Edelmetallpreise geben nach


03.05.12 15:33
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Auch unerwartet schwache Konjunkturdaten auf beiden Seiten des Atlantiks - ADP-Daten in den USA sowie Einkaufsmanagerindizes und Arbeitslosendaten in Europa - konnten den Status des sicheren Hafens von Gold bislang nicht wiederbeleben, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Das gelbe Edelmetall verliere den dritten Tag in Folge und rutsche auf ein Wochentief von gut 1.640 USD je Feinunze, was auf die Aufwertung der US-Währung zurückzuführen sei. In Euro gerechnet halte sich Gold dagegen über der Marke von 1.250 EUR je Feinunze.

Heute dürfte die EZB-Sitzung im Mittelpunkt des Marktinteresses stehen. Entgegen einiger Spekulationen im Markt würden die Analysten nicht davon ausgehen, dass EZB-Präsident Draghi in der Pressekonferenz eine Zinssenkung ankündigen werde. Dies könnte den Goldpreis weiter belasten.

Im Zuge der Schwäche der Industriemetalle würden die Edelmetalle mit industriellem
Charakter stärker nachgeben als Gold. Silber, Platin und Palladium würden jeweils auf Wochentiefs fallen. Charttechnisch betrachtet würden alle drei Edelmetalle angeschlagen aussehen. Bei Palladium scheine dabei auch ein dreiwöchiger Aufwärtstrend beendet zu sein. Darüber hinaus habe das Edelmetall in den letzten Tagen nicht von Zuflüssen in die ETFs profitiert. Die von Bloomberg erfassten Palladium-ETFs hätten in den letzten fünf Handelstagen Zuflüsse von 39 Tsd. Unzen verzeichnet. (03.05.2012/ac/a/m)




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