hätten Anleger bei ETFs mit brasilianischen Aktien zugegriffen, die DekaBank sehe vor allem Käufe bei Russland- und China-Fonds (ISIN FR0010326140 / WKN LYX0AF; ISIN FR0010204081 / WKN A0F5BW). Flow Traders habe ebenfalls Zuflüsse beim db x-trackers Russia ausgemacht, doch auch türkische Aktien kämen gut an (ISIN DE000A0LGQN1 / WKN A0LGQN).
Anders als auf dem Höhepunkt der Eurokrise stünden ETFs mit Bundesanleihen nicht mehr unbedingt nur auf den Einkaufslisten. Einige Händler würden sogar mehrheitlich Abflüsse melden: "Es sind aber keine massiven Verkäufe", räume Kuppler mit Blick auf den db x-trackers II iBoxx Euro Germany 1-3 ein. Auch laut Commerzbank würden sich Investoren tendenziell von deutschen und auch europäischen Staatsanleihen trennen. Flow Traders melde hingegen Käufe (ISIN DE000ETFL185 / WKN ETFL18; ISIN DE000ETFL193 / WKN ETFL19).
Außerdem werde nach wie vor mit Geldmarktfonds (ISIN LU0378437684 / WKN ETF100) Kasse gemacht. "Das dient der Liquiditätsbeschaffung", erkläre Mohr. Im Bereich Fixed Income wollten Anleger von Banken übrigens nach wie vor nichts wissen. "Gefragt sind ETFs mit Unternehmensanleihen außerhalb des Bankensektors", erkläre Sengfelder mit Verweis auf den ETFlab iBoxx Euro Liquid Non-Financials Diversified und den iShares Barclays Capital Euro Corporate Bond ex-Financials. (31.01.2012/fc/a/e)
Unter dem Strich sei das Geschäft ausgeglichen mit leichtem Käuferüberhang, wie die meisten Händler meinen würden. Dabei seien die Umsätze gut. "Anleger zeigen sich mittlerweile wieder etwas vorsichtiger", kommentiere Jörg Sengfelder von der DekaBank.
Im Mittelpunkt des Interesses stünden, wie üblich, Aktien-Indexfonds. Der DAX habe, trotz Einbußen am Freitag, in der vergangenen Woche immerhin noch um 1,7 Prozent zulegen können, nach dem Rücksetzer am gestrigen Montag gehe es auch am heutigen Dienstag wieder aufwärts. Eins zu eins schlage sich die Entwicklung der Dividendentitel am ETF-Markt aber nicht nieder. Die Deutsche Bank melde im Handel mit DAX-Trackern Käufe und Verkäufe in gleichen Maßen, bei EURO STOXX 50-Indexfonds spreche Alexander Kuppler von einer leichten Verkäuferdominanz. Mehr Beachtung als üblich finde der US-Nebenwerte-Index Russell 2000.
Auch Flow Traders sehe Handel in beide Richtungen in europäischen und US-amerikanischen Indexfonds. Nichts so die Commerzbank: "Es gibt einen klaren Käuferüberhang bei DAX-, EURO STOXX 50- und auch S&P 500-Indexfonds (ISIN LU0378438732 / WKN ETF001; ISIN LU0378434079 / WKN ETF050; ISIN LU0488316133 / WKN ETF012)", erkläre Frank Mohr. Auch beim MDAX-ETF hätten Anleger meist zugegriffen. "Unternehmen präsentieren sich gut, zudem ist viel Geld da, das angelegt werden muss."
Im Übrigen würden Anleger laut Commerzbank auch an ETFs mit Technologie-, Automobil- und Versicherungswerten (ISIN LU0378437098 / WKN ETF076; ISIN LU0378435043 / WKN ETF061; ISIN LU0378436108 / WKN ETF070) Gefallen finden. "Defensive Werte werden hingegen eher abgegeben", ergänze Mohr und nenne Telekommunikations-, Grundstoff- und Gesundheits-Indexfonds (ISIN LU0378437171 / WKN ETF077; ISIN LU0378435472 / WKN ETF063; ISIN LU0378435985 / WKN ETF068) als Beispiele.
Wenn sich Investoren für Schwellenländer-Indexfonds (ISIN DE000A0HGZT7 / WKN A0HGZT; ISIN LU0635178014 / WKN ETF127) entscheiden würden, dann meist für marktbreite Produkte, wie Händler beobachten würden. Doch auch auf einzelne Länder werde gesetzt, und hier würden offenbar abermals die BRIC-Staaten ziehen. Laut Deutsche Bank hätten Anleger bei ETFs mit brasilianischen Aktien zugegriffen, die DekaBank sehe vor allem Käufe bei Russland- und China-Fonds (ISIN FR0010326140 / WKN LYX0AF; ISIN FR0010204081 / WKN A0F5BW). Flow Traders habe ebenfalls Zuflüsse beim db x-trackers Russia ausgemacht, doch auch türkische Aktien kämen gut an (ISIN DE000A0LGQN1 / WKN A0LGQN).
Anders als auf dem Höhepunkt der Eurokrise stünden ETFs mit Bundesanleihen nicht mehr unbedingt nur auf den Einkaufslisten. Einige Händler würden sogar mehrheitlich Abflüsse melden: "Es sind aber keine massiven Verkäufe", räume Kuppler mit Blick auf den db x-trackers II iBoxx Euro Germany 1-3 ein. Auch laut Commerzbank würden sich Investoren tendenziell von deutschen und auch europäischen Staatsanleihen trennen. Flow Traders melde hingegen Käufe (ISIN DE000ETFL185 / WKN ETFL18; ISIN DE000ETFL193 / WKN ETFL19).
Außerdem werde nach wie vor mit Geldmarktfonds (ISIN LU0378437684 / WKN ETF100) Kasse gemacht. "Das dient der Liquiditätsbeschaffung", erkläre Mohr. Im Bereich Fixed Income wollten Anleger von Banken übrigens nach wie vor nichts wissen. "Gefragt sind ETFs mit Unternehmensanleihen außerhalb des Bankensektors", erkläre Sengfelder mit Verweis auf den ETFlab iBoxx Euro Liquid Non-Financials Diversified und den iShares Barclays Capital Euro Corporate Bond ex-Financials. (31.01.2012/fc/a/e)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 226,25 € | 225,70 € | 0,55 € | +0,24% | 17.04./07:41 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0274211480 | DBX1DA | 239,10 € | 197,98 € | |
Werte im Artikel




