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EUR/USD: Weder vor noch zurück
12.10.12 09:47
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Die Märkte wollen, aber sie können nicht. Wie gestern schon angeführt, sprechen die internationalen Positionierungen noch immer ganz klar für eine Pro-Euro-Haltung, so die Analysten von UniCredit Research.
Aber was solle man machen, wenn die entsprechenden Antriebskräfte, sprich Rechtfertigungen fehlen würden, die Währung über das bisher Erreichte weiter voranzutreiben? Es gehe weniger um das Hickhack hinsichtlich Griechenlands, das mit einem zeitlichen Aufschub zur Umsetzung seiner Reformen liebäugle, vom IWF diesbezüglich unterstützt werde, aber auf wenig deutsche Gegenliebe stoße. Im Zentrum des Interesses bleibe weiterhin Spanien, das sich bisher nicht habe entschließen können, den Rettungsschirm zu bemühen, um der EZB somit die Möglichkeit zum Ankauf spanischer Staatsanleihen zu eröffnen und die Finanzierungskosten zu senken.
So wie es momentan den Anschein habe und sich nach Aussagen der EWU-Finanzminister darstelle, stehe ein entsprechender Schritt Spaniens vorläufig nicht zur Debatte. Die jüngste Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch S & P habe die Verantwortlichen ebenso wenig beeindruckt und selbst die Bondmärkte hätten noch keinen Anlass gesehen, sich von weiteren Beständen zu lösen und damit die Renditen nach oben zu treiben. Einzig und allein der verbesserten Stimmung an den Aktienbörsen sei es gestern zu verdanken gewesen, dass EUR/USD im Tagesverlauf konstant oberhalb 1,29 notiert habe.
Die Situation in EUR/USD sei derzeit reichlich verfahren und auch für nächste Woche würden die Analysten ohne einen Antrag Spaniens auf Fremdhilfe keinen Ausweg sehen. Zwar wären von der Datenseite, insbesondere der USA, jederzeit positive Überraschungen möglich, aber keiner der anstehenden Indikatoren habe einen derart hohen Stellenwert im Markt wie letzte Woche der US-Arbeitsmarktbericht. So dürfte EUR/USD vermutlich weiterhin, dass hieße zumindest für die nächsten Tage, zwischen 1,28 und 1,30, vielleicht mal 1,3050, hin- und her schwanken, je nachdem welche Stimmung an den Aktienbörsen herrsche. (12.10.2012/ac/a/m)
Aber was solle man machen, wenn die entsprechenden Antriebskräfte, sprich Rechtfertigungen fehlen würden, die Währung über das bisher Erreichte weiter voranzutreiben? Es gehe weniger um das Hickhack hinsichtlich Griechenlands, das mit einem zeitlichen Aufschub zur Umsetzung seiner Reformen liebäugle, vom IWF diesbezüglich unterstützt werde, aber auf wenig deutsche Gegenliebe stoße. Im Zentrum des Interesses bleibe weiterhin Spanien, das sich bisher nicht habe entschließen können, den Rettungsschirm zu bemühen, um der EZB somit die Möglichkeit zum Ankauf spanischer Staatsanleihen zu eröffnen und die Finanzierungskosten zu senken.
So wie es momentan den Anschein habe und sich nach Aussagen der EWU-Finanzminister darstelle, stehe ein entsprechender Schritt Spaniens vorläufig nicht zur Debatte. Die jüngste Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch S & P habe die Verantwortlichen ebenso wenig beeindruckt und selbst die Bondmärkte hätten noch keinen Anlass gesehen, sich von weiteren Beständen zu lösen und damit die Renditen nach oben zu treiben. Einzig und allein der verbesserten Stimmung an den Aktienbörsen sei es gestern zu verdanken gewesen, dass EUR/USD im Tagesverlauf konstant oberhalb 1,29 notiert habe.
Die Situation in EUR/USD sei derzeit reichlich verfahren und auch für nächste Woche würden die Analysten ohne einen Antrag Spaniens auf Fremdhilfe keinen Ausweg sehen. Zwar wären von der Datenseite, insbesondere der USA, jederzeit positive Überraschungen möglich, aber keiner der anstehenden Indikatoren habe einen derart hohen Stellenwert im Markt wie letzte Woche der US-Arbeitsmarktbericht. So dürfte EUR/USD vermutlich weiterhin, dass hieße zumindest für die nächsten Tage, zwischen 1,28 und 1,30, vielleicht mal 1,3050, hin- und her schwanken, je nachdem welche Stimmung an den Aktienbörsen herrsche. (12.10.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,17639 | 1,17807 | -0,0017 | -0,14% | 17.04./22:58 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,21 | 1,11 | |
08.04.26
, Oberbank
EUR/USD: Chance für USD-Käufer


