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EUR/GBP: wechselnde Winde
28.08.12 11:22
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Einige der britischen Konjunkturdaten der letzten beiden Wochen waren nicht so schlecht, um daraus zwangsläufig die Notwendigkeit einer weiteren Aufstockung des Wertpapierankaufprogramms (APP) der BoE ableiten zu müssen, so die Analysten von UniCredit Research.
Wenn die Analysten deren Qualität allerdings mit einigen stärkeren US-Zahlen seit Mitte August vergleichen würden und bei letzteren schon Zweifel hätten, ob sie den Status substanziell oder nachhaltig verdienen würden, dann könnten sie dieses Prädikat auf die britische Konjunktur noch viel weniger anwenden. Sie würden davon ausgehen, dass die Neigung innerhalb des MPC der BoE zu einer erneuten Ausweitung der APP grundsätzlich erhalten bleibe.
Damit sollte normalerweise auch der Abwärtsspielraum für EUR/GBP eingeschränkt bleiben. Jedoch gelte es wie immer auch die Euro-Entwicklung im Auge zu behalten. Für diese Woche seien die Analysten noch recht zuversichtlich. Ungeachtet eines schwächeren ifo-Index, zuletzt eingeschränkter Erwartungen an Draghi für den 6. September und des peinlichen deutschen Politgezerres über Griechenland notiere EUR/USD derzeit noch erstaunlich stabil. Sollte morgen das FED-Beige-Book keine substanzielle Aufwärtsentwicklung für die USA signalisieren und Bernanke am Freitag den Finger weiterhin in die Wunde US-Arbeitsmarkt legen, könnte der Euro sogar noch ein wenig zulegen. Dies würde zwar auch Cable betreffen, aber vermutlich in einem etwas geringeren Ausmaß, sodass sich für EUR/GBP durchaus Spielraum bis 0,7950 ergäbe.
Für die nächsten Wochen aber gebe es eine Menge Event-Risiken, die dem Euro wieder arg zu schaffen machen könnten. Mit anderen Worten, eine wiederholte Annäherung an die Marke von 0,78 wäre dann unabhängig von den britischen Konjunkturdaten durchaus wieder möglich. (28.08.2012/ac/a/m)
Wenn die Analysten deren Qualität allerdings mit einigen stärkeren US-Zahlen seit Mitte August vergleichen würden und bei letzteren schon Zweifel hätten, ob sie den Status substanziell oder nachhaltig verdienen würden, dann könnten sie dieses Prädikat auf die britische Konjunktur noch viel weniger anwenden. Sie würden davon ausgehen, dass die Neigung innerhalb des MPC der BoE zu einer erneuten Ausweitung der APP grundsätzlich erhalten bleibe.
Damit sollte normalerweise auch der Abwärtsspielraum für EUR/GBP eingeschränkt bleiben. Jedoch gelte es wie immer auch die Euro-Entwicklung im Auge zu behalten. Für diese Woche seien die Analysten noch recht zuversichtlich. Ungeachtet eines schwächeren ifo-Index, zuletzt eingeschränkter Erwartungen an Draghi für den 6. September und des peinlichen deutschen Politgezerres über Griechenland notiere EUR/USD derzeit noch erstaunlich stabil. Sollte morgen das FED-Beige-Book keine substanzielle Aufwärtsentwicklung für die USA signalisieren und Bernanke am Freitag den Finger weiterhin in die Wunde US-Arbeitsmarkt legen, könnte der Euro sogar noch ein wenig zulegen. Dies würde zwar auch Cable betreffen, aber vermutlich in einem etwas geringeren Ausmaß, sodass sich für EUR/GBP durchaus Spielraum bis 0,7950 ergäbe.
Für die nächsten Wochen aber gebe es eine Menge Event-Risiken, die dem Euro wieder arg zu schaffen machen könnten. Mit anderen Worten, eine wiederholte Annäherung an die Marke von 0,78 wäre dann unabhängig von den britischen Konjunkturdaten durchaus wieder möglich. (28.08.2012/ac/a/m)


