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EUR/USD: Enttäuschungspotenzial
09.10.12 10:51
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Die Devisenmärkte haben sich letztlich doch nicht dazu hinreißen lassen, den verbesserten US-Arbeitsmarktbericht als einzige Basis ihres Handelns zu verwenden, so die Analysten von UniCredit Research im Kommentar zum Währungspaar EUR/USD.
Rechtzeitig habe man sich auf den ursprünglichen Bezugspunkt besonnen, der noch immer die Haltung Spaniens zur Inanspruchnahme des Rettungsschirms sei. Die Analysten hätten gestern bereits vermutet, dass mit dem kurzzeitigen Anstieg über 1,30 lediglich ein Polster geschaffen worden sei, welches man noch brauchen könnte. So stehe beispielsweise heute der Besuch Frau Merkels in Griechenland im Mittelpunkt. Wer sich ungeachtet der im Vorfeld kolportierten Versicherungen noch immer ein konkretes Entgegenkommen Merkels bei dem Wunsch Griechenlands nach einer zeitlichen Ausweitung der Schuldenbedienung erwarte, dürfte arg enttäuscht werden. Ebenfalls nicht unbedingt optimistisch würden vermutlich die neuen IWF-Wachstumsprognosen für einzelne Länder und global bezogen ausfallen.
Diese beiden Faktoren allein könnten EUR/USD in dieser Woche unter entsprechender Beteiligung der Aktienbörsen durchaus näher an die Marke von 1,29 heranführen. Auch dürfte die Ungeduld hinsichtlich Spanien sukzessive ansteigen, sofern sich auch für das nächste Wochenende kein Antrag auf finanzielle Fremdhilfe abzeichne.
Bei aller Skepsis wollten die Analysten jedoch nicht vergessen, dass die Marktpräferenzen hinsichtlich EUR/USD in den letzten Wochen klar zum Ausdruck gekommen seien. Insofern würden sie selbst bei einer anhaltenden Marktenttäuschung durch Spanien keinen Rückfall mehr in Regionen um 1,25 oder gar darunter erwarten. Die Märkte würden sich lediglich hinter die Angriffslinien zurückziehen. (09.10.2012/ac/a/m)
Rechtzeitig habe man sich auf den ursprünglichen Bezugspunkt besonnen, der noch immer die Haltung Spaniens zur Inanspruchnahme des Rettungsschirms sei. Die Analysten hätten gestern bereits vermutet, dass mit dem kurzzeitigen Anstieg über 1,30 lediglich ein Polster geschaffen worden sei, welches man noch brauchen könnte. So stehe beispielsweise heute der Besuch Frau Merkels in Griechenland im Mittelpunkt. Wer sich ungeachtet der im Vorfeld kolportierten Versicherungen noch immer ein konkretes Entgegenkommen Merkels bei dem Wunsch Griechenlands nach einer zeitlichen Ausweitung der Schuldenbedienung erwarte, dürfte arg enttäuscht werden. Ebenfalls nicht unbedingt optimistisch würden vermutlich die neuen IWF-Wachstumsprognosen für einzelne Länder und global bezogen ausfallen.
Diese beiden Faktoren allein könnten EUR/USD in dieser Woche unter entsprechender Beteiligung der Aktienbörsen durchaus näher an die Marke von 1,29 heranführen. Auch dürfte die Ungeduld hinsichtlich Spanien sukzessive ansteigen, sofern sich auch für das nächste Wochenende kein Antrag auf finanzielle Fremdhilfe abzeichne.
Bei aller Skepsis wollten die Analysten jedoch nicht vergessen, dass die Marktpräferenzen hinsichtlich EUR/USD in den letzten Wochen klar zum Ausdruck gekommen seien. Insofern würden sie selbst bei einer anhaltenden Marktenttäuschung durch Spanien keinen Rückfall mehr in Regionen um 1,25 oder gar darunter erwarten. Die Märkte würden sich lediglich hinter die Angriffslinien zurückziehen. (09.10.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,1797 | 1,1782 | 0,0015 | +0,13% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,20 | 1,11 | |
08.04.26
, Oberbank
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