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Edelmetalle freundlich
04.04.11 16:50
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Edelmetalle notieren zu Wochenbeginn freundlich, berichten die Analysten der Nord LB.
Während sich Gold in der Nähe des Allzeithochs bewege und nur noch 1% oder 15 USD von der Marke entfernt sei, habe sich der kleine Bruder Silber erneut aus dem Schatten des alles überstrahlenden Edelmetalls herausgewagt: Mit 38,44 USD sei ein neuerliches 31-Jahres-Hoch erklommen worden; die Marke von 40 USD rücke immer mehr ins Blickfeld. Silber profitiere derzeit nicht nur von der Investorennachfrage nach erträglichen Investments, die mehr Rendite liefern würden als das Niedrigzinsumfeld verspreche, sondern auch vom generellen Konjunkturaufschwung. Die Gold-Silber-Ratio (Gold - dividiert durch den Silberpreis in USD) liege bedingt durch die überdurchschnittliche Silberstärke aktuell bei 37,3 und notiere damit so fest wie seit Anfang 1998 nicht mehr.
Auch das Nordseeöl der Marke Brent haussiere zum Wochenauftakt. Ein zyklisches Hoch bei 119,58 USD habe im heutigen Handelsverlauf erreicht werden können. Es sei damit so teuer wie seit dem 21.08.2008 nicht mehr. Der Spread zum amerikanischen Pendant WTI betrage derzeit ca. 12 USD. Allerdings wären erst mehrwöchige Kurse jenseits der 120 USD pro Barrel schädlich für den Aufschwung der Weltwirtschaft. Derzeit würden alle Marktteilnehmer weiterhin auf eine baldige Beruhigung der Revolutionsherde in Nordafrika sowie im Nahen Osten hoffen. Ein Übergreifen auf Saudi-Arabien wäre das Worst-Case-Szenario für die weitere Ölpreisentwicklung, von dem die Analysten aber derzeit nicht ausgehen würden. (04.04.2011/ac/a/m)
Während sich Gold in der Nähe des Allzeithochs bewege und nur noch 1% oder 15 USD von der Marke entfernt sei, habe sich der kleine Bruder Silber erneut aus dem Schatten des alles überstrahlenden Edelmetalls herausgewagt: Mit 38,44 USD sei ein neuerliches 31-Jahres-Hoch erklommen worden; die Marke von 40 USD rücke immer mehr ins Blickfeld. Silber profitiere derzeit nicht nur von der Investorennachfrage nach erträglichen Investments, die mehr Rendite liefern würden als das Niedrigzinsumfeld verspreche, sondern auch vom generellen Konjunkturaufschwung. Die Gold-Silber-Ratio (Gold - dividiert durch den Silberpreis in USD) liege bedingt durch die überdurchschnittliche Silberstärke aktuell bei 37,3 und notiere damit so fest wie seit Anfang 1998 nicht mehr.
Auch das Nordseeöl der Marke Brent haussiere zum Wochenauftakt. Ein zyklisches Hoch bei 119,58 USD habe im heutigen Handelsverlauf erreicht werden können. Es sei damit so teuer wie seit dem 21.08.2008 nicht mehr. Der Spread zum amerikanischen Pendant WTI betrage derzeit ca. 12 USD. Allerdings wären erst mehrwöchige Kurse jenseits der 120 USD pro Barrel schädlich für den Aufschwung der Weltwirtschaft. Derzeit würden alle Marktteilnehmer weiterhin auf eine baldige Beruhigung der Revolutionsherde in Nordafrika sowie im Nahen Osten hoffen. Ein Übergreifen auf Saudi-Arabien wäre das Worst-Case-Szenario für die weitere Ölpreisentwicklung, von dem die Analysten aber derzeit nicht ausgehen würden. (04.04.2011/ac/a/m)
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