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Energie-Sektor im Aufwärtsmarsch
07.12.10 10:02
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Zum ersten Mal seit zwei Jahren notiert der Ölpreis über der 90 US-Dollar-Marke, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Im Laufe dieser Woche habe der Ölpreis, in diesem Fall Brent Crude Oil, erhebliche Kursgewinne einfahren und ein neues Jahreshoch markieren können. Experten würden den Aufwärtstrend im Crude Oil damit erklären, dass ein abgeschwächter US-Dollar, das Wachstum der globalen Wirtschaft und die Erholung des Euroraums den Kursen im Energiesektor Aufwärtswind verschaffen würden.
Darüber hinaus sei der Anstieg durch positive Zahlen aus China unterstützt worden. Der offizielle Einkaufsmanagerindex aus China sei im November weiterhin angestiegen und sorge damit für positive Stimmung.
J.P. Morgan (ISIN US46625H1005/ WKN 850628) habe diese Woche einen Bericht veröffentlicht, worin der Ölpreis für Juni nächsten Jahres auf 100 US-Dollar geschätzt werde. Auch Analysten von Goldman Sachs (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) würden einen steigenden Ölpreis im kommenden Jahr sehen. Der Preis für Crude Oil solle für das nächste Jahr durchschnittlich 100 US-Dollar betragen. Für das Jahr 2012 schätze Goldman Sachs einen weiteren Anstieg des Ölpreises auf 110 US-Dollar. Diese Erwartungen würden für positive Stimmung im Energie-Sektor sorgen.
Neben den positiven Daten gebe es auch seitens des Wetters Rückenwind für die Energie-Märkte. Der Wintereinbruch in einigen Teilen Europas führe zwangsläufig zu einem höheren Heizbedarf und wirke auf die Kurse stimulierend. Zeige sich der Dollar im Laufe der nächsten Wochen weiterhin schwach, würden die Experten davon ausgehen, dass vor allem der Ölpreis davon profitieren könne.
Eine Backwardation finde dann statt, wenn Future-Kontrakte mit kurzen Laufzeiten teurer gehandelt würden als Kontrakte mit einer längeren Laufzeit. Dieses Phänomen könne gerade bei ICE Brent festgestellt werden. Eine Backwardation sei meist ein Zeichen dafür, dass eine Überversorgung zu Ende gehe. Eine Backwardation komme meist dann vor, wenn sich die Lagerbestände eines bestimmten Guts verknappen würden.
Obwohl das saisonale Muster im Öl eher auf fallende Preise deute, bewege sich der Ölpreis weiterhin aufwärts. Dies sei ein Zeichen dafür, dass Öl aktuell besonders gefragt sei. Die positive Stimmung beziehe sich jedoch nicht auf alle Werte des Energie-Sektors. Erdgas habe mittelfristig noch nicht so überzeugen können wie WTI-Öl und Brent Crude-Öl. Diese beiden Werte jedoch scheinen in den kommenden Wochen sehr interessant zu sein, so die Experten vom "Rohstoff-Trader". (07.12.2010/ac/a/m)
Im Laufe dieser Woche habe der Ölpreis, in diesem Fall Brent Crude Oil, erhebliche Kursgewinne einfahren und ein neues Jahreshoch markieren können. Experten würden den Aufwärtstrend im Crude Oil damit erklären, dass ein abgeschwächter US-Dollar, das Wachstum der globalen Wirtschaft und die Erholung des Euroraums den Kursen im Energiesektor Aufwärtswind verschaffen würden.
Darüber hinaus sei der Anstieg durch positive Zahlen aus China unterstützt worden. Der offizielle Einkaufsmanagerindex aus China sei im November weiterhin angestiegen und sorge damit für positive Stimmung.
Neben den positiven Daten gebe es auch seitens des Wetters Rückenwind für die Energie-Märkte. Der Wintereinbruch in einigen Teilen Europas führe zwangsläufig zu einem höheren Heizbedarf und wirke auf die Kurse stimulierend. Zeige sich der Dollar im Laufe der nächsten Wochen weiterhin schwach, würden die Experten davon ausgehen, dass vor allem der Ölpreis davon profitieren könne.
Eine Backwardation finde dann statt, wenn Future-Kontrakte mit kurzen Laufzeiten teurer gehandelt würden als Kontrakte mit einer längeren Laufzeit. Dieses Phänomen könne gerade bei ICE Brent festgestellt werden. Eine Backwardation sei meist ein Zeichen dafür, dass eine Überversorgung zu Ende gehe. Eine Backwardation komme meist dann vor, wenn sich die Lagerbestände eines bestimmten Guts verknappen würden.
Obwohl das saisonale Muster im Öl eher auf fallende Preise deute, bewege sich der Ölpreis weiterhin aufwärts. Dies sei ein Zeichen dafür, dass Öl aktuell besonders gefragt sei. Die positive Stimmung beziehe sich jedoch nicht auf alle Werte des Energie-Sektors. Erdgas habe mittelfristig noch nicht so überzeugen können wie WTI-Öl und Brent Crude-Öl. Diese beiden Werte jedoch scheinen in den kommenden Wochen sehr interessant zu sein, so die Experten vom "Rohstoff-Trader". (07.12.2010/ac/a/m)
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