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Edelmetalle auf fruchtbarem Boden
21.03.11 15:26
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die aktuellen Unsicherheiten sind ein fruchtbarer Boden für die Edelmetalle, berichten die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Insbesondere Gold, das auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise als Angstindikator und sicherer Hafen beliebt gewesen sei, profitiere davon und lege zum Wochenstart deutlich auf knapp 1.430 USD je Feinunze zu. Darüber hinaus würden der schwache US-Dollar und Erwartungen, dass die westlichen Zentralbanken die Ereignisse in Japan als Begründung zur Beibehaltung der ultra-lockeren Geldpolitik nutzen würden, unterstützen. Die Analysten würden damit rechnen, dass der Goldpreis im aktuellen Umfeld weiter steigen und seinen Rekordwert von 1.445 USD je Feinunze erreichen werde.
Im Fahrwasser von Gold sollte Silber noch stärker zulegen und das 31-Jahreshoch bei knapp 37 USD je Feinunze testen. Allerdings scheine die physische Nachfrage nach Silber bereits auf den starken Preisanstieg zu reagieren und sich zumindest etwas zu verlangsamen. So seien die Silberimporte Chinas laut der dortigen Zollbehörde im Februar im Vergleich zum Vormonat um knapp 32% auf 245,6 Tonnen eingebrochen. Dies markiere den niedrigsten Wert seit Januar 2009. Allerdings bleibe China damit immer noch ein bedeutender Netto-Importeur von Silber, denn die Exporte seien auch auf 56,4 Tonnen zurückgefallen.
Laut CFTC-Daten hätten die Finanzanleger ihre Wetten auf steigende Gold- und Silberpreise in der Woche zum 15. März um 6,5% bzw. 5% reduziert. Der Abbau dürfte sich nach dem Stichtag weiter fortgesetzt haben. Offensichtlich hätten jedoch einige Langfristanleger den Rückgang zu verstärkten Käufen genutzt. Somit sei diese Entwicklung insgesamt positiv für die Märkte, weil anstelle der "zittrigen" starke Hände in den Markt kämen. (21.03.2011/ac/a/m)
Insbesondere Gold, das auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise als Angstindikator und sicherer Hafen beliebt gewesen sei, profitiere davon und lege zum Wochenstart deutlich auf knapp 1.430 USD je Feinunze zu. Darüber hinaus würden der schwache US-Dollar und Erwartungen, dass die westlichen Zentralbanken die Ereignisse in Japan als Begründung zur Beibehaltung der ultra-lockeren Geldpolitik nutzen würden, unterstützen. Die Analysten würden damit rechnen, dass der Goldpreis im aktuellen Umfeld weiter steigen und seinen Rekordwert von 1.445 USD je Feinunze erreichen werde.
Im Fahrwasser von Gold sollte Silber noch stärker zulegen und das 31-Jahreshoch bei knapp 37 USD je Feinunze testen. Allerdings scheine die physische Nachfrage nach Silber bereits auf den starken Preisanstieg zu reagieren und sich zumindest etwas zu verlangsamen. So seien die Silberimporte Chinas laut der dortigen Zollbehörde im Februar im Vergleich zum Vormonat um knapp 32% auf 245,6 Tonnen eingebrochen. Dies markiere den niedrigsten Wert seit Januar 2009. Allerdings bleibe China damit immer noch ein bedeutender Netto-Importeur von Silber, denn die Exporte seien auch auf 56,4 Tonnen zurückgefallen.
Laut CFTC-Daten hätten die Finanzanleger ihre Wetten auf steigende Gold- und Silberpreise in der Woche zum 15. März um 6,5% bzw. 5% reduziert. Der Abbau dürfte sich nach dem Stichtag weiter fortgesetzt haben. Offensichtlich hätten jedoch einige Langfristanleger den Rückgang zu verstärkten Käufen genutzt. Somit sei diese Entwicklung insgesamt positiv für die Märkte, weil anstelle der "zittrigen" starke Hände in den Markt kämen. (21.03.2011/ac/a/m)
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