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Edelmetallpreise steigen weiter
07.04.11 15:27
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Ein neuer Tag, ein neues Hoch - das ist derzeit nicht nur bei Öl die Devise, sondern auch bei Gold und Silber, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Goldpreis habe heute Morgen zwischenzeitlich bei über 1.462 USD je Feinunze ein neues Rekordhoch erreicht. Silber handle nur knapp unter seinem gestrigen Höchststand. Überraschenderweise gehe der Ausbruch des Goldpreises aus seinem kurzfristigen Seitwärtstrend nicht mit Zuflüssen in Gold-ETFs einher. Im Gegenteil: Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe gestern sogar Abflüsse von gut 7 Tonnen verzeichnet, so dass dessen Bestände auf das niedrigste Niveau seit Mai letzten Jahres gefallen seien. Als Erklärungsansätze für den Preisanstieg bei Gold müssten daher andere Faktoren herangezogen werden, die allerdings reichlich vorhanden seien.
Neben dem schwachen US-Dollar sei derzeit klar auf die Schuldenkrise in den Euro-Peripherieländern zu verweisen. Portugal habe sich gestern Abend dem Druck gebeugt und nicht unerwartet Finanzhilfen aus dem EU-Rettungsfonds beantragt. Das Land solle nun schnellstmöglich rund 80 Mrd. Euro erhalten.
Heute werde die EZB aller Voraussicht nach zum ersten Mal seit Juli 2008 wieder die Leitzinsen erhöhen. Dieser Schritt sei vom Markt jedoch allgemein erwartet und dürfte weitgehend eingepreist sein. Die Auswirkungen auf die Edelmetallpreise dürften sich daher in Grenzen halten. Grundsätzlich werde die Luft auf den aktuell hohen Preisniveaus jedoch dünner. (07.04.2011/ac/a/m)
Der Goldpreis habe heute Morgen zwischenzeitlich bei über 1.462 USD je Feinunze ein neues Rekordhoch erreicht. Silber handle nur knapp unter seinem gestrigen Höchststand. Überraschenderweise gehe der Ausbruch des Goldpreises aus seinem kurzfristigen Seitwärtstrend nicht mit Zuflüssen in Gold-ETFs einher. Im Gegenteil: Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe gestern sogar Abflüsse von gut 7 Tonnen verzeichnet, so dass dessen Bestände auf das niedrigste Niveau seit Mai letzten Jahres gefallen seien. Als Erklärungsansätze für den Preisanstieg bei Gold müssten daher andere Faktoren herangezogen werden, die allerdings reichlich vorhanden seien.
Neben dem schwachen US-Dollar sei derzeit klar auf die Schuldenkrise in den Euro-Peripherieländern zu verweisen. Portugal habe sich gestern Abend dem Druck gebeugt und nicht unerwartet Finanzhilfen aus dem EU-Rettungsfonds beantragt. Das Land solle nun schnellstmöglich rund 80 Mrd. Euro erhalten.
Heute werde die EZB aller Voraussicht nach zum ersten Mal seit Juli 2008 wieder die Leitzinsen erhöhen. Dieser Schritt sei vom Markt jedoch allgemein erwartet und dürfte weitgehend eingepreist sein. Die Auswirkungen auf die Edelmetallpreise dürften sich daher in Grenzen halten. Grundsätzlich werde die Luft auf den aktuell hohen Preisniveaus jedoch dünner. (07.04.2011/ac/a/m)
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