Erweiterte Funktionen
EUR/USD noch immer Luft nach unten
31.07.12 11:24
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Standen die Devisenmärkte neben den Märkten anderer Asset-Klassen Ende letzter Woche noch unter dem Eindruck des starken Pro-Euro-Commitments EZB-Präsident Draghis, so haben sie sich gestern im Vergleich zu den Aktienbörsen doch deutlich zurückgenommen und ihre Eu(ro)phorie abgelegt, so die Analysten von UniCredit Research im Kommentar zum EUR/USD.
Wie die Analysten hinsichtlich der bevorstehenden EZB-Ratsitzung eine eher skeptische Erwartungshaltung zum Ausdruck gebracht hätten, seien nun auch die Währungsinvestoren zu der Einschätzung gekommen, dass die EZB wohl nicht all dem entsprechen werde, was in der letzten Woche an Mutmaßungen angestellt worden sei. Die einzelnen in Betracht kommenden Maßnahmen hätten sie bereits dargestellt, sie aber auch mit entsprechenden Einschränkungen bzw. Fragen unterlegt.
Selbst wenn nun die Devisenmärkte von ihrem Optimismus ein Stück weit abgerückt seien oder es gar den Anschein habe, alles liefe auf eine Art "Self-Fullfilling-Prophecy" hinaus, würden die Analysten dennoch einen Rest an Enttäuschungspotenzial nicht ausschließen. Diese Gefahr sähen sie dann, falls die EZB gar keine konkreten Maßnahmen ankündige und Draghi sich ähnlich allgemein halten werde, wie vergangenen Donnerstag.
Sollte darüber hinaus, wie gestern ebenfalls erwähnt, die FED auch (noch) keine zusätzlichen quantitativen Schritte ankündigen, gleichwohl unter Beibehaltung des "Easing Bias", könnte dies auf die globale Risikobereitschaft schlagen und EUR/USD bereits morgen noch etwas mehr unter Abgabedruck bringen. Die Analysten würden dabei bleiben, dass EUR/USD gegen Ende der Woche eine Zielzone von 1,2100-1,2150 erreichen könne. Von der Vielzahl anstehender Konjunkturdaten zu beiden Seiten des Atlantiks, einschließlich des US-Arbeitsmarktberichtes, würden sie diese Woche hingegen keine richtungweisenden Impulse erwarten. (31.07.2012/ac/a/m)
Wie die Analysten hinsichtlich der bevorstehenden EZB-Ratsitzung eine eher skeptische Erwartungshaltung zum Ausdruck gebracht hätten, seien nun auch die Währungsinvestoren zu der Einschätzung gekommen, dass die EZB wohl nicht all dem entsprechen werde, was in der letzten Woche an Mutmaßungen angestellt worden sei. Die einzelnen in Betracht kommenden Maßnahmen hätten sie bereits dargestellt, sie aber auch mit entsprechenden Einschränkungen bzw. Fragen unterlegt.
Selbst wenn nun die Devisenmärkte von ihrem Optimismus ein Stück weit abgerückt seien oder es gar den Anschein habe, alles liefe auf eine Art "Self-Fullfilling-Prophecy" hinaus, würden die Analysten dennoch einen Rest an Enttäuschungspotenzial nicht ausschließen. Diese Gefahr sähen sie dann, falls die EZB gar keine konkreten Maßnahmen ankündige und Draghi sich ähnlich allgemein halten werde, wie vergangenen Donnerstag.
Sollte darüber hinaus, wie gestern ebenfalls erwähnt, die FED auch (noch) keine zusätzlichen quantitativen Schritte ankündigen, gleichwohl unter Beibehaltung des "Easing Bias", könnte dies auf die globale Risikobereitschaft schlagen und EUR/USD bereits morgen noch etwas mehr unter Abgabedruck bringen. Die Analysten würden dabei bleiben, dass EUR/USD gegen Ende der Woche eine Zielzone von 1,2100-1,2150 erreichen könne. Von der Vielzahl anstehender Konjunkturdaten zu beiden Seiten des Atlantiks, einschließlich des US-Arbeitsmarktberichtes, würden sie diese Woche hingegen keine richtungweisenden Impulse erwarten. (31.07.2012/ac/a/m)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,17185 | 1,16847 | 0,0034 | +0,29% | 24.04./22:58 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,21 | 1,11 | |
08.04.26
, Oberbank
EUR/USD: Chance für USD-Käufer


