Edelmetalle im Fokus


02.09.11 14:33
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie gestern Abend berichtet, sind in den USA die saisonbereinigten und annualisierten Fahrzeugverkäufe im August im Vergleich zum Vorjahr um 5,6% auf 12,1 Mio. Einheiten gestiegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Dennoch habe die Dynamik in den vergangenen Monaten merklich nachgelassen. Ein ähnliches Bild sei derzeit auch in China zu beobachten. Dort hätten die Autoverkäufe in den ersten sieben Monaten des Jahres mit 8,15 Mio. Einheiten zwar 6,3% über der Vorjahresperiode gelegen, allerdings seien auch im weltweit größten Autoabsatzmarkt mittlerweile deutliche Abschwächungstendenzen erkennbar.

Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dürfte sich dies negativ auf die Preise für Platin und Palladium auswirken. Beide Edelmetalle würden laut Johnson Matthey, dem weltweit größten Platin- und Palladiumverarbeiter, mit 33% bzw. 54% (Nettowerte) überwiegend in der Produktion von Autokatalysatoren verwendet. Platin koste inzwischen nur noch unwesentlich mehr als Gold. Im Falle von Palladium seien zuletzt auch Abflüsse aus den ETFs zu beobachten gewesen, weshalb Palladium schlechter gelaufen sei als Platin. (02.09.2011/ac/a/m)




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