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EUR/CHF fest vernagelt
31.07.12 11:31
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Der für die Schweiz als konjunkturell richtungweisend geltende KOF-Index überraschte letzten Freitag mit einem immens starken Wert von 1,43 und ließ damit überhaupt keine Anzeichen einer abflauenden Konjunkturdynamik erkennen, so die Analysten von UniCredit Research im Kommentar zum EUR/CHF.
Der UBS-Konsumindikator heute früh sei ähnlich stark gewesen. Die Kursentwicklung bei EUR/CHF sei allerdings unbeeinflusst geblieben. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe weiterhin ihr Vorhaben einer Aufrechterhaltung des Mindestkursziels von 1,20 durchsetzen können und sei vermutlich noch von der insgesamt recht optimistischen Eurostimmung unterstützt worden. Seit Anfang April seien so gut wie keine nennenswerten Kursbewegungen mehr zu verzeichnen. Völlig zum Erliegen gekommen und nur noch innerhalb einer Geld/Brief-Spanne notierend, sei das Währungspaar seit Anfang Juni.
Solange die EWU-Schuldenkrise nicht abflaue und immer wieder neue Negativschlagzeilen produziere, werde EUR/CHF weiterhin knapp oberhalb 1,20 verharren. Selbst mit einem moderaten Anstieg in Bereiche oberhalb 1,21 sei in den kommenden Wochen nicht zu rechnen. Längerfristig betrachtet, würden die Analysten nach wie vor in der Preisstabilität der Schweiz einen möglichen Auslöser für drastischere Maßnahmen der SNB sehen. Diese könnten dann in der Tat einen raschen und deutlichen Anstieg bei EUR/CHF auslösen. Letztlich habe die SNB ihre Inflationsprognose für dieses Jahr von -0,5% unter der Voraussetzung eines sich graduell abschwächenden Franken erstellt. (31.07.2012/ac/a/m)
Der UBS-Konsumindikator heute früh sei ähnlich stark gewesen. Die Kursentwicklung bei EUR/CHF sei allerdings unbeeinflusst geblieben. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe weiterhin ihr Vorhaben einer Aufrechterhaltung des Mindestkursziels von 1,20 durchsetzen können und sei vermutlich noch von der insgesamt recht optimistischen Eurostimmung unterstützt worden. Seit Anfang April seien so gut wie keine nennenswerten Kursbewegungen mehr zu verzeichnen. Völlig zum Erliegen gekommen und nur noch innerhalb einer Geld/Brief-Spanne notierend, sei das Währungspaar seit Anfang Juni.
Solange die EWU-Schuldenkrise nicht abflaue und immer wieder neue Negativschlagzeilen produziere, werde EUR/CHF weiterhin knapp oberhalb 1,20 verharren. Selbst mit einem moderaten Anstieg in Bereiche oberhalb 1,21 sei in den kommenden Wochen nicht zu rechnen. Längerfristig betrachtet, würden die Analysten nach wie vor in der Preisstabilität der Schweiz einen möglichen Auslöser für drastischere Maßnahmen der SNB sehen. Diese könnten dann in der Tat einen raschen und deutlichen Anstieg bei EUR/CHF auslösen. Letztlich habe die SNB ihre Inflationsprognose für dieses Jahr von -0,5% unter der Voraussetzung eines sich graduell abschwächenden Franken erstellt. (31.07.2012/ac/a/m)


