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EUR/GBP neutralisierende Impulse
21.08.12 11:50
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - In der vergangenen Woche hatte sich EUR/GBP quasi selbst ausgebremst, so die Analysten von UniCredit Research.
Verbraucherpreise und Einzelhandelsumsätze hätten deutlich über den Erwartungen gelegen, aber gleichzeitig sei aus dem Protokoll der letzten Zinssitzung berichtet worden, dass einige der geldpolitischen Entscheidungsträger eine weitere Anhebung des Zielwertes für Wertpapierkäufe (APP) anstreben würden.
Ob sie in Kenntnis der aktuellen Zahlen anders entschieden hätten, werde unbeantwortet bleiben. Aber grundsätzlich könne man von einer umfassenden Analyse durch die MPC-Mitglieder ausgehen, die sich nicht ausschließlich auf den letzten Satz aus Konjunkturdaten gründe. Das Range-Trading in EUR/GBP sei natürlich auch durch die Euro-Entwicklung begünstigt worden, der man jeglichen Trendansatz absprechen müsse.
Den Euro betreffend würden sich die Analysten auch diese Woche keine Illusionen machen. Eine Trendausbildung werde es nicht geben. Zwar herrsche an den Devisenmärkten gegenwärtig große Risikofreude vor und die Aktienmarkt-Vola sei so niedrig wie seit fünf Jahren nicht mehr, aber der Euro profitiere dennoch nicht. Er sei aufgrund der kaum noch überschaubaren EWU-Baustellen schlichtweg die heiße Kartoffel unter den G10-Währungen.
Im Mittelpunkt der britischen Datenbekanntgaben stehe diese Woche die Revision des 2Q12 BIP. Die erste Schätzung habe bei -0,7% (qoq) gelegen. Der Wert könnte am Freitag etwas besser ausfallen, gleichwohl ein dickes Minus bleiben werde, das kaum dazu angetan sein werde, Sterling zu stützen. Die Analysten würden weiterhin mit einer Kernbewegung zwischen 0,7850 und 0,79 rechnen. (21.08.2012/ac/a/m)
Verbraucherpreise und Einzelhandelsumsätze hätten deutlich über den Erwartungen gelegen, aber gleichzeitig sei aus dem Protokoll der letzten Zinssitzung berichtet worden, dass einige der geldpolitischen Entscheidungsträger eine weitere Anhebung des Zielwertes für Wertpapierkäufe (APP) anstreben würden.
Den Euro betreffend würden sich die Analysten auch diese Woche keine Illusionen machen. Eine Trendausbildung werde es nicht geben. Zwar herrsche an den Devisenmärkten gegenwärtig große Risikofreude vor und die Aktienmarkt-Vola sei so niedrig wie seit fünf Jahren nicht mehr, aber der Euro profitiere dennoch nicht. Er sei aufgrund der kaum noch überschaubaren EWU-Baustellen schlichtweg die heiße Kartoffel unter den G10-Währungen.
Im Mittelpunkt der britischen Datenbekanntgaben stehe diese Woche die Revision des 2Q12 BIP. Die erste Schätzung habe bei -0,7% (qoq) gelegen. Der Wert könnte am Freitag etwas besser ausfallen, gleichwohl ein dickes Minus bleiben werde, das kaum dazu angetan sein werde, Sterling zu stützen. Die Analysten würden weiterhin mit einer Kernbewegung zwischen 0,7850 und 0,79 rechnen. (21.08.2012/ac/a/m)


