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EUR/CHF: wieder fragil
23.10.12 12:43
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Die letzte Woche hat unsere Auffassung hinsichtlich des nachlassenden Aufwärtsmomentums in EUR/CHF bestätigt, so die Analysten von UniCredit Research.
Ungeachtet des verbesserten globalen Umfeldes, ausgedrückt in einem Anstieg der Risikobereitschaft aller Asset-Klassen und eines tendenziell aufwärts gerichteten EUR/USD, sei das Währungspaar gerade mal so imstande gewesen, sein Niveau um 1,21 zu verteidigen. Zwar meldete sich mit Danthine erneut ein SNB-Direktoriumsmitglied zu Wort und bezeichnete den aktuellen Frankenkurs noch immer als zu hoch bewertet, aber die einzige Sprache, welche die Devisenmärkte zu verstehen scheinen, heißt physische Intervention, so die Analysten von UniCredit Research.
Obwohl nach Auffassung der Analysten der gemeinhin konjunkturell richtungweisende KOF-Index in den vergangenen Monaten deutlich an seiner Prognosefähigkeit eingebüßt habe, würden die Devisenmärkte vorerst noch alle Augen auf ihn richten. Sofern die Konsenseinschätzung einer leichten Abschwächung zutreffe, habe EUR/CHF nichts zu befürchten, es sei denn, die Märkte würden bei EUR/USD weitere Gewinnmitnahmen vollziehen. Sollte der Index jedoch ein weiters Mal ansteigen, könnten die Devisenmärkte erneut dem Eindruck erliegen, die konjunkturelle Zuversicht in der Schweiz sei ungebrochen, wie übrigens schon nach Bekanntgabe des angestiegenen Handelsbilanzüberschusses zu vernehmen gewesen sei. In diesem Fall sähen die Analysten durchaus Abwärtspotenzial bis 1,2070.
Würden in der Tat weitere Gewinnmitnahmen in EUR/USD erfolgen, was schwache Konjunkturdaten zu beiden Seiten des Atlantiks und eine korrespondierende Aktienmarktreaktion voraussetzen würde (geringere Wahrscheinlichkeit), könnte EUR/CHF Ende dieser Woche bereits wieder in den Dunstkreis der Marke von 1,20 geraten. (23.10.2012/ac/a/m)
Ungeachtet des verbesserten globalen Umfeldes, ausgedrückt in einem Anstieg der Risikobereitschaft aller Asset-Klassen und eines tendenziell aufwärts gerichteten EUR/USD, sei das Währungspaar gerade mal so imstande gewesen, sein Niveau um 1,21 zu verteidigen. Zwar meldete sich mit Danthine erneut ein SNB-Direktoriumsmitglied zu Wort und bezeichnete den aktuellen Frankenkurs noch immer als zu hoch bewertet, aber die einzige Sprache, welche die Devisenmärkte zu verstehen scheinen, heißt physische Intervention, so die Analysten von UniCredit Research.
Obwohl nach Auffassung der Analysten der gemeinhin konjunkturell richtungweisende KOF-Index in den vergangenen Monaten deutlich an seiner Prognosefähigkeit eingebüßt habe, würden die Devisenmärkte vorerst noch alle Augen auf ihn richten. Sofern die Konsenseinschätzung einer leichten Abschwächung zutreffe, habe EUR/CHF nichts zu befürchten, es sei denn, die Märkte würden bei EUR/USD weitere Gewinnmitnahmen vollziehen. Sollte der Index jedoch ein weiters Mal ansteigen, könnten die Devisenmärkte erneut dem Eindruck erliegen, die konjunkturelle Zuversicht in der Schweiz sei ungebrochen, wie übrigens schon nach Bekanntgabe des angestiegenen Handelsbilanzüberschusses zu vernehmen gewesen sei. In diesem Fall sähen die Analysten durchaus Abwärtspotenzial bis 1,2070.
Würden in der Tat weitere Gewinnmitnahmen in EUR/USD erfolgen, was schwache Konjunkturdaten zu beiden Seiten des Atlantiks und eine korrespondierende Aktienmarktreaktion voraussetzen würde (geringere Wahrscheinlichkeit), könnte EUR/CHF Ende dieser Woche bereits wieder in den Dunstkreis der Marke von 1,20 geraten. (23.10.2012/ac/a/m)


