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EUR/JPY: Nicht das schwerste Rätsel
02.10.12 11:03
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Japan hat einen neuen Finanzminister: Er heißt Koriki Jojima und war jahrelang Parlamentsabgeordneter der konservativen Partei, so die Analysten von UniCredit Research.
Sein Vorgänger Jun Azumi übernehme das Amt des Generalsekretärs. An der finanzpolitischen Ausrichtung wie an der Währungspolitik, die in den Händen des Ministry of Finance liege, werde sich nichts ändern. Jojima habe bereits angekündigt, er werde gemäß Order seines Premiers Noda eng mit der Bank of Japan zusammenarbeiten, um die Deflation im Lande zu bekämpfen. So werde Jojima nach Auffassung der Analysten auch die Interventionsbereitschaft Japans am Devisenmarkt hochhalten. Er habe bereits ausgemacht, dass sich der Yen weiterhin einseitig entwickle und dies nicht der Realwirtschaft entspreche. Damit dürfte sich das Verhalten der Devisenmärkte ebenso wenig ändern.
Die Investoren sollten aus Sicht der Analysten darauf bedacht sein, USD/JPY nicht allzu weit abgleiten zu lassen. Ihre favorisierte Range heiße nach wie vor 77 bis 79, wobei sie eher von einer Ansiedlung zwischen 78 und 79 ausgehen würden. Wie eng es zur unteren Seite werde, sei gestern Früh erneut festzustellen gewesen, als der konjunkturell richtungweisende BoJ-Tankan-Report mit einem Wert leicht über Konsens aufgewartet habe, das Währungspaar zunächst schwächer tendiert, sich aber dann umso schneller in Richtung 78 bewegt habe.
Für EUR/JPY sehen die Analysten von UniCredit Research eine Fortsetzung der mehr oder weniger engen Trendfolge zu EUR/USD. (02.10.2012/ac/a/m)
Sein Vorgänger Jun Azumi übernehme das Amt des Generalsekretärs. An der finanzpolitischen Ausrichtung wie an der Währungspolitik, die in den Händen des Ministry of Finance liege, werde sich nichts ändern. Jojima habe bereits angekündigt, er werde gemäß Order seines Premiers Noda eng mit der Bank of Japan zusammenarbeiten, um die Deflation im Lande zu bekämpfen. So werde Jojima nach Auffassung der Analysten auch die Interventionsbereitschaft Japans am Devisenmarkt hochhalten. Er habe bereits ausgemacht, dass sich der Yen weiterhin einseitig entwickle und dies nicht der Realwirtschaft entspreche. Damit dürfte sich das Verhalten der Devisenmärkte ebenso wenig ändern.
Die Investoren sollten aus Sicht der Analysten darauf bedacht sein, USD/JPY nicht allzu weit abgleiten zu lassen. Ihre favorisierte Range heiße nach wie vor 77 bis 79, wobei sie eher von einer Ansiedlung zwischen 78 und 79 ausgehen würden. Wie eng es zur unteren Seite werde, sei gestern Früh erneut festzustellen gewesen, als der konjunkturell richtungweisende BoJ-Tankan-Report mit einem Wert leicht über Konsens aufgewartet habe, das Währungspaar zunächst schwächer tendiert, sich aber dann umso schneller in Richtung 78 bewegt habe.
Für EUR/JPY sehen die Analysten von UniCredit Research eine Fortsetzung der mehr oder weniger engen Trendfolge zu EUR/USD. (02.10.2012/ac/a/m)


