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EUR/USD: Atempause scheint vorüber
18.01.13 10:00
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Die Atempause scheint vorüber: Nach einigen Gewinnmitnahmen, die wir durchaus als willkommen betrachten, konnte sich EUR/USD im Zuge der anhaltenden Risikobereitschaft an den Finanzmärkten wieder deutlich oberhalb 1,33 positionieren, so die Analysten von UniCredit Research.
In Anbetracht der längerfristigen Kursziele der Analysten und ihrer grundsätzlich positiven Erwartungshaltung für das Währungspaar, sei ein Marktverhalten nach dem Motto: "Zwei Schritte vor und einer zurück" ohnehin eine gesündere Entwicklung, als wenn eine Trendbildung durch extreme Aufwärtsdynamik geprägt werde, um dann eventuell Gegenbewegungen ähnlicher Größenordnung auszulösen. Ob die Märkte bei EUR/USD eher wieder auf die Bremse treten oder noch etwas näher an die 1,35 heranrücken würden, dürften nächste Woche vor allem die Stimmungsindikatoren aus der Eurozone wie ifo-Index, INSEE-Report und vorläufige Einkaufsmanagerindices entscheiden.
Wie wir vorgestern wähnten, habe sich EUR/JPY wieder sehr schnell auf ein Niveau nahe der 120 zubewegt. Ausschlaggebend für die Wiederaufnahme der JPY-Abkehr sei neben dem anhaltend günstigen Umfeld für Carry-Trades vor allem die Aussage des japanischen Wirtschaftsministers Amari gewesen, seine Kritik an der jüngsten JPY-Schwäche sei fehlinterpretiert worden. Also heiße es für die Märkte hier weiterhin "Freie Fahrt". Dies könne Mitte nächster Woche noch genau so sein, müsse es aber nicht. Alles hänge davon ab, ob die BoJ bei ihrer Sitzung am Montag/Dienstag die Markterwartungen hinsichtlich einer abermaligen Ausweitung ihres JGB-Ankaufprogramms übertreffe.
Bei EUR/CHF würden die Analysten das Niveau von 1,25 als relevante Größe sehen. Zwar sei ein zwischenzeitliches Unterschreiten durchaus wieder möglich, aber das Fundament werde zunehmend stabiler. Weitere Anstiege seien sehr wahrscheinlich, solange keine neue Phase der Risikoaversion erfolge. (18.01.2013/ac/a/m)
In Anbetracht der längerfristigen Kursziele der Analysten und ihrer grundsätzlich positiven Erwartungshaltung für das Währungspaar, sei ein Marktverhalten nach dem Motto: "Zwei Schritte vor und einer zurück" ohnehin eine gesündere Entwicklung, als wenn eine Trendbildung durch extreme Aufwärtsdynamik geprägt werde, um dann eventuell Gegenbewegungen ähnlicher Größenordnung auszulösen. Ob die Märkte bei EUR/USD eher wieder auf die Bremse treten oder noch etwas näher an die 1,35 heranrücken würden, dürften nächste Woche vor allem die Stimmungsindikatoren aus der Eurozone wie ifo-Index, INSEE-Report und vorläufige Einkaufsmanagerindices entscheiden.
Wie wir vorgestern wähnten, habe sich EUR/JPY wieder sehr schnell auf ein Niveau nahe der 120 zubewegt. Ausschlaggebend für die Wiederaufnahme der JPY-Abkehr sei neben dem anhaltend günstigen Umfeld für Carry-Trades vor allem die Aussage des japanischen Wirtschaftsministers Amari gewesen, seine Kritik an der jüngsten JPY-Schwäche sei fehlinterpretiert worden. Also heiße es für die Märkte hier weiterhin "Freie Fahrt". Dies könne Mitte nächster Woche noch genau so sein, müsse es aber nicht. Alles hänge davon ab, ob die BoJ bei ihrer Sitzung am Montag/Dienstag die Markterwartungen hinsichtlich einer abermaligen Ausweitung ihres JGB-Ankaufprogramms übertreffe.
Bei EUR/CHF würden die Analysten das Niveau von 1,25 als relevante Größe sehen. Zwar sei ein zwischenzeitliches Unterschreiten durchaus wieder möglich, aber das Fundament werde zunehmend stabiler. Weitere Anstiege seien sehr wahrscheinlich, solange keine neue Phase der Risikoaversion erfolge. (18.01.2013/ac/a/m)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,17639 | 1,17807 | -0,0017 | -0,14% | 17.04./22:58 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,21 | 1,11 | |
08.04.26
, Oberbank
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